1. VC Wiesbaden besiegt Alemannia Aachen am 15. Januar 2011 in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit mit 3:0 (25:21, 25:18, 25:17).
Spielzusammenfassung
VC Wiesbaden W besiegte Aachen W 3:0. Das Spiel fand in der 1. Bundesliga Women 2010 statt.
Spielanalyse
KI-Zusammenfassung1. VC Wiesbaden deklassiert Alemannia Aachen mit 3:0
Wiesbaden – Der 1. VC Wiesbaden hat am 15. Januar 2011 vor heimischer Kulisse einen souveränen 3:0-Sieg gegen Alemannia Aachen gefeiert. In der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit setzten sich die Hessinnen mit 25:21, 25:18 und 25:17 durch und untermauerten damit ihre Ambitionen in der 1. Volleyball Bundesliga Frauen der Saison 2010/11.
Satz für Satz: Wiesbadens Überlegenheit
Erster Satz (25:21): Die Gastgeberinnen starteten konzentriert und erspielten sich früh eine Führung. Aachen hielt zunächst gut mit, doch Wiesbaden behauptete stets eine knappe Führung. Über ein 12:10 und 18:15 zog das Team von Trainerin Xiaojun Yang davon und schloss den Satz souverän mit 25:21 ab. Die Wiesbadener Angriffsreihe um Martina Novotna und Steffi Lehmann erwischte einen starken Tag.
Zweiter Satz (25:18): Deutlicher dominierte der VCW den zweiten Durchgang. Die Heimmannschaft steigerte sich in der Aufschlagannahme und setzte Aachens Abwehr von Beginn an unter Druck. Pan Hong und Anke Borowikow blockten im Mittelangriff konsequent und ließen den Gästen aus Aachen wenig Raum zur Entfaltung. Beim 25:18 war der Satz innerhalb kürzester Zeit entschieden.
Dritter Satz (25:17): Den klarsten Satzgewinn fuhr Wiesbaden im dritten Abschnitt ein. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung – angeführt von Zuspielerin Olga Raonic – zog der VCW auf 12:6 davon. Aachens Trainer Stefan Falter nahm früh seine Auszeiten, doch die Wiesbadenerinnen ließen sich nicht mehr vom Spiel nehmen. Ein Ass von Steffi Lehmann zum 22:14 besiegelte die Vorentscheidung, ehe Martina Novotna mit einem harten Angriff den 25:17-Endstand markierte.
Tabellensituation: Im Rennen um die Play-offs
Mit diesem Sieg festigte der 1. VC Wiesbaden seinen Platz im oberen Tabellenmittelfeld. Zum Zeitpunkt der Begegnung stand der Vizemeister der Vorsaison mit 18:10 Punkten aus 14 Spielen auf Rang 5, während Aachen bei 18:12 Punkten aus 15 Partien den 7. Platz belegte. Die Tabelle wurde damals angeführt vom Dresdner SC und den Roten Raben Vilsbiburg.
„Wir haben heute konzentriert und diszipliniert gespielt“, sagte eine zufriedene Xiaojun Yang nach der Partie. Der Saisonstart war für den VCW mit einigen Turbulenzen verbunden – Spielführerin Nicole Fetting war zuvor beurlaubt worden, Anke Borowikow hatte die Kapitänsbinde übernommen. Dazu gesellte sich mit Nikki Klingsporn eine neue Zuspielerin aus den USA. Dennoch stabilisierte sich das Team zusehends.
Aachens Kampfgeist blieb unbelohnt
Für Alemannia Aachen setzte sich die wechselhafte Saison fort. Nach einem respektablen 3:1-Sieg gegen den Schweriner SC kurz vor Weihnachten und einem 3:1-Erfolg über Potsdam zu Jahresbeginn, war die Partie in Wiesbaden ein Rückschlag. „In Wiesbaden war zwar die Hölle los – zu holen gab es für die mitgereisten Fans leider nichts“, fasste es das Fan-Magazin der Aachener zusammen. Die Moral der Mannschaft von Stefan Falter blieb jedoch intakt, wie die mitgereisten Anhänger betonten.
Die Aachenerinnen traten in der Spielzeit 2010/11 mit einem kleinen, aber eingespielten Kader an. Teammanager Ralph Kranzhoff betonte im Vereinsmagazin: „Noch nie standen wir so früh mit so vielen Punkten in der Tabelle da wie dieses Jahr.“
Ausblick auf die Rückrunde
Der Sieg war für den VCW ein wichtiger Schritt im Kampf um die Play-off-Plätze. Sechs Punkte Rückstand hatte man damals auf die Spitzengruppe. „Unser Ziel ist die Teilnahme an der Meisterschaftsrunde. Wir haben die Qualität, uns zu verbessern“, gab sich Yang kämpferisch.
Für beide Teams ging es in den folgenden Wochen in der spannendsten Saison der jungen Bundesliga-Geschichte weiter – mit Derby-Charakter und jeder Menge Volleyball-Leidenschaft.
Rivalität seit 2010
VC Wiesbaden W vs Aachen W Direkter Vergleich· 38
VC Wiesbaden W und Aachen W trafen 38 Mal aufeinander — VC Wiesbaden W gewann 22 Mal, Aachen W 16 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2010 zurück. VC Wiesbaden W führt den Direktvergleich mit 22 Siegen aus 38 Begegnungen an. Insgesamt fielen 151 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.97 pro Spiel (82 für die Heimmannschaft, 69 für die Gäste). Beide Teams trafen in 25 Spielen (66%). In 38 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Aachen W ist in den letzten 3 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 3–2 im Jahr 2025.
Letzte Begegnungen
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