Vilsbiburg W
Kopenicker Berlin W
Rote Raben Vilsbiburg besiegen Köpenicker SC Berlin am 1. Dezember 2010 souverän mit 3:0 – Satzergebnisse: 25:19, 25:20, 25:14 vor 570 Fans in der Vilstalhalle.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungRote Raben Vilsbiburg feiern klaren 3:0-Heimsieg gegen Köpenicker SC Berlin
Vilsbiburg – Die Rote Raben Vilsbiburg haben ihre Favoritenrolle am 1. Dezember 2010 eindrucksvoll bestätigt. Vor 570 Zuschauern in der Vilstalhalle im Sportpark setzte sich der amtierende deutsche Meister souverän mit 3:0 (25:19, 25:20, 25:14) gegen den Köpenicker SC Berlin durch und untermauerte damit seine Spitzenposition in der 1. Bundesliga der Frauen.
Dominanz von Beginn an
Die Mannschaft von Trainer Guillermo Carlos Gallardo ließ von der ersten Minute an keinen Zweifel an ihrem Siegeswillen aufkommen. Vilsbiburg, das in der Saison 2008 und 2010 die deutsche Meisterschaft gewonnen hatte, zeigte sich in bestechender Form und kontrollierte das Geschehen auf dem Feld nach Belieben.
Den ersten Satz eröffneten die Gastgeberinnen druckvoll und setzten die Berliner Abwehr früh unter Druck. Angetrieben von einer starken Aufschlagserie und einer soliden Blockarbeit zog Vilsbiburg auf 16:12 davon und sicherte sich Satz eins mit 25:19.
Im zweiten Durchgang entwickelte sich zunächst ein ausgeglicheneres Bild. Köpenick hielt lange mit, ehe sich die Roten Raben nach dem zweiten technischen Timeout (16:13) entscheidend absetzten. Mit 25:20 gingen auch die zweiten 26 Minuten an die Hausherrinnen.
Kraftakt im dritten Satz
Der dritte Satz geriet zur eindrucksvollsten Demonstration der Vilsbiburger Stärke. Nach einem frühen 8:5 zog das Team um Zuspielerin Nadja Jenzewski unaufhaltsam davon. Beim 16:6 zur zweiten technischen Auszeit war die Partie praktisch entschieden – am Ende hieß es 25:14 aus Sicht der Roten Raben. Lediglich 22 Minuten dauerte der letzte Durchgang.
Matchwinnerinnen auf Vilsbiburger Seite
Die Offensive der Gastgeberinnen wurde angeführt von Sarah Petrausch und Magda Kralikova, die jeweils 13 Punkte erzielten. Natalia Korobkova, die russische Diagonalangreiferin, steuerte elf Zähler bei, während Mittelblockerin Alessandra Jovy-Heuser mit zehn Punkten und drei Blockpunkten ebenfalls eine starke Leistung ablieferte. Lenka Dürr sorgte als Libera für eine stabile Annahme (44 % positive Annahmen).
Auf Seiten der Berliner war Nienke de Waard mit 17 Punkten die mit Abstand effektivste Angreiferin. Die Niederländerin traf aus 31 Angriffen 17 Mal und erzielte eine Angriffseffizienz von 55 Prozent – eine herausragende Quote, die jedoch nicht ausreichte, um das Spiel zu wenden.
Tabellenkontext der Saison 2010/11
Zum Zeitpunkt dieser Partie führte der Dresdner SC die Tabelle nach 12 Spieltagen mit 22:2 Punkten und einem Satzverhältnis von 35:7 an. Vilsbiburg folgte mit 22:4 Punkten (35:12 Sätze) direkt dahinter auf Rang zwei – punktgleich mit Spitzenreiter Dresden, aber mit einer Partie mehr absolviert. Der Schweriner SC (20:4) komplettierte das Spitzentrio.
Köpenick SC Berlin befand sich zu diesem Zeitpunkt im unteren Tabellendrittel. Mit 8:16 Punkten und einem negativen Satzverhältnis von 19:25 belegten die Hauptstädterinnen den zehnten Platz – ein Spiegelbild des schweren Saisonverlaufs. Die Mannschaft von Trainer Jürgen Treppner kämpfte in jener Saison um den Klassenerhalt, beendete die Hauptrunde letztlich auf Rang zehn und musste in die Play-downs.
Ausblick
Für Vilsbiburg war der Sieg ein wichtiger Schritt im Titelkampf. Die Roten Raben erwiesen sich einmal mehr als Heimmacht und blieben in der Vilstalhalle eine kaum zu überwindende Hürde. In der Rückserie stand noch das Gastspiel in Berlin (26. Februar 2011) auf dem Programm – auch dort setzte sich Vilsbiburg mit 3:1 durch.
Am Ende der Saison 2010/11 belegten die Roten Raben den zweiten Platz der Hauptrunde und zogen souverän in die Play-offs ein. Der Dresdner SC sicherte sich letztlich die Meisterschaft, während Vilsbiburg in den Halbfinals der Play-offs ausschied.
Rivalität seit 2010
Vilsbiburg W vs Kopenicker Berlin W Direkter Vergleich· 17
Vilsbiburg W und Kopenicker Berlin W trafen 17 Mal aufeinander — Vilsbiburg W gewann 15 Mal, Kopenicker Berlin W 2 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2010 zurück. Vilsbiburg W führt den Direktvergleich mit 15 Siegen aus 17 Begegnungen an. Insgesamt fielen 61 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.59 pro Spiel (47 für die Heimmannschaft, 14 für die Gäste). Beide Teams trafen in 7 Spielen (41%). In 17 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Vilsbiburg W ist in den letzten 3 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2017.
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API-Daten: 11. Juni 2026