Der Schweriner SC bezwang Alemannia Aachen am 19. März 2011 mit 3:1 (25:13, 22:25, 25:8, 25:15). Der spätere Meister untermauerte seine Titelambitionen in der ARENA Schwerin und holte sich am Ende der Saison den achten Meistertitel der Vereinsgeschichte.
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Spielanalyse
KI-ZusammenfassungSchweriner SC bezwingt Alemannia Aachen souverän mit 3:1
Rund zwei Monate vor dem Gewinn der deutschen Meisterschaft untermauerte der Schweriner SC am 19. März 2011 seine Titelambitionen mit einem deutlichen 3:1 (25:13, 22:25, 25:8, 25:15)-Heimsieg gegen Alemannia Aachen. Vor heimischer Kulisse in der ARENA Schwerin zeigte das Team von Trainer Tore Aleksandersen eine dominante Vorstellung und ließ dem Gegner aus Nordrhein-Westfalen vor allem in den Sätzen eins und drei keine Chance.
Satz für Satz: Ein Spiel der Extreme
Der erste Durchgang geriet zur einseitigen Angelegenheit. Der SSC startete druckvoll und lies den Aachenerinnen beim 25:13 kaum Raum zur Entfaltung. Die Aufschläge von Denise Hanke und die Angriffe von Mira Topic setzten die Gäste früh unter Druck.
Im zweiten Satz steigerten sich die Ladies in Black aus Aachen. Sie kämpften sich Punkt für Punkt heran und nutzten eine kurze Schwächephase der Schwerinerinnen zur Führung. Am Ende behielten die Gäste mit 25:22 die Oberhand und glichen zum 1:1 aus – der einzige Satzverlust des Abends für den Favoriten.
Die Antwort des SSC ließ nicht lange auf sich warten. Mit einer beeindruckenden Energieleistung förmlich überrannten die Gastgeberinnen Aachen im dritten Satz. Beim Stand von 25:8 hatte die Partie eine klare Richtung eingeschlagen. Vor allem die Blockarbeit von Nadja Schaus und Marie Frick erwies sich als entscheidend.
Im vierten Satz blieb Schwerin konzentriert. Zwar wehrten sich die Aachenerinnen nach Kräften, doch die Heimmannschaft kontrollierte das Geschehen und brachte den Satz mit 25:15 sicher ins Ziel.
Schlüssel zum Erfolg
Die Überlegenheit des Schweriner SC zeigte sich vor allem in der Aufschlag- und Blockarbeit. Mit starken Aufschlagserien gelang es dem SSC immer wieder, die Annahme der Aachenerinnen zu stören und früh Druck aufzubauen. Auch im Angriff über die Außenpositionen präsentierte sich die Mannschaft von Tore Aleksandersen deutlich variabler als die Gäste.
Tabellensituation und Saisonkontext
Zum Zeitpunkt dieser Partie befand sich der Schweriner SC in der Spitzengruppe der 1. Bundesliga Frauen und lieferte sich ein enges Rennen mit dem Dresdner SC, den Roten Raben Vilsbiburg und Smart Allianz Stuttgart. Für Aachen ging es als Mittelfeldteam um den Anschluss an die obere Tabellenhälfte.
Der Schweriner SC sollte die Saison 2010/11 am Ende als Deutscher Meister abschließen – es war der achte Meistertitel der Vereinsgeschichte und die erste Meisterschaft unter der Regie von Chefcoach Tore Aleksandersen, der das Team bereits seit mehreren Jahren formte. Der Norweger hatte aus einem starken Kollektiv mit Spielerinnen wie Denise Hanke, Lisa Thomsen, Mira Topic, Marie Frick und Nadja Schaus eine Einheit geformt, die in der entscheidenden Phase der Saison ihre stärkste Form abrief.
Fazit
Der 3:1-Erfolg gegen Alemannia Aachen passte ins Bild einer Saison, in der der Schweriner SC seine Klasse immer dann abrief, wenn es darauf ankam. Gegen einen wehrhaften Gegner, der im zweiten Satz kurzzeitig für Unruhe sorgte, behielt der spätere Meister die Nerven und zeigte vor allem in der zweiten Hälfte der Partie, warum er den Titel am Ende verdient nach Norddeutschland holen sollte.
Rivalität seit 2009
SC Schweriner W vs Aachen W Direkter Vergleich· 31
SC Schweriner W und Aachen W trafen 31 Mal aufeinander — SC Schweriner W gewann 26 Mal, Aachen W 5 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. SC Schweriner W führt den Direktvergleich mit 26 Siegen aus 31 Begegnungen an. Insgesamt fielen 114 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.68 pro Spiel (83 für die Heimmannschaft, 31 für die Gäste). Beide Teams trafen in 15 Spielen (48%). In 31 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. SC Schweriner W ist in den letzten 4 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2021.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 11. Juni 2026

