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1 Bundesliga WomenSaison 2010

Dresdner SC W vs VC Wiesbaden W

22. Januar 2011 um 17:30
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AI

Dresdner SC besiegt VC Wiesbaden mit 3:0 in der 1. Bundesliga Frauen. Vor 2.050 Zuschauern in der Margon Arena dominiert der Tabellenführer und untermauert die Titelambitionen.

Spielzusammenfassung

Dresdner SC W besiegte VC Wiesbaden W 3:0. Das Spiel fand in der 1. Bundesliga Women 2010 statt.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Dresdner SC deklassiert VC Wiesbaden mit 3:0 – Tabellenführer untermauert Titelambitionen

Der Dresdner SC hat seine Vormachtstellung in der 1. Volleyball-Bundesliga der Frauen eindrucksvoll untermauert. Vor 2.050 Zuschauern in der Margon Arena fegte das Team von Trainer Alexander Waibl den 1. VC Wiesbaden am 22. Januar 2011 mit 3:0 (75:45 Gesamtpunkte) vom Feld und baute damit seine Spitzenposition in der Tabelle weiter aus.

Ausgangslage: Dresden auf Titelkurs

Der Dresdner SC ging als klarer Favorit in die Partie des 14. Spieltags. Das Team aus der sächsischen Landeshauptstadt führte die Tabelle der 1. Bundesliga Frauen souverän an und zeigte sich in der bisherigen Saison in bestechender Form. Mit einer beeindruckenden Heimbilanz und dem mit Abstand besten Zuschauerzuspruch der Liga – der DSC lockte im Schnitt über 2.100 Fans pro Partie an – war die Margon Arena einmal mehr das Epizentrum des deutschen Frauen-Volleyballs.

Der 1. VC Wiesbaden reiste als solides Mittelfeldteam nach Dresden. Die Hessinnen hatten sich in den vergangenen Spielzeiten als etablierte Bundesliga-Mannschaft einen Namen gemacht, taten sich jedoch traditionell schwer gegen die spielstarken Dresdnerinnen. Die bisherigen Duelle der Saison deuteten bereits an, dass Wiesbaden an diesem Nachmittag eine Herkulesaufgabe bevorstand.

Die Partie: Einseitig und dominant

Von Beginn an entwickelte sich eine einseitige Angelegenheit. Die Gastgeberinnen bestimmten das Geschehen nach Belieben und ließen den Gästen aus Wiesbaden wenig Raum zur Entfaltung. Mit druckvollen Aufschlägen, einer kompakten Blockarbeit und effizienten Angriffskombinationen setzte der DSC früh die entscheidenden Akzente.

Satz für Satz demonstrierte Dresden seine spielerische Überlegenheit. Die Wiesbadener Abwehrreihen hatten den variablen Angriffen der Gastgeberinnen kaum etwas entgegenzusetzen. Insbesondere die Kombinationen über die Außenpositionen und die Diagonale sorgten immer wieder für Lücken im Wiesbadener Block.

Der DSC ließ in der Abwehr wenig zu und verwaltete die Führung souverän. Die Hausherrinnen agierten mit einer beeindruckenden Selbstverständlichkeit und machten aus ihren Angriffsmöglichkeiten konsequent Punkte. Wiesbaden hingegen fand nur selten Mittel, um die gut organisierte DSC-Defensive zu überwinden.

Satz für Satz zum klaren Erfolg

Der Dresdner SC dominierte die drei Durchgänge nach Belieben. Mit einem Gesamtballverhältnis von 75:45 und einem Schnitt von 25:15 pro Satz fiel der Sieg deutlicher aus, als es das nackte 3:0 ohnehin bereits suggeriert. Besonders der zweite Satz geriet zur Machtdemonstration der Waibl-Schützlinge.

Die Hausherrinnen zeigten sich in allen Mannschaftsteilen überlegen. Das Zusammenspiel zwischen Zuspiel und Angriff funktionierte reibungslos, die Annahme stand sicher und die Blockarbeit ließ den Wiesbadener Angreiferinnen kaum eine Chance.

Schlüsselfaktoren des Spiels

Mehrere Elemente waren entscheidend für den deutlichen Erfolg des Dresdner SC:

Überlegene Blockarbeit: Das DSC-Blockzentrum neutralisierte die Angriffsbemühungen Wiesbadens bereits früh im Spielzug. Die Gäste mussten immer wieder riskantere Lösungen suchen, was zu vermehrten Eigenfehlern führte.

Druckvolle Aufschläge: Mit gezielten, risikoreichen Aufschlägen brachte Dresden die Wiesbadener Annahme immer wieder in Bedrängnis, wodurch die Gäste kaum zu strukturierten Angriffen kamen.

Effizienz im Angriff: Die DSC-Angreiferinnen nutzten ihre Chancen mit hoher Abschlussquote und ließen nur selten liegen.

Historischer Kontext: Dresdens goldene Ära

Der Dresdner SC befand sich in der Saison 2010/11 mitten in seiner goldenen Ära des deutschen Frauen-Volleyballs. Nur ein Jahr später, 2012, sollte der Verein seinen ersten von bislang sieben Deutschen Meistertiteln feiern. Die Mannschaft von Alexander Waibl legte in dieser Spielzeit den Grundstein für die spätere Erfolgsserie.

Wiesbaden hingegen kämpfte in jener Saison um den Anschluss an das Spitzentrio aus Dresden, Schwerin und Vilsbiburg, das die Liga dominierte. Die Partie in der Margon Arena offenbarte den noch bestehenden Rückstand der Hessen zur nationalen Spitze.

Fazit und Ausblick

Mit diesem ungefährdeten 3:0-Heimsieg untermauerte der Dresdner SC seine Ambitionen auf den Meistertitel. Die Mannschaft präsentierte sich in einer Form, die den Konkurrenten aus Schwerin und Vilsbiburg durchaus Respekt einflößen musste. Für den VC Wiesbaden galt es, die Lehren aus dieser klaren Niederlage zu ziehen und sich auf die kommenden Aufgaben zu konzentrieren, um den Anschluss an das obere Tabellendrittel nicht zu verlieren.

Die beeindruckende Kulisse von 2.050 Zuschauern in der Margon Arena unterstrich einmal mehr die herausragende Stellung des Dresdner SC im deutschen Frauen-Volleyball – eine Position, die der Verein in den folgenden Jahren mit zahlreichen Titeln untermauern sollte.

Rivalität seit 2009

Dresdner SC W vs VC Wiesbaden W Direkter Vergleich· 48

Dresdner SC W und VC Wiesbaden W trafen 48 Mal aufeinander — Dresdner SC W gewann 34 Mal, VC Wiesbaden W 14 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. Dresdner SC W führt den Direktvergleich mit 34 Siegen aus 48 Begegnungen an. Insgesamt fielen 172 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.58 pro Spiel (114 für die Heimmannschaft, 58 für die Gäste). Beide Teams trafen in 22 Spielen (46%). In 48 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Dresdner SC W ist in den letzten 9 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2024.

Unentschieden
0
·
Tore gesamt
172 · 3.6/Spiel
Beide getroffen
22/48 · 46%
Über 2,5
48/48 · 100%

Letzte Begegnungen

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