Aachen W besiegt Köpenicker Berlin W 3:2 in einem dramatischen Tiebreak (18:25, 25:21, 16:25, 25:18, 15:10) am 22. Januar 2011 in der 1. Bundesliga Frauen.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungSatz für Satz – Ein Wechselbad der Gefühle
Die Gäste aus Berlin erwischten den deutlich besseren Start. Der Köpenicker SC dominierte den ersten Satz mit konsequentem Aufschlagdruck und einer stabilen Block-Feldabwehr. Aachen fand zunächst keine Mittel gegen die gut organisierte Berliner Defensive und gab Satz eins deutlich mit 18:25 ab.
Doch die Mannschaft von Trainer Eelco Beijl schlug zurück. Im zweiten Durchgang steigerte sich Aachen merklich in der Annahme und konnte über die Außenangreiferinnen immer wieder Druck erzeugen. Mit 25:21 glich das Heimteam aus und bewies, dass mit ihm in dieser Partie zu rechnen war.
Nach dem Seitenwechsel schien Köpenick jedoch die Kontrolle zurückzuerobern. Die Berlinerinnen spielten konzentriert und ließen Aachen kaum Raum für eigene Angriffsaktionen. Mit einem deutlichen 25:16 zogen die Gäste auf 2:1 davon und waren nur noch einen Satz vom Auswärtssieg entfernt.
Aachens starke Reaktion
Die Ladies in Black zeigten aber eine beeindruckende Moral. Im vierten Satz kämpften sie sich Punkt um Punkt zurück. Die Aufschlagserie von Aachen brachte die Berliner Annahme immer wieder in Bedrängnis, während die Aachener Blockarbeit immer besser griff. Mit 25:18 erzwangen die Gastgeberinnen den Tiebreak.
Im entscheidenden fünften Satz entwickelte sich ein echter Krimi. Beide Teams schenkten sich nichts, die Führung wechselte mehrfach. Am Ende behielt Aachen die Nerven und sicherte sich den Durchgang mit 15:10 – ein verdienter Heimsieg vor den heimischen Fans.
Tabellarische Bedeutung
Mit diesem Sieg untermauerte Aachen W seine Position im oberen Mittelfeld der 1. Bundesliga Frauen. Die Mannschaft zeigte insbesondere in den entscheidenden Phasen des vierten und fünften Satzes ihre mentale Stärke. Für den Köpenicker SC war die Niederlage schmerzhaft: Das Team von der Spree hatte nach der 2:1-Satzführung alle Trümpfe in der Hand, versäumte es aber, den Sack zuzumachen.
Historische Einordnung
Die Saison 2010/11 war für den deutschen Frauen-Volleyball eine Übergangssaison mit hochklassigen Duellen. Der Dresdner SC dominierte die Hauptrunde, doch Teams wie Aachen und Köpenick kämpften in der erweiterten Spitzengruppe um die Playoff-Plätze. Das direkte Duell in Aachen unterstrich die engen Leistungsverhältnisse in der Liga – ein 3:2 wie dieses war symptomatisch für die Ausgeglichenheit des Wettbewerbs.
Rückblick auf das Duell
Aachen und Köpenick trafen in der Folgezeit noch häufig aufeinander – die Rivalität hielt über viele Jahre an. Insgesamt 18 Begegnungen gab es zwischen den beiden Teams, von denen Aachen elf für sich entscheiden konnte. Dieser Tiebreak-Sieg im Januar 2011 legte den Grundstein für eine positive Heimbilanz der Ladies in Black gegen die Berlinerinnen.
Rivalität seit 2010
Aachen W vs Kopenicker Berlin W Direkter Vergleich· 18
Aachen W und Kopenicker Berlin W trafen 18 Mal aufeinander — Aachen W gewann 11 Mal, Kopenicker Berlin W 7 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2010 zurück. Aachen W führt den Direktvergleich mit 11 Siegen aus 18 Begegnungen an. Insgesamt fielen 67 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.72 pro Spiel (40 für die Heimmannschaft, 27 für die Gäste). Beide Teams trafen in 9 Spielen (50%). In 18 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Aachen W ist in den letzten 3 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 3–2 im Jahr 2016.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 11. Juni 2026