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1 Bundesliga WomenSaison 2010

Stuttgart W vs Dresdner SC W

8. Januar 2011 um 19:30
13
Auswärts

Dresdner SC W

AI

Dresdner SC gewinnt 3:1 bei Smart Allianz Stuttgart in der 1. Bundesliga Frauen 2010/11. Saskia Hippe (21 Punkte) führt Gäste zum souveränen Auswärtssieg vor 1.100 Zuschauern.

Spielzusammenfassung

Dresdner SC W besiegte Stuttgart W 3:1. Das Spiel fand in der 1. Bundesliga Women 2010 statt.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Dresdner SC besiegt Smart Allianz Stuttgart 3:1 — Spitzenreiter zeigt sich in der Hegel-Sporthalle souverän

Stuttgart – Der Dresdner SC hat seine Tabellenführung in der 1. Bundesliga Frauen am 8. Januar 2011 mit einem souveränen 3:1-Auswärtssieg bei Smart Allianz Stuttgart gefestigt. Vor 1.100 Zuschauern in der Hegel-Sporthalle Vaihingen setzte sich der Spitzenreiter nach 1 Stunde und 45 Minuten mit 25:20, 25:21, 13:25 und 28:26 durch und untermauerte damit seine Ambitionen auf die Meisterschaft.

Ausgangslage: Stuttgarts Zuspiel-Sorgen

Smart Allianz Stuttgart ging mit einem Handicap in die Partie: Stammzuspielerin Anna Nowakowska hatte sich im Dezember 2010 eine schwere Knieverletzung zugezogen, musste operiert werden und fiel für den Rest der Saison aus. Mona Elwassimy, die junge deutsche Zuspielerin, war in die Startformation gerückt – eine Umstellung, die gegen den Tabellenführer besonders schwer wog.

Der Dresdner SC reiste als unangefochtener Spitzenreiter an. Mit 22:2 Punkten aus den ersten elf Spielen und einer beeindruckenden Satzbilanz von 35:7 war das Team von Trainer Alexander Waibl das Maß aller Dinge in der Liga. Stuttgart hingegen belegte mit 18:6 Punkten den vierten Rang, hatte aber durch den Ausfall Nowakowskas an Konstanz eingebüßt.

Satz 1: Dresden setzt früh ein Ausrufezeichen

Die Gäste aus Dresden erwischten den besseren Start. Über eine solide Annahme von Libera Kerstin Tzscherlich (80 % positive Annahme) und ein effektives Zusammenspiel von Zuspielerin Mareen Apitz und Diagonalangreiferin Saskia Hippe fand Dresden früh in den Rhythmus. Hippe, die 21 Punkte erzielen sollte, traf aus nahezu jeder Position. Stuttgart hielt zunächst mit – Maren Brinker (20 Punkte, 42 % Angriffseffizienz) und Sabrina Roß (17 Punkte, 54 %) sorgten für die Gegenakzente – doch beim Stand von 20:25 war der erste Durchgang entschieden.

Satz 2: Enge Kiste, aber Dresden bleibt cool

Der zweite Satz war umkämpfter. Stuttgart verbesserte sich in der Annahme (Evelyn Lourenco Delogú glänzte mit 78 % positiver Annahme) und kam über die Mitte – Angie Bland (13 Punkte, 58 %) und Laura Pihlajamäki (10 Punkte, 7 Blocks) – zu wichtigen Punkten. Beim 19:21 lag Stuttgart noch in Schlagdistanz, doch Dresden behielt in den entscheidenden Phasen die Nerven. Stephanie Kestner (18 Punkte) verwandelte den Satzball zum 25:21.

Satz 3: Stuttgarter Trotzreaktion

Nach dem 0:2-Satzrückstand zeigte Stuttgart seine beste Seite. In einem einseitigen dritten Satz dominierte die Heimmannschaft nach Belieben. Mit 25:13 – dem höchsten Satzergebnis des Spiels – bewies Smart Allianz Stuttgart, dass sie durchaus das Potenzial hatte, mit dem Spitzenreiter mitzuhalten. Die Blockarbeit von Pihlajamäki und die Aufschlagserie von Brinker brachten Dresden aus dem Rhythmus.

Satz 4: Der Krimi des Abends

Der vierte Satz entwickelte sich zum packendsten Durchgang der Partie. Stuttgart kämpfte verbissen und lag zwischenzeitlich vorn. Beim 16:14 in der technischen Auszeit deutete alles auf einen entscheidenden fünften Satz hin. Dresden kämpfte sich Punkt um Punkt zurück, und die Partie blieb bis zum Ende offen. Beim 24:24 begann ein nervenaufreibendes Verlängern. Stuttgart wehrte mehrere Matchbälle ab, ehe Dresden beim 26:28 den Sack zumachte. Der längste Satz des Abends (33 Minuten) endete mit einer weiteren Bestätigung der Dresdner Stärke: Sie hatten auch enge Sätze für sich entschieden.

Schlüsselfiguren

Saskia Hippe war die überragende Spielerin auf dem Feld. Mit 21 Punkten und einer soliden Quote von 40 % im Angriff war die Diagonalangreiferin der unermüdliche Motor des Dresdner Spiels. Grit Müller steuerte 12 Punkte bei (48 % Angriffsquote), Anna Cmaylo kam auf 10 Zähler bei ebenfalls 40 %. Stuttgart konnte vor allem auf Maren Brinker bauen, die als Außenangreiferin 20 Punkte beisteuerte, und auf Sabrina Roß (17 Punkte, 54 % Angriffswert). Laura Pihlajamäki zeigte sich mit 7 Blocks als effektivste Blockerin des Spiels.

Tabellenkontext

Mit diesem Sieg baute der Dresdner SC seine Spitzenposition weiter aus. Das Team stand nach zwölf Spieltagen bei 22:2 Punkten und galt als der Topfavorit auf die Meisterschaft. Stuttgart blieb mit 18:6 Zählern im oberen Tabellenviertel, musste aber den Ausfall Nowakowskas weiter kompensieren – ein Problem, das sich im weiteren Saisonverlauf als zunehmend belastend erweisen sollte.

Fazit

Der Dresdner SC untermauerte im Spitzenspiel gegen Smart Allianz Stuttgart seine Titelambitionen. Die Mannschaft von Trainer Alexander Waibl präsentierte sich abgeklärt und zielstrebig, während Stuttgart trotz einer kämpferisch starken Vorstellung vor allem in den entscheidenden Phasen der engen Sätze den Kürzeren zog.

Rivalität seit 2016

Stuttgart W vs Dresdner SC W Direkter Vergleich· 50

Stuttgart W und Dresdner SC W trafen 50 Mal aufeinander — Stuttgart W gewann 34 Mal, Dresdner SC W 16 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2016 zurück. Stuttgart W führt den Direktvergleich mit 34 Siegen aus 50 Begegnungen an. Insgesamt fielen 195 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.90 pro Spiel (123 für die Heimmannschaft, 72 für die Gäste). Beide Teams trafen in 29 Spielen (58%). In 50 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 3–2 im Jahr 2026.

Unentschieden
0
·
Tore gesamt
195 · 3.9/Spiel
Beide getroffen
29/50 · 58%
Über 2,5
50/50 · 100%

Letzte Begegnungen

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