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9. April 2011 um 19:30
Heim

Suhl W

30
Auswärts

Sinsheim W

AI

VfB 91 Suhl besiegt SV Sinsheim mit 3:0 (25:22, 25:17, 25:23) in der Wolfsgrube. Revanche für die Hinspiel-Niederlage. Vendula Merková Topscorerin mit 10 Punkten.

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Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

VfB 91 Suhl revanchiert sich furios: 3:0-Kantersieg gegen Sinsheim in der Wolfsgrube

Der VfB 91 Suhl hat am Samstagabend in der Wolfsgrube eine deutliche Antwort auf die Hinspiel-Niederlage gegeben. Vor rund 500 Zuschauern bezwang das Team von Trainer Felix Koslowski den SV Sinsheim mit 3:0 (25:22, 25:17, 25:23) und feierte damit den zweiten Saisonsieg gegen den Abstiegskandidaten aus dem Kraichgau.

Revanche für die Pleite im Januar

Das 1:3 in Sinsheim vom 15. Januar 2011 hatte beim VfB tief gesessen. Nach einem Zwischenhoch im Dezember mit mehreren Siegen war jene Niederlage einer der ersten Rückschläge gewesen – und der Auftakt zu einer Achterbahnfahrt, die Suhl in der Folgezeit von Platz 5 wegführte. Entsprechend motiviert ging die Mannschaft in die Partie, auch wenn das 250. Pflichtspiel der Vereinsgeschichte zunächst alles andere als nach Plan verlief.

Satz 1: Fehlstart und Schrecksekunde

Der Beginn gehörte klar den Gästen. Sinsheim, das in der Abstiegszone um jeden Punkt kämpfte, startete druckvoll und lag schnell mit 13:7 vorne. Felix Koslowski sah sich gezwungen, früh zu reagieren und nahm eine Auszeit – mit Erfolg. Marija Pucarevic brachte Suhl mit starken Aufschlägen auf 14:15 heran, musste dann aber mit einer Fußverletzung nach einem Umknicken vom Feld. Die Verletzungssorge erwies sich jedoch nicht als Bruch im Spiel des VfB. Im Gegenteil: Mareike Hindriksen übernahm und führte ihr Team sicher durch den Satz. Beim 21:18 hatte sich Suhl erstmals entscheidend abgesetzt und holte sich den Durchgang verdient mit 25:22.

Satz 2: Suhl zeigt seine Klasse

Im zweiten Satz fand der VfB dann zu seiner Bestform. Die Blockarbeit stand, die Eigenfehlerquote sank auf ein Minimum, und Suhl dominierte die Partie nach Belieben. Sinsheim fand gegen die nun aggressiv aufspielenden Gastgeberinnen kaum Mittel und musste sich mit 25:17 geschlagen geben. Nach 25 Minuten stand der zweite Satz – Suhl war auf der Siegerstraße.

Satz 3: Nervenkrimi zum Abschluss

Der dritte Satz entwickelte sich zur spannendsten Phase der Partie. Sinsheim hatte sich neu sortiert und kämpfte sich zurück. Bis zur ersten technischen Auszeit schien Suhl an die starke Leistung aus Satz 2 anknüpfen zu können, doch die Gäste steckten nicht auf. Beim 14:15 gingen die Sinsheimerinnen erstmals in Führung – der Drops schien noch nicht gelutscht. Es entwickelte sich ein munterer Schlagabtausch, bei dem keine Mannschaft mehr als zwei Punkte Vorsprung herausspielen konnte. Suhl behielt jedoch die Nerven und drehte die Partie in der Crunch-Phase. Den zweiten Matchball verwandelte der VfB zum 25:23 – nach 86 Minuten war die Partie entschieden.

Schlüssel zum Erfolg

Der Unterschied zur Hinspiel-Niederlage lag vor allem in der Defensive. Während Suhl im Januar in Sinsheim noch zu viele leichte Fehler produziert hatte, zeigte die Mannschaft nun eine deutlich stabilere Leistung. 14 Blockpunkte unterstrichen die verbesserte Arbeit am Netz. Topscorerin beim VfB war Vendula Merková mit 10 Punkten, dicht gefolgt von fünf weiteren Teamkolleginnen – ein Beleg für die ausgeglichene Mannschaftsleistung. Als Most Valuable Players wurden Anika Brinkmann (Suhl) und Jana Schumann (Sinsheim) ausgezeichnet.

Tabellenkonstellation

Mit dem Sieg festigte Suhl den Anschluss an das Mittelfeld der 1. Bundesliga Women, während Sinsheim im Abstiegskampf weiter unter Druck blieb. Für den VfB stand bereits am Mittwoch das Thüringen-Derby gegen Schwarz-Weiß Erfurt auf dem Programm – eine nächste richtungsweisende Aufgabe. Sinsheim hingegen empfing den VT Hamburg und benötigte dringend Punkte, um den Klassenerhalt noch realistisch zu gestalten.

Fazit

Es war mehr als nur ein Sieg. Der VfB 91 Suhl bewies Moral nach einem Fehlstart, zeigte nach der Verletzung von Pucarevic Geschlossenheit und stellte seine Qualität besonders im zweiten Satz eindrucksvoll unter Beweis. Für das 250. Pflichtspiel der Vereinsgeschichte hätten sich die Suhler Fans keine bessere Werbung für den Volleyballsport in der Wolfsgrube wünschen können.

Rivalität seit 2009

Suhl W vs Sinsheim W Direkter Vergleich· 6

Suhl W und Sinsheim W trafen 6 Mal aufeinander — Suhl W gewann 5 Mal, Sinsheim W 1 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. Suhl W führt den Direktvergleich mit 5 Siegen aus 6 Begegnungen an. Insgesamt fielen 20 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.33 pro Spiel (16 für die Heimmannschaft, 4 für die Gäste). Beide Teams trafen in 2 Spielen (33%). In 6 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Suhl W ist in den letzten 3 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 3–1 im Jahr 2011.

5
Siege
Unentschieden
0
·
Sinsheim W
1
Siege
Tore gesamt
20 · 3.3/Spiel
Beide getroffen
2/6 · 33%
Über 2,5
6/6 · 100%

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