SC Schweriner W
Sinsheim W
Schweriner SC besiegte SV Sinsheim am 2. Spieltag der 1. Bundesliga Frauen 2010/11 mit 3:1 in der ARENA Schwerin – der SSC holte sich zum Saisonende den 8. Meistertitel.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungSaisonauftakt nach Maß
Nach dem erfolgreichen Auftakt bei VT Aurubis Hamburg (3:1) am 24. November präsentierte sich der SSC auch im ersten Heimspiel der Saison in starker Verfassung. Der zweifache deutsche Meister (2002, 2006) und amtierende Vizemeister der Vorsaison ließ von Beginn an wenig Zweifel an seinem Siegeswillen aufkommen.
Die Gäste aus Sinsheim, trainiert vom erfahrenen Rudi Sonnenbichler, starteten zwar mutig in die Partie und konnten besonders in der Anfangsphase des ersten Satzes gegenhalten. Die Schwerinerinnen um die tschechische Außenangreiferin Vendula Adlerova und die Kroatin Mira Topic fanden jedoch schnell in ihren Rhythmus und setzten sich nach und nach ab.
Schweriner Offensive überzeugt
Besonders die Angriffsreihe des SSC um die deutsche Nationalspielerin Maja Pachale (Diagonalangriff) und die beiden Mittelblockerinnen Patricia Thormann und die junge Berit Kauffeldt sorgten immer wieder für Druck. Die französische Zuspielerin Marie Frick und die deutsche Nationalspielerin Denise Hanke wechselten sich auf der Zuspielposition ab und verteilten die Angriffe variantenreich.
Libera Lisa Thomsen, die selbst von 2005 bis 2008 für den SV Sinsheim gespielt hatte, zeigte eine solide Leistung in der Annahme und Abwehr.
Sinsheim seinerseits versuchte, über die Kanadierinnen Tonya Mokelki (Außenangriff) und Marisa Field (Mittelblock) sowie die junge Luise Mauersberger (Diagonalangriff) Akzente zu setzen. Der Außenseiter bewies Moral und kämpfte in jedem Satz, was den Schwerinerinnen nicht immer leicht fiel.
Tabellarische Einordnung
Für den Schweriner SC war es der zweite Sieg im zweiten Saisonspiel – der SSC heuerte damit früh in der Spitzengruppe der Liga an. Der Club aus Mecklenburg-Vorpommern sollte in dieser Saison mit Trainer Tore Aleksandersen eine herausragende Rolle spielen. Am Ende der Spielzeit 2010/11 krönte sich Schwerin zum achten Mal in der Vereinsgeschichte zum Deutschen Meister – nach Erfolgen in den Playoffs gegen den Dresdner SC im Finale.
Der SV Sinsheim hingegen fand sich in dieser Saison durchweg im Abstiegskampf wieder. Die Mannschaft aus dem Kraichgau belegte am Saisonende den 13. Tabellenplatz und stieg gemeinsam mit dem VCO Berlin und dem Allgäu Team Sonthofen in die 2. Bundesliga ab.
Ausblick
Für den Schweriner SC ging es bereits drei Tage später am 4. Dezember 2010 mit einem Auswärtsspiel bei SWE Volley-Team Erfurt weiter (3:1-Sieg). Die Mannschaft von Tore Aleksandersen festigte damit ihre Position in der oberen Tabellenhälfte und legte den Grundstein für eine Meistersaison, die im Mai 2011 mit dem Gewinn des achten deutschen Titels ihren Höhepunkt fand.
Rivalität seit 2010
SC Schweriner W vs Sinsheim W Direkter Vergleich· 5
SC Schweriner W und Sinsheim W trafen 5 Mal aufeinander — SC Schweriner W gewann 5 Mal, Sinsheim W 0 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2010 zurück. SC Schweriner W führt den Direktvergleich mit 5 Siegen aus 5 Begegnungen an. Insgesamt fielen 15 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.00 pro Spiel (15 für die Heimmannschaft, 0 für die Gäste). Beide Teams trafen in 0 Spielen (0%). In 5 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. SC Schweriner W ist in den letzten 5 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 0–3 im Jahr 2012.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 11. Juni 2026