Vilsbiburg W besiegt Aachen W mit 3:1 in der 1. Bundesliga Frauen 2010/11. Satzergebnisse: 25:15, 18:25, 25:15, 25:14.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungDominanter Auftakt der Gastgeberinnen
Vilsbiburg erwischte einen Traumstart und ließ Aachen im ersten Satz kaum eine Chance. Mit starkem Aufschlagspiel und einer stabilen Blockarbeit setzten sich die Roten Raben früh ab und gewannen Satz eins deutlich mit 25:15. Die Abwehr um Libera und die Angriffsreihe um die diagonistischen Schlagkräfte funktionierten auf Anhieb.
Aachen kämpft sich zurück
Im zweiten Durchgang zeigte Aachen eine Reaktion. Die Gäste aus der Kaiserstadt fanden besser ins Spiel, agierten variabler in der Offensive und nutzten die Aufschlagfehler von Vilsbiburg konsequent aus. Mit 25:18 sicherte sich Alemannia Aachen den zweiten Satz und glich zum 1:1 aus. Es schien, als könne das Team von Trainerin Andrea Lützenkirchen die Partie offen gestalten.
Vilsbiburg zieht davon
Doch nach der Pause kamen die Roten Raben wie verwandelt aus der Kabine. Vilsbiburg erhöhte den Druck auf die Annahme der Aachenerinnen und diktierte das Geschehen nach Belieben. Der dritte Satz endete mit 25:15, ein klares Ausrufezeichen der Hausherrinnen. Im vierten Satz ließen die Roten Raben keine Zweifel mehr aufkommen und spielten ihre Klasse aus. Mit 25:14 machten sie den Deckel drauf und sicherten den 3:1-Endstand.
Saisonkontext
Die Saison 2010/11 war für Vilsbiburg eine wichtige Spielzeit. Als Deutscher Meister von 2008 und 2009 sowie DVV-Pokalsieger von 2009 und 2010 gehörten die Roten Raben zu den Topteams der Liga und kämpften erneut um die Meisterschaft. Alemannia Aachen – der heutige Ladies in Black Aachen – etablierte sich in jener Saison in der deutschen Spitze.
Mit diesem Heimsieg blieben die Roten Raben in der Spitzengruppe der Tabelle dicht am Dresdner SC und den weiteren Titelanwärtern dran. Aachen hingegen musste eine Niederlage hinnehmen, zeigte aber vor allem im zweiten Satz, dass man durchaus auf Augenhöhe mithalten kann.
Schlüsselfaktoren
- Aufschlag: Vilsbiburg servierte druckvoll und brachte Aachen immer wieder in Annahmeschwierigkeiten.
- Blockarbeit: Die niederbayerische Blockabwehr neutralisierte die Angriffe der Aachenerinnen vor allem in den Sätzen eins, drei und vier.
- Effizienz: Vilsbiburg nutzte die eigenen Angriffsmöglichkeiten konsequent, während Aachen vor allem im zweiten Satz überzeugte.
Das Spiel endete mit einem Gesamtpunktverhältnis von 93:69 für Vilsbiburg, das die klare Überlegenheit der Gastgeberinnen in drei der vier Sätze unterstreicht.
Rivalität seit 2010
Vilsbiburg W vs Aachen W Direkter Vergleich· 32
Vilsbiburg W und Aachen W trafen 32 Mal aufeinander — Vilsbiburg W gewann 19 Mal, Aachen W 13 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2010 zurück. Vilsbiburg W führt den Direktvergleich mit 19 Siegen aus 32 Begegnungen an. Insgesamt fielen 126 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.94 pro Spiel (72 für die Heimmannschaft, 54 für die Gäste). Beide Teams trafen in 20 Spielen (63%). In 32 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2024.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 11. Juni 2026