Alemannia Aachen gewinnt souverän mit 3:0 zu Hause gegen das SWE Volley-Team Erfurt in der 1. Bundesliga Frauen Saison 2010/11.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungAachen präsentiert sich in starker Form
Von Beginn an machte die Mannschaft von Trainerin Birgit Teuke klar, wer auf dem Feld das Sagen hat. Mit druckvollen Aufschlägen und einer stabilen Annahme legte Aachen den Grundstein für den Erfolg. Das SWE Volley-Team, das als Aufsteiger in seine erste Bundesliga-Saison ging, versuchte dagegenzuhalten, fand aber gegen die gut organisierte Aachener Abwehr nur selten ein Durchkommen.
Besonders die Angriffsreihe um Kira Walkenhorst und Anke Borowikow zeigte sich an diesem Abend in bestechender Form. Die offensive Durchschlagskraft der Gastgeberinnen setzte die Erfurter Defensive immer wieder unter Druck. Auf der anderen Seite tat sich das Team von Trainer Heiko Herzberg schwer, eigene Angriffspunkte zu setzen. Die Annahme des SWE Volley-Teams geriet immer wieder ins Wanken, was die Optionen im Aufbau deutlich einschränkte.
Satz für Satz zur Dominanz
Der erste Satz entwickelte sich schnell zu einer Machtdemonstration der Aachenerinnen. Mit einer konsequenten Blockarbeit und variablen Angriffskombinationen zogen sie auf und davon und sicherten sich den Durchgang sicher. Auch im zweiten Satz änderte sich am Kräfteverhältnis wenig – Aachen blieb das dominierende Team und ließ die Gäste aus Erfurt nicht herankommen.
Im dritten Satz versuchte das SWE Volley-Team noch einmal, die Partie offen zu gestalten. Doch Aachen behielt die Nerven und ließ sich den souveränen Dreisatz-Erfolg nicht mehr nehmen. Am Ende stand ein klares 3:0 (25:—, 25:—, 25:—) auf der Anzeigetafel.
Tabellensituation im Februar 2011
Für Alemannia Aachen war es ein wichtiger Sieg im Kampf um den Anschluss an das Mittelfeld. Die Mannschaft aus der Kaiserstadt befand sich zu diesem Zeitpunkt der Saison 2010/11 im gesicherten Mittelfeld und hatte sich mit diesem Erfolg weiteres Selbstvertrauen geholt.
Das SWE Volley-Team hingegen steckte tief im Abstiegskampf. Der Aufsteiger aus Erfurt kämpfte in seiner ersten Bundesliga-Saison um den Klassenerhalt und musste diese Niederlage verdauen. Die Mannschaft von Coach Heiko Herzberg zeigte zwar phasenweise ansprechende Ansätze, konnte aber gegen die erfahrene Aachener Mannschaft nicht dagegenhalten.
Historischer Kontext
Alemannia Aachen – heute bekannt als Ladies in Black Aachen – spielte 2010/11 seine dritte Saison in der 1. Volleyball-Bundesliga. Das Team hatte sich in der Spitzenliga etabliert und verfügte über ein eingespieltes Gerüst. Die ungarische Nationalspielerin Liliom Rita war damals im Kader der Aachenerinnen, während beim SWE Volley-Team ebenfalls mit Eszter Kovács eine ungarische Spielerin aktiv war.
Das SWE Volley-Team war zur Saison 2010/11 als Meister der 2. Bundesliga Nord in die 1. Bundesliga aufgestiegen. Der Verein aus der thüringischen Landeshauptstadt Erfurt kämpfte in dieser Saison um den Klassenerhalt, der am Ende nicht gelang – das Team stieg nach nur einem Jahr wieder ab.
Ausblick
Mit diesem Sieg untermauerte Aachen seine Heimstärke in der Neuköllner Straße, die zu dieser Saison als eine der schwersten Hallen der Liga galt. Das SWE Volley-Team hingegen musste weiter um den Klassenerhalt bangen und in den kommenden Wochen Punkte gegen die direkte Konkurrenz sammeln.
Der direkte Vergleich zwischen diesen beiden Teams sollte auch in den folgenden Jahren noch einige spannende Duelle bereithalten. Aachen gewann in der Historie vier der sechs Aufeinandertreffen, darunter drei zu Null.
Rivalität seit 2011
Aachen W vs SWE Volley-Team W Direkter Vergleich· 6
Aachen W und SWE Volley-Team W trafen 6 Mal aufeinander — Aachen W gewann 4 Mal, SWE Volley-Team W 2 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2011 zurück. Aachen W führt den Direktvergleich mit 4 Siegen aus 6 Begegnungen an. Insgesamt fielen 22 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.67 pro Spiel (15 für die Heimmannschaft, 7 für die Gäste). Beide Teams trafen in 3 Spielen (50%). In 6 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Aachen W ist in den letzten 4 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 3–2 im Jahr 2011.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 11. Juni 2026