Dresdner SC feierte am 2. Spieltag der Saison 2010/2011 einen souveränen 3:0-Heimsieg gegen SWE Volley-Team. 1.520 Zuschauer in der Margon Arena sahen ein klares 25:10, 25:19, 25:12.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungDresdner SC dominiert das Ostderby nach Belieben
Der Dresdner SC hat am 2. Spieltag der Volleyball-Bundesliga-Saison 2010/2011 ein eindrucksvolles Ausrufezeichen gesetzt. Die Mannschaft von Trainer Alexander Waibl fegte das SWE Volley-Team aus Erfurt in der Margon Arena mit einem klaren 3:0 (25:10, 25:19, 25:12) vom Feld. Vor 1.520 Zuschauern benötigten die Dresdnerinnen lediglich eine Stunde und eine Minute, um den Gästen aus Thüringen die Grenzen aufzuzeigen.
Erster Satz: Eine Demonstration der Stärke
Besonders der erste Durchgang geriet zur einseitigen Angelegenheit. Mit 25:10 ließen die Gastgeberinnen dem Aufsteiger aus Erfurt keine Chance. Die Dresdner Blockarbeit um die Mittelblockerinnen Stefanie Karg und Tosha Harry war von Beginn an das entscheidende Element – die Angriffe der Gäste prallten immer wieder an der gut organisierten DSC-Abwehr ab.
„Wir haben von der ersten Minute an unseren Stempel aufgedrückt“, konnte man die Stimmung in der Margon Arena zusammenfassen. Die Zuschauer sahen eine hochkonzentrierte Vorstellung des DSC, bei der nahezu jeder Angriff sein Ziel fand.
Zweiter Satz: Erfurt findet besser ins Spiel
Im zweiten Durchgang steigerten sich die Erfurterinnen um Trainer Heiko Herzberg. Das SWE Volley-Team, das in dieser Saison nach dem Gewinn der Zweitligameisterschaft den Sprung ins Oberhaus gewagt hatte, hielt diesmal länger mit. Doch auch hier setzte sich am Ende die spielerische Überlegenheit des DSC durch. Beim Stand von 25:19 war der zweite Satz nach einer ausgeglicheneren Phase ebenfalls im Dresdner Sinne entschieden.
Die Zuspielerin des DSC, Mareen Apitz, dirigierte ihr Team mit gewohnter Übersicht und verteilte die Bälle geschickt auf die verschiedenen Angriffsoptionen. Die Außenangreiferinnen Saskia Hippe und Stephanie Kestner nutzten die Vorlagen konsequent.
Dritter Satz: Entscheidung mit Ansage
Nach dem Seitenwechsel war die Partie schnell entschieden. Der DSC ließ dem SWE Volley-Team beim 25:12 erneut kaum Raum zur Entfaltung. Die Dresdnerinnen zeigten sich in allen Mannschaftsteilen überlegen – Aufschlag, Annahme, Block und Abwehr harmonierten nahezu perfekt.
„Ein Paukenschlag zum Auftakt“, titelten die lokalen Medien nach dem Spiel. „Das war eine Ansage an die Konkurrenz“, zeigte man sich in Dresden hochzufrieden mit dem deutlichen Erfolg im Ostderby.
Ausgangslage vor der Partie
Der Dresdner SC ging als einer der Top-Favoriten in die Saison 2010/2011. Nur wenige Monate zuvor hatte der Verein den DVV-Pokal gewonnen – durch einen 3:2-Finalsieg über den VC Stuttgart. Mit einem starken Kader, angeführt von Nationalspielerin Mareen Apitz, und dem erfahrenen Trainer Alexander Waibl steckte man sich ambitionierte Ziele.
Das SWE Volley-Team aus Erfurt hingegen trat in seiner ersten Bundesliga-Saison seit dem Aufstieg an. Cheftrainer Heiko Herzberg hatte den Kader mit mehreren Neuzugängen verstärkt, darunter die ungarische Nationalspielerin Eszter Kovacs (Mittelblock) und Annika Brinkmann vom Ligakonkurrenten Aachen. Dennoch war die Aufgabe in Dresden für den Aufsteiger eine Nummer zu groß.
Der Weg der Saison
Die Bundesliga-Saison 2010/2011 sollte letztlich mit dem achten Meistertitel des Schweriner SC enden, der sich vor dem Dresdner SC und den Roten Raben Vilsbiburg durchsetzte. Der DSC belegte am Ende der Hauptrunde einen starken dritten Platz und qualifizierte sich für die Playoffs.
Der Auftakterfolg gegen das SWE Volley-Team war ein wichtiger Schritt – die drei Sätze klare Überlegenheit gaben Selbstvertrauen für die anstehenden Aufgaben. Am Ende der Saison sicherte sich der DSC zudem die Teilnahme am CEV-Pokal.
Für den Aufsteiger SWE Volley-Team begann die Bundesliga-Saison mit dieser deutlichen Niederlage, doch die Mannschaft sollte im Verlauf der Spielzeit zeigen, dass sie konkurrenzfähig war.
Fazit
Das Ostderby zwischen dem Dresdner SC und dem SWE Volley-Team war eine klare Angelegenheit. Mit einer dominanten Vorstellung, insbesondere im ersten und dritten Satz, untermauerte der DSC seine Ambitionen für die Spielzeit 2010/2011. Die 25:10, 25:19 und 25:12 spiegelten den Klassenunterschied zwischen einem etablierten Spitzenteam und einem Aufsteiger wider.
Rivalität seit 2011
Dresdner SC W vs SWE Volley-Team W Direkter Vergleich· 5
Dresdner SC W und SWE Volley-Team W trafen 5 Mal aufeinander — Dresdner SC W gewann 5 Mal, SWE Volley-Team W 0 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2011 zurück. Dresdner SC W führt den Direktvergleich mit 5 Siegen aus 5 Begegnungen an. Insgesamt fielen 18 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.60 pro Spiel (15 für die Heimmannschaft, 3 für die Gäste). Beide Teams trafen in 2 Spielen (40%). In 5 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Dresdner SC W ist in den letzten 5 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2011.
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