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1 Bundesliga WomenSaison 2010

Hamburg W vs VC Wiesbaden W

22. Dezember 2010 um 20:00
Heim

Hamburg W

13
AI

VT Aurubis Hamburg verliert 1:3 gegen den 1. VC Wiesbaden in der 1. Bundesliga Frauen. Nach deutlichem Satzverlust kämpfen sich die Gastgeberinnen zurück, unterliegen aber letztlich verdient.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

VC Wiesbaden bezwingt VT Aurubis Hamburg mit 3:1 – Gastgeber verkaufen sich teuer

Der 1. VC Wiesbaden hat am 22. Dezember 2010 in der Sporthalle Süderelbe einen 3:1 (25:17, 25:23, 20:25, 25:16)-Auswärtssieg gegen VT Aurubis Hamburg gefeiert. Vor heimischem Publikum zeigten die Hamburgerinnen phasenweise eine starke Leistung, mussten sich am Ende aber dem deutschen Vizemeister geschlagen geben.

Satz 1: Wiesbaden startet druckvoll

Die Gäste aus der hessischen Landeshauptstadt erwischten den deutlich besseren Start. Mit druckvollen Aufschlägen und einer stabilen Annahme sorgte der VC Wiesbaden dafür, dass die Gastgeberinnen kaum zu ihrem Spielaufbau fanden. Beim Stand von 12:16 zur zweiten technischen Auszeit lag Wiesbaden bereits komfortabel in Führung. Die Hamburger Abwehr hatte den gegnerischen Angriffen um Anke Borowikow (16 Punkte, 14 Angriffspunkte bei 61 %) und Tanja Burchardt (18 Punkte, 12 Angriffspunkte bei 38 %) wenig entgegenzusetzen. Nach 33 Minuten war der erste Durchgang mit 25:17 beendet – eine deutliche Ansage der Wiesbadenerinnen.

Satz 2: Hamburg kämpft sich heran

Der zweite Satz gestaltete sich deutlich ausgeglichener. VT Aurubis Hamburg steigerte sich merklich und ließ sich auch vom frühen 7:8-Rückstand nicht entmutigen. Beim 16:21 sah es bereits nach einer klaren Sache für Wiesbaden aus, doch die Mannschaft von Trainer Jean-Pierre Staelens kämpfte sich Punkt für Punkt heran. Mittelblockerin Radzuweit und Diagonalangreiferin Kocar (9 Punkte, 3 Asse, 3 Blocks) hielten ihre Mannschaft im Spiel. Am Ende reichte es für Hamburg jedoch nicht zur Satzführung – Wiesbaden behielt mit 25:23 die Oberhand und stellte auf 2:0.

Satz 3: Aurubis zeigt Moral

Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich VT Aurubis Hamburg wie verwandelt. Mit konsequenterem Zuspiel und verbesserter Blockarbeit gelang es den Gastgeberinnen, das Geschehen zu dominieren. Beim Stand von 16:13 zur zweiten technischen Auszeit hatte Hamburg erstmals in der Partie eine komfortable Führung inne. Die Mannschaft spielte jetzt befreit auf: Die Außenangreiferin Gomulka (11 Punkte) traf aus allen Lagen, und Libera Jasova (61 % positive Annahme) sicherte die Defensive. Satz drei ging mit 25:20 an die Hamburgerinnen – der Anschluss war geschafft.

Satz 4: Wiesbaden macht den Sack zu

Der vierte Durchgang begann für die Gastgeberinnen hoffnungsvoll. Beim Stand von 8:16 zur zweiten technischen Auszeit zeigte sich jedoch die ganze Klasse des VC Wiesbaden. Vor allem Tanja Burchardt war von der Abwehr der Hamburgerinnen nicht zu stoppen – sie erzielte 18 Punkte, darunter 12 Angriffspunkte und 2 Blocks. Herzstück der Wiesbadener Defensive war Mittelblockerin Anke Borowikow, die mit 5 Blocks und 14 Angriffspunkten bei 61 % einen herausragenden Tag erwischte. Am Ende hieß es 25:16 für die Hessen – der 3:1-Auswärtssieg war perfekt.

Fazit und Tabellensituation

Mit diesem Sieg festigte der 1. VC Wiesbaden seine Position im oberen Tabellendrittel der 1. Bundesliga Frauen. Die Mannschaft von Trainer Xiaojun Yang bewies ihre Stärke vor allem in der Angriffseffizienz (43 % Angriffspunkte) und im Block (14 Blockpunkte gegenüber 9 der Gastgeberinnen). Für VT Aurubis Hamburg war es nach dem überraschenden 3:0-Erfolg beim deutschen Meister Rote Raben Vilsbiburg drei Tage zuvor eine kleine Enttäuschung.

Beste Spielerinnen auf Hamburger Seite waren Kocar (9 Punkte mit 100 % Angriffseffizienz) und Gomulka (11 Punkte). Bei Wiesbaden ragten Burchardt (18 Punkte) und Borowikow (16 Punkte) heraus.

Spielstatistik

VT Aurubis Hamburg – 1. VC Wiesbaden 1:3 (17:25, 23:25, 25:20, 16:25)

  • Spieldauer: 1 Stunde, 53 Minuten
  • Zuschauer: k. A.
  • Schiedsrichter: Skrzipale Rolf, Gierke Stefan
  • Halle: Sporthalle Süderelbe, Hamburg

VT Aurubis Hamburg: Penha de Souza (10), Legerstee (0), Michalski (0), Costa Caldara (9), Kelner (0), Gomulka (11), Radzuweit (7), Jasova (L, 0), Kocar (9), Herman (12), Wedekind (2), Mc Natt (2), Radzuweit M. (6)

1. VC Wiesbaden: Novotna (7), Cukseeva (9), Borowikow (16), Raonic (0), Hong (4), Holness (5), Dörfler (10), Fetting (2), Medved (L, 0), Lehmann (0), Burchardt (18)

Cheftrainer: Jean-Pierre Staelens (Hamburg), Xiaojun Yang (Wiesbaden)

Rivalität seit 2009

Hamburg W vs VC Wiesbaden W Direkter Vergleich· 13

Hamburg W und VC Wiesbaden W trafen 13 Mal aufeinander — Hamburg W gewann 5 Mal, VC Wiesbaden W 8 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. VC Wiesbaden W führt den Direktvergleich mit 8 Siegen aus 13 Begegnungen an. Insgesamt fielen 44 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.38 pro Spiel (18 für die Heimmannschaft, 26 für die Gäste). Beide Teams trafen in 3 Spielen (23%). In 13 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2012.

Hamburg W
5
Siege
Unentschieden
0
·
Tore gesamt
44 · 3.4/Spiel
Beide getroffen
3/13 · 23%
Über 2,5
13/13 · 100%

Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.

API-Daten: 11. Juni 2026