SC Schweriner W
Hamburg W
Schweriner SC besiegt VT Aurubis Hamburg im Nordderby 3:0 (25:19, 25:16, 25:16) und festigt die Position im oberen Tabellendrittel der 1. Bundesliga Frauen.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungÜberlegene Vorstellung in der ARENA Schwerin
Bereits im ersten Durchgang zeigte sich die Überlegenheit des SSC, auch wenn die Gäste aus Hamburg mit einer 3:0-Führung in den Satz starteten. Nach dem schnellen 3:3-Ausgleich übernahm Schwerin jedoch das Kommando und kontrollierte das Geschehen nach Belieben. Bis zum 25:19-Satzgewinn gab der SSC die Führung nicht mehr aus der Hand.
Im zweiten Satz steigerten sich die Schwerinerinnen weiter. Insbesondere Mittelblockerin Patricia Thormann stellte die Hamburger Annahme vor enorme Probleme. Beim Stand von 14:10 schien sich Frust aufseiten der Gäste auszubreiten – Hamburg fand kaum noch Mittel gegen den druckvollen Aufschlag und das variable Angriffsspiel der Gastgeberinnen. Der SSC zog auf 19:11 davon und schloss den Satz standesgemäß mit 25:16 ab.
Wende nach Rückstand im dritten Satz
Gästetrainer Jean-Pierre Staelens nutzte die Satzpause zu einer deutlichen Ansprache, um seine Mannschaft wieder zu motivieren. VT Aurubis hatte das Saisonziel der Play-off-Teilnahme noch nicht aufgegeben und zeigte sich zunächst verbessert. Zur ersten technischen Auszeit lag Hamburg mit vier Punkten vorn (8:4).
Doch die Wende ließ nicht lange auf sich warten: Eine Aufschlagserie von Nadja Schaus leitete die Aufholjagd des SSC ein. Nach dem Ausgleich zum 13:13 übernahm Schwerin endgültig wieder das Kommando und sicherte sich mit vollem Einsatz den 25:16-Endstand im dritten Satz – und damit den ungefährdeten 3:0-Gesamtsieg.
Karmen Kocar als wertvollste Spielerin ausgezeichnet
Das Publikum in der ARENA Schwerin zollte den Leistungen der SSC-Mannschaft lang anhaltenden Beifall. Als wertvollste Spielerin wurde einmal mehr Patricia Thormann ausgezeichnet, die mit ihren Aufschlägen und Angriffen für konstante Gefahr gesorgt hatte. Die Auszeichnung aufseiten des Trainerteams erhielt Zuspielerin Karmen Kocar, die das Angriffsspiel des SSC mit Übersicht und Präzision dirigierte.
Tabellensituation und Ausblick
Mit dem Erfolg im Rückspiel gegen Hamburg festigte der Schweriner SC seine Position im oberen Tabellendrittel der 1. Bundesliga Frauen. Die Mannschaft befand sich zu diesem Zeitpunkt der Saison 2010/11 im Kampf um die Play-off-Plätze und präsentierte sich in der ARENA Schwerin als kaum zu bezwingende Heimmannschaft.
Bereits am Sonntagmorgen machte sich das Team auf die weite Reise nach Baku in Aserbaidschan, wo im Europapokal (Challenge Cup) ein wichtiges Viertelfinalspiel gegen Lokomotiv Baku auf dem Programm stand. Die Doppelbelastung aus Bundesliga und internationalem Wettbewerb stellte die Mannschaft von Tore Aleksandersen vor eine zusätzliche Herausforderung.
Direkter Vergleich spricht für Schwerin
In der Rivalität zwischen dem Schweriner SC und VT Aurubis Hamburg führte der SSC den Direktvergleich mit 13 Siegen aus 15 Begegnungen an. Die Nordderbys zwischen beiden Teams waren traditionell von intensiven Duellen geprägt – an diesem Februar-Samstag ließen die Schwerinerinnen jedoch keinerlei Zweifel an ihrer Überlegenheit aufkommen.
Saison 2010/11: Der Weg zur Meisterschaft
Die Saison 2010/11 sollte für den Schweriner SC eine der erfolgreichsten der Vereinsgeschichte werden. Als Dritter der Hauptrunde zog der SSC in die Play-offs ein, schaltete dort den Titelverteidiger Rote Raben Vilsbiburg aus und besiegte im Finale den favorisierten Dresdner SC. Am Ende stand der achte deutsche Meistertitel für den Verein aus Mecklenburg-Vorpommern – ein Erfolg, der an diesem Nachmittag im Februar gegen Hamburg seinen Ausgang nahm.
Rivalität seit 2009
SC Schweriner W vs Hamburg W Direkter Vergleich· 15
SC Schweriner W und Hamburg W trafen 15 Mal aufeinander — SC Schweriner W gewann 13 Mal, Hamburg W 2 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. SC Schweriner W führt den Direktvergleich mit 13 Siegen aus 15 Begegnungen an. Insgesamt fielen 58 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.87 pro Spiel (41 für die Heimmannschaft, 17 für die Gäste). Beide Teams trafen in 10 Spielen (67%). In 15 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2016.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 11. Juni 2026