SWE Volley-Team W
Kopenicker Berlin W
Köpenicker SC Berlin gewinnt 3:1 beim SWE Volley-Team Erfurt – der zweite Sieg in Folge unter Neu-Trainer Gil Ferrer Cutino festigt die Position im Abstiegskampf.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungKöpenick startet furios
Die Gäste aus Berlin erwischten einen Traumstart. Mit einer konzentrierten Aufschlag- und Annahmeleistung setzten sie das Heimteam von Beginn an massiv unter Druck. Im ersten Satz ließen sie dem SWE Volley-Team überhaupt keine Chance und zogen unaufhaltsam davon – 25:11 lautete der Endstand eines einseitigen Auftaktsatzes. Auch der zweite Durchgang verlief nach Maß für die Mannschaft von Trainer Cutino. Der Köpenicker SC agierte im Angriff variabel und zeigte sich im Block gut organisiert. Satz zwei ging mit 25:20 an die Gäste, die damit die Kontrolle über die Partie in den Händen hielten.
Erfurter Widerstand im dritten Satz
Doch das SWE Volley-Team bewies Moral. Vor heimischem Publikum steigerten sich die Schützlinge von Trainer Heiko Herzberg deutlich und kamen im dritten Satz besser ins Spiel. Die Annahme stabilisierte sich und im Angriff fanden die Erfurterinnen nun die Lücken in der Berliner Abwehr. Mit 25:19 entschied das SWE Volley-Team den dritten Abschnitt für sich und weckte damit wieder Hoffnungen auf eine Wende. Trainer Cutino sah, dass sein Team nachließ: „Im dritten Satz haben wir einige individuelle Fehler gemacht und den Fokus verloren. Das darf uns nicht noch einmal passieren.“
Berliner lassen nichts mehr anbrennen
Der Satzverlust wirkte auf den Köpenicker SC wie ein Weckruf. Im vierten Durchgang kehrte die Mannschaft zu ihrer stabilen Leistung der ersten beiden Sätze zurück. Mit druckvollen Aufschlägen und effizienten Angriffen auf der Außenposition setzten sich die Hauptstädterinnen schnell ab. In den entscheidenden Phasen des Satzes scheiterte die Annahme der Gastgeberinnen zunehmend, sodass Köpenick das Zepter nicht mehr aus der Hand gab. Mit 25:21 sicherte sich der KSC den vierten Satz und damit den insgesamt verdienten 1:3-Auswärtserfolg.
Befreiung im Abstiegskampf
Der Sieg war für den Köpenicker SC von immenser Bedeutung. Mit nun zwei Erfolgen in Serie – zuvor hatte man am 8. Januar den SV Sinsheim mit 3:0 bezwungen – konnte sich die Mannschaft im unteren Tabellendrittel etwas absetzen. Der neue Trainer Gil Ferrer Cutino, der erst eine Woche zuvor die Nachfolge des zurückgetretenen Jürgen Treppner angetreten hatte, zeigte sich zufrieden: „Wir haben heute gezeigt, dass wir uns Woche für Woche steigern. Die Mannschaft lebt und kämpft für den Klassenerhalt.“
Auf der anderen Seite setzte sich der Negativtrend für das SWE Volley-Team fort. Der Aufsteiger aus Thüringen blieb damit das sechste Spiel in Folge ohne Sieg und fand sich am Tabellenende wieder. Für die Mannschaft von Heiko Herzberg sollte es eine lange Rückrunde werden – am Ende der Saison stand der direkte Abstieg zurück in die 2. Bundesliga.
Die weiteren Ergebnisse des Spieltags
Der 15. Januar 2011 hatte in der 1. Bundesliga Frauen einige bemerkenswerte Partien zu bieten. Der Tabellenführer Dresdner SC ließ beim 3:0 gegen den SC Potsdam nichts anbrennen und blieb an der Spitze. Im Spitzenspiel setzte sich der Schweriner SC mit 3:1 gegen Smart Allianz Stuttgart durch. Der USC Münster fuhr beim 3:0 in Berlin einen klaren Erfolg ein.
Ergebnisse vom 15./16. Januar 2011:
- Schweriner SC – Smart Allianz Stuttgart 3:1
- Allgäu Team Sonthofen – Rote Raben Vilsbiburg 0:3
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- VC Wiesbaden – Alemannia Aachen 3:0
- Zurich Team VCO Berlin – USC Münster 0:3
- SV Sinsheim – VfB Suhl 3:1
- SWE Volley-Team – Köpenicker SC Berlin 1:3
- Dresdner SC – SC Potsdam 3:0
Ausblick
Während der Köpenicker SC den Schwung aus den zwei Siegen mitnahm und am 19. Januar im Stadtderby gegen das Zurich Team VCO Berlin nachlegen konnte, wartete auf das SWE Volley-Team bereits die nächste schwere Aufgabe gegen den VfB Suhl. Der Abstiegskampf in der Bundesliga war eröffnet.
Rivalität seit 2011
SWE Volley-Team W vs Kopenicker Berlin W Direkter Vergleich· 3
SWE Volley-Team W und Kopenicker Berlin W trafen 3 Mal aufeinander — SWE Volley-Team W gewann 1 Mal, Kopenicker Berlin W 2 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2011 zurück. Kopenicker Berlin W führt den Direktvergleich mit 2 Siegen aus 3 Begegnungen an. Insgesamt fielen 13 Tore in diesen Partien, im Schnitt 4.33 pro Spiel (5 für die Heimmannschaft, 8 für die Gäste). Beide Teams trafen in 2 Spielen (67%). In 3 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 3–2 im Jahr 2016.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 11. Juni 2026