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1 Bundesliga WomenSaison 2010

Dresdner SC W vs Sinsheim W

19. Februar 2011 um 17:30
31
Auswärts

Sinsheim W

AI

Dresdner SC besiegt SV Sinsheim 3:1 in der Margon-Arena und festigt die Tabellenführung in der 1. Bundesliga Frauen 2010/11.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Dresdner SC setzt Tabellenführung mit 3:1 gegen Sinsheim fort

Der Dresdner SC hat seine Tabellenführung in der 1. Volleyball-Bundesliga der Frauen eindrucksvoll verteidigt. Am 16. Spieltag besiegte das Team von Trainer Alexander Waibl den SV Sinsheim in der heimischen Margon-Arena mit 3:1 (24:26, 25:16, 27:25, 25:22) und baute damit die Erfolgsserie vor den eigenen Fans weiter aus.

Satz 1: Sinsheim überrascht mit knappem Auftaktsieg

Die Partie begann alles andere als nach Plan für den Spitzenreiter. Sinsheim, das als klarer Außenseiter in die Partie ging, erwischte einen Blitzstart und forderte den Gastgeberinnen von Beginn an alles ab. Die Gäste aus Baden-Württemberg spielten befreit auf, nutzten ihre Chancen konsequent und sicherten sich den ersten Durchgang mit 26:24. Die 1.990 Zuschauer in der Margon-Arena, dem Heimstadion mit dem höchsten Zuschauerschnitt der Liga (2.129 pro Spiel), wurden unverhofft Zeugen einer Überraschung. Dresden leistete sich in der Crunch-Phase des Satzes einige Abstimmungsprobleme, die Sinsheim eiskalt bestrafte.

Satz 2: Die Antwort des Spitzenreiters

Doch der DSC zeigte, warum er mit 28:4 Punkten souverän an der Tabellenspitze stand. Wie ausgetauscht kamen die Gastgeberinnen aus der Satzpause und ließen Sinsheim diesmal keine Chance. Mit einer konzentrierten Aufschlag- und Blockarbeit brachte Dresden den Gegner früh in Bedrängnis. Die Annahme der Sinsheimerinnen geriet zunehmend ins Wanken, während Dresdens Angriff um die starke Mittelblockerin Stefanie Karg – eine der effektivsten Angreiferinnen der Liga mit einer Quote von 56,52 % – immer mehr Druck entwickelte. Mit 25:16 zog Dresden souverän den Ausgleich. Der Satz war eine klare Machtdemonstration.

Satz 3: Eine enge Kiste im dritten Durchgang

Der dritte Satz entwickelte sich zum Herzstück der Begegnung. Beide Teams schenkten sich nichts, die Führung wechselte mehrfach. Sinsheim, angetrieben durch die starke Kanadierin Marisa Field – zu diesem Zeitpunkt die drittbeste Blockerin der gesamten Liga mit 45 Blocks – kämpfte verbissen um jeden Punkt. Dresden musste über sich hinauswachsen, wehrte mehrere Satzbälle der Gäste ab und entschied die nervenaufreibende Begegnung mit 27:25 für sich. Die Moral, die der DSC an den Tag legte, sollte sich als vorentscheidend erweisen. Spielmacherin Mareen Apitz, die als eine der besten Aufschlägerinnen der Liga galt, setzte mit ihren variantreichen Zuspielen die entscheidenden Impulse.

Satz 4: Der Deckel drauf

Mit dem Rückenwind des gewonnenen dritten Satzes machte Dresden im vierten Durchgang kurzen Prozess. Die Mannschaft von Alexander Waibl ließ keinen Zweifel mehr aufkommen, wer die Punkte in Dresden behalten würde. Zwar wehrte sich Sinsheim tapfer und hielt bis zum 22:25 noch einmal dagegen, doch am Ende fehlte den Gästen die Durchschlagskraft, um den Tabellenführer ernsthaft in Gefahr zu bringen. Mit 25:22 beendete Dresden die Partie – ein letztlich ungefährdeter 3:1-Heimsieg.

Tabellensituation und Ausblick

Nach 16 Spielen führte Dresden die Tabelle mit 28:4 Punkten und einem imposanten Satzverhältnis von 46:13 an – die beste Offensive und Defensive der Liga vereint. Die Roten Raben Vilsbiburg (28:4 Punkte) und der Schweriner SC (24:6 Punkte bei einem Spiel weniger) lagen auf den Plätzen zwei und drei auf Lauerstellung. Für Sinsheim war es nach dem 16. Spieltag der zwölfte Saisonrang – mit 10:20 Punkten und 20:34 Sätzen steckte das Team im unteren Tabellendrittel fest.

Der DSC präsentierte sich in dieser Saison nicht nur als nationales Spitzenteam, sondern machte auch international von sich reden. Nur wenige Tage zuvor, am 16. Februar, hatten die Dresdnerinnen VT Aurubis Hamburg mit 3:0 besiegt. In der Champions League stand zudem das Gastspiel bei Fenerbahce Istanbul an – eine zusätzliche Belastung für den Kader, die die Mannschaft aber bislang souverän weggesteckt hatte.

Fazit

Der 3:1-Erfolg des Dresdner SC gegen Sinsheim war ein weiterer Beweis für die Stärke des Tabellenführers. Nach anfänglichen Schwierigkeiten im ersten Satz zeigte die Waibl-Truppe ihre Klasse und ihre mentale Stärke, insbesondere im engen dritten Durchgang. Mit nun sieben Siegen aus den letzten acht Partien untermauerte Dresden den Anspruch auf den Meistertitel. Sinsheim hingegen zeigte gegen den Spitzenreiter eine ansprechende Leistung, konnte aber erneut nichts Zählbares mitnehmen – die Abstiegssorgen der envacom volleys sinsheim wurden damit größer.

Rivalität seit 2009

Dresdner SC W vs Sinsheim W Direkter Vergleich· 5

Dresdner SC W und Sinsheim W trafen 5 Mal aufeinander — Dresdner SC W gewann 5 Mal, Sinsheim W 0 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. Dresdner SC W führt den Direktvergleich mit 5 Siegen aus 5 Begegnungen an. Insgesamt fielen 18 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.60 pro Spiel (15 für die Heimmannschaft, 3 für die Gäste). Beide Teams trafen in 3 Spielen (60%). In 5 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Dresdner SC W ist in den letzten 5 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 1–3 im Jahr 2012.

Unentschieden
0
·
Sinsheim W
0
Siege
Tore gesamt
18 · 3.6/Spiel
Beide getroffen
3/5 · 60%
Über 2,5
5/5 · 100%

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