Schweriner SC besiegt Pokalfinalist VfB Suhl vor 1.036 Zuschauern in der ARENA Schwerin mit 3:0 (25:22, 25:22, 25:17) in der 1. Bundesliga Frauen Saison 2010/11.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungSchweriner SC feiert souveränen 3:0-Heimsieg gegen den VfB Suhl
Der Schweriner SC hat am 16. Februar 2011 in der ARENA Schwerin ein klares Zeichen gesetzt. Vor 1.036 Zuschauern besiegten die Gastgeberinnen den Pokalfinalisten VfB Suhl mit 3:0 (25:22, 25:22, 25:17) und sicherten sich zwei wichtige Punkte in der 1. Bundesliga Frauen.
Drei knappe Sätze – ein verdienter Sieg
Gleich der erste Satz entwickelte sich zu einer spannenden Angelegenheit. Beim Stand von 13:6 für den SSC schien die Partie bereits vorentschieden, doch die Suhlerinnen kämpften sich Punkt für Punkt heran und glichen zum 17:17 aus. Zwei Aufgabefehler des SSC später stand es 23:22 – doch Patricia Thormann behielt die Nerven und sicherte ihrer Mannschaft den Satz mit 25:22.
Auch der zweite Durchgang war hart umkämpft. Erst nach der zweiten technischen Auszeit konnte sich Schwerin entscheidend absetzen. Von 16:13 zog der SSC auf 19:13 davon. Suhl gab sich zwar nicht geschlagen und spielte sich noch einmal heran, doch am Ende hieß es erneut 25:22 für die Gastgeberinnen.
Im dritten Satz schlug dann die Angriffswucht des SSC voll durch. Bereits zur ersten technischen Auszeit führte Schwerin mit 8:2. Die Aufholjagd der Gäste blieb in der stabilen Schweriner Abwehr stecken. Denise Hanke verwandelte den Satzball zum 25:17 und machte den 3:0-Endstand perfekt.
Personelle Verstärkung zurück im Kader
Erfreulich aus Schweriner Sicht: Mira Topic, Anja Brandt und Nadja Schaus waren wieder einsatzfähig und gaben dem Team zusätzliche Optionen in der Rotation. Die Rückkehr der drei Spielerinnen zur richtigen Zeit verlieh dem SSC die nötige Tiefe, um gegen den Pokalfinalisten zu bestehen.
Stimmen nach dem Spiel
Suhls Trainer Felix Koslowski, vom Schweriner Publikum als ehemaliger SSC-Coach herzlich empfangen, erkannte die bessere Leistung der Gastgeberinnen an. Er wählte Patricia Thormann zur wertvollsten Spielerin beim SSC. Schwerins Trainer Tore Aleksandersen bestimmte Claudia Steger als beste Spielerin auf Seiten des VfB Suhl.
Tabellenkontext und Saisonverlauf
Für den Schweriner SC war der Sieg besonders wichtig nach der zuvor erlittenen Niederlage in Köpenick. Mit dem Erfolg gegen den starken Pokalfinalisten aus Thüringen hielt der SSC Anschluss an die Spitzengruppe der Liga. Die Saison 2010/11 sollte für den Schweriner SC bekanntlich äußerst erfolgreich verlaufen: Am Ende krönte sich der Verein zum Deutschen Meister 2011 – der Auftakt zu einer Serie von drei Meistertiteln in Folge (2011, 2012, 2013).
Der VfB Suhl, trainiert von Felix Koslowski, hatte sich in dieser Saison als Pokalfinalist einen Namen gemacht, konnte aber in der Schweriner ARENA trotz beherztem Kampf keinen Satzgewinn verbuchen. Insbesondere im dritten Satz war der SSC eine Nummer zu groß.
Fazit
Ein verdienter und souveräner Heimsieg des Schweriner SC gegen einen wehrhaften Gegner. Die Mannschaft von Tore Aleksandersen präsentierte sich konzentriert und abgeklärt, während Suhl vor allem in den entscheidenden Phasen die Durchschlagskraft fehlte. Mit diesem 3:0-Erfolg untermauerte Schwerin seinen Anspruch auf die vorderen Tabellenplätze und legte den Grundstein für eine Meistersaison, die im Mai 2011 ihren Höhepunkt finden sollte.
Rivalität seit 2010
SC Schweriner W vs Suhl W Direkter Vergleich· 32
SC Schweriner W und Suhl W trafen 32 Mal aufeinander — SC Schweriner W gewann 25 Mal, Suhl W 6 Mal, dazu kamen 1 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2010 zurück. SC Schweriner W führt den Direktvergleich mit 25 Siegen aus 32 Begegnungen an. Insgesamt fielen 117 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.66 pro Spiel (82 für die Heimmannschaft, 35 für die Gäste). Beide Teams trafen in 16 Spielen (50%). In 31 Begegnungen (97%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. SC Schweriner W ist in den letzten 3 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2022.
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