VfB Suhl besiegt SC Potsdam am 17. Spieltag der 1. Bundesliga Women 2010/11 souverän mit 3:0 (25:19, 25:19, 25:18) und untermauert seine starke Form vor dem DVV-Pokalfinale.
Spielzusammenfassung
Suhl W besiegte Potsdam W 3:0. Das Spiel fand in der 1. Bundesliga Women 2010 statt.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungSuhl dominiert Potsdam in der Wolfsgrube
Der VfB Suhl hat am 26. Februar 2011 vor 788 Zuschauern in der heimischen Wolfsgrube einen souveränen 3:0 (25:19, 25:19, 25:18)-Erfolg gegen den SC Potsdam gefeiert. Die Thüringerinnen untermauerten damit ihre Ambitionen in der 1. Bundesliga Women und wurden ihrer Favoritenrolle in jeder Hinsicht gerecht.
Fast fehlerfreie Vorstellung des VfB
Von der ersten Minute an zeigte die Mannschaft des VfB Suhl eine nahezu fehlerfreie Leistung und ließ den Gästen aus der brandenburgischen Landeshauptstadt wenig Raum zur Entfaltung. Besonders die geringe Eigenfehlerquote des VfB bereitete Potsdam erhebliche Probleme.
„Spiele gegen Teams wie Suhl sind immer eine große Herausforderung“, sagte SC-Potsdam-Trainer Volker Knedel nach der Partie. „Insbesondere wenn sie so wenige Eigenfehler produzieren. Leider ist es uns nicht gelungen, unsere Aufschlagtaktik umzusetzen, um den VfB unter Druck zu setzen.“
Drei klare Sätze
Die Satzverläufe spiegelten die Überlegenheit der Gastgeberinnen wider: Mit 25:19, 25:19 und 25:18 entschied Suhl jeden Durchgang deutlich für sich. Potsdam fand vor allem in der Offensive kaum Mittel gegen die stabile Defensive des VfB und die saubere Spielorganisation der Thüringerinnen.
Im ersten Satz legte Suhl früh vor und ließ sich die Führung nicht mehr nehmen. Der zweite Durchgang verlief nahezu identisch – wieder 25:19 aus Suhler Sicht. Auch im dritten Satz blieb der VfB konsequent, setzte sich kontinuierlich ab und schloss mit 25:18 ab.
Tabellensituation
Zum Zeitpunkt der Partie stand Suhl mit einer Bilanz von 16:8 Punkten auf dem fünften Tabellenplatz der 1. Bundesliga Women und war im Rennen um die Playoff-Plätze voll im Soll. Potsdam hingegen belegte mit 8:16 Punkten den elften Rang und hatte mit einer negativen Satzbilanz von 17:27 zu kämpfen. Die Saison 2010/11 war für den SC Potsdam eine Phase der Konsolidierung in der höchsten deutschen Spielklasse, während Suhl als etablierte Spitzenmannschaft um die vorderen Plätze mitmischte.
Pokalfinale als nächstes Highlight
Das Spiel gegen Potsdam war für Suhl zugleich die ideale Vorbereitung auf das bevorstehende Highlight der Saison: das Carolinen Volleyball DVV-Pokalfinale am 6. März 2011 im GERRY WEBER STADION in Halle/Westfalen. Dort traf der VfB Suhl auf Smart Allianz Stuttgart – ein Duell, das die gesamte Volleyball-Bundesliga mit Spannung erwartete. Die 788 Zuschauer in der Wolfsgrube verabschiedeten ihr Team mit viel Applaus in diese prestigeträchtige Partie.
Der Blick auf die Liga
Der 17. Spieltag brachte auch andere bemerkenswerte Ergebnisse. Tabellenführer Dresdner SC mühte sich zu einem 3:2-Auswärtssieg in Erfurt – eine Partie, die der DSC trotz zwischenzeitlicher Führungen lange offen ließ. Der USC Münster sorgte mit einem klaren 3:0 (25:20, 25:21, 25:21) gegen den 1. VC Wiesbaden für eine Überraschung. VT Aurubis Hamburg deklassierte derweil den späteren Suhler Pokalgegner Stuttgart mit 3:0.
Suhl zeigte an diesem Februar-Abend, dass es in der entscheidenden Phase der Saison bereit war, seine beste Leistung abzurufen – und feierte einen ungefährdeten Pflichtsieg gegen einen letztlich unterlegenen Gegner.
Suhl W und Potsdam W trafen 40 Mal aufeinander — Suhl W gewann 12 Mal, Potsdam W 28 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. Potsdam W führt den Direktvergleich mit 28 Siegen aus 40 Begegnungen an. Insgesamt fielen 151 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.77 pro Spiel (56 für die Heimmannschaft, 95 für die Gäste). Beide Teams trafen in 21 Spielen (53%). In 40 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2025.
Letzte Begegnungen
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