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1 Bundesliga WomenSaison 2010

Stuttgart W vs Hamburg W

1. Dezember 2010 um 19:30
31
Auswärts

Hamburg W

AI

Smart Allianz Stuttgart besiegt VT Aurubis Hamburg am 2. Spieltag der 1. Volleyball-Bundesliga Frauen 2010/11 mit 3:1. Sabrina Roß glänzt mit 24 Punkten.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Stuttgart schlägt Hamburg in einer intensiven Partie

Am 2. Spieltag der 1. Bundesliga Frauen 2010/11 empfing Smart Allianz Stuttgart in der Hegel-Sporthalle in Stuttgart-Vaihingen den VT Aurubis Hamburg. Vor 700 Zuschauern setzte sich das Team von Trainer Jan Lindenmair am Ende mit 3:1 durch und untermauerte damit seine Ambitionen in der Spitzengruppe der Liga.

Satz 1: Stuttgarter Start nach Maß

Die Stuttgarterinnen erwischten einen blitzsauberen Start und sicherten sich den ersten Satz souverän mit 25:19. Die Gastgeberinnen präsentierten sich von Beginn an hellwach und kontrollierten die Partie. Vor allem die Aufschlagannahme der Hausherrinnen funktionierte reibungslos, und der Angriff um die überragende Sabrina Roß fand immer wieder die Lücken in der Hamburger Abwehr. Hamburg kämpfte zwar verbissen, hatte aber besonders in der Offensive noch nicht zu ihrem Rhythmus gefunden.

Satz 2: Nervenkrimi bis zur Entscheidung

Der zweite Durchgang wurde zur Geduldsprobe für beide Teams. Ein ausgeglichener Schlagabtausch entwickelte sich, bei dem keine Mannschaft einen entscheidenden Vorsprung herausspielen konnte. Punkt um Punkt kämpften sich beide Teams durch einen hochklassigen Satz. Hamburgs Außenangreiferin Ellen Herman und Mittelblockerin Kathy Radzuweit hielten ihr Team im Rennen. Am Ende behielten die Stuttgarterinnen jedoch die Nerven und entschieden den Satz mit 26:24 für sich – eine Vorentscheidung von enormer Bedeutung für den weiteren Spielverlauf.

Satz 3: Hamburg schlägt zurück

Im dritten Satz zeigte der VT Aurubis Hamburg seine Moral. Die Mannschaft von Trainer Jean-Pierre Staelens wehrte sich vehement gegen eine Aufgabe und steigerte sich in allen Mannschaftsteilen deutlich. Besonders der Block um Imke Wedekind und Danubia Costa Caldara stand nun besser, und Hamburg kämpfte sich zu einem knappen 26:24-Sieg. Der Satzgewinn war verdient und brachte die Gäste zurück ins Spiel – die Hoffnung auf den Ausgleich lebte.

Satz 4: Stuttgart macht den Deckel drauf

Doch im vierten Satz ließen die Stuttgarterinnen keinen Zweifel mehr aufkommen. Mit einer beeindruckenden Vorstellung zogen sie davon und ließen Hamburg bei 25:18 keine Chance. Sabrina Roß, die mit insgesamt 24 Punkten zur herausragenden Akteurin der Partie avancierte, traf aus den unterschiedlichsten Positionen. Die belgische Mittelblockerin Angie Bland glänzte mit 14 Punkten und war vor allem am Netz eine Macht. Auch die junge finnische Mittelblockerin Laura Pihlajamäki steuerte 14 Punkte zum Erfolg bei.

Statistische Analyse

Die offiziellen Spielberichte der Volleyball-Bundesliga zeigen ein klares Bild: Stuttgart brillierte in der Offensive mit einer Angriffseffizienz von 43% (60 Angriffspunkte aus 138 Versuchen), während Hamburg auf 41% kam (48 aus 117). Beide Teams verbuchten jeweils 14 geblockte Bälle – hier ein Unentschieden. Den Unterschied machte die höhere Breakpunkt-Ausbeute der Stuttgarterinnen aus: 35 Breakpunkte bei 22 für Hamburg. Zudem gelangen Stuttgart drei direkte Aufschlagasse, während Hamburg nur eines erzielte. Die Annahmequote der Gastgeberinnen lag bei soliden 63% im Positivbereich.

Ausgangslage und Saisonkontext

Die Saison 2010/11 war erst wenige Wochen alt. Nach dem ersten Spieltag, der am 24. November 2010 stattfand, ging es für beide Teams darum, sich frühzeitig in der Spitzengruppe zu positionieren. Stuttgart startete ambitioniert in die Spielzeit und zählte zu den ernsthaften Anwärtern auf die Playoff-Plätze. Hamburg seinerseits war als solides Mittelblock-Team bekannt, das durchaus für Überraschungen gut war.

Letztlich sollte der Schweriner SC die Saison als Deutscher Meister beenden – es war der achte Titel der Vereinsgeschichte. Dresden wurde Vizemeister vor Vilsbiburg. Stuttgart beendete die Hauptrunde auf einem starken 5. Platz mit 19 Siegen aus 28 Spielen und einem ausgeglichenen Satzverhältnis von 64:42. Hamburg landete punktgleich mit Wiesbaden auf dem 6. Rang, ebenfalls mit 18 Siegen und einem Satzverhältnis von 64:38.

Die Teams im Detail

Smart Allianz Stuttgart verfügte in jener Saison über ein hochkarätig besetztes Aufgebot. Neben Roß und Bland standen Nationalspielerin Maren Brinker (12 Punkte an diesem Abend), die niederländische Außenangreiferin Flore Gravesteijn (12 Punkte) sowie die polnische Zuspielerin Anna Nowakowska auf dem Feld. Die Abwehrarbeit wurde von der erfahrenen brasilianischen Libera Evelyn Lourenco Delogú organisiert.

VT Aurubis Hamburg präsentierte ein internationales Ensemble. Die US-Amerikanerin Ellen Herman (14 Punkte), die Polin Paulina Gomulka, die Slowenin Karmen Kocar und die Brasilianerin Lousiane Penha de Souza bildeten das Gerüst. Die deutschen Nationalspielerinnen Kathy Radzuweit (Mittelblock) und Imke Wedekind verstärkten den Kader.

Fazit

Der 3:1-Heimsieg von Smart Allianz Stuttgart gegen VT Aurubis Hamburg war ein wichtiger Etappensieg auf dem Weg in die Playoffs. Vor allem die Leistung von Sabrina Roß, die mit 24 Punkten zur Matchwinnerin avancierte, und die geschlossene Mannschaftsleistung in den entscheidenden Phasen gaben den Ausschlag. Hamburg verkaufte sich teuer und zeigte vor allem im dritten Satz, dass mit dem Team zu rechnen war.

Rivalität seit 2010

Stuttgart W vs Hamburg W Direkter Vergleich· 13

Stuttgart W und Hamburg W trafen 13 Mal aufeinander — Stuttgart W gewann 7 Mal, Hamburg W 6 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2010 zurück. Stuttgart W führt den Direktvergleich mit 7 Siegen aus 13 Begegnungen an. Insgesamt fielen 54 Tore in diesen Partien, im Schnitt 4.15 pro Spiel (28 für die Heimmannschaft, 26 für die Gäste). Beide Teams trafen in 11 Spielen (85%). In 13 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2016.

Unentschieden
0
·
Hamburg W
6
Siege
Tore gesamt
54 · 4.2/Spiel
Beide getroffen
11/13 · 85%
Über 2,5
13/13 · 100%

Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.

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