Dresdner SC besiegt Alemannia Aachen 3:0 in der 1. Volleyball Bundesliga Frauen. Nach hartem 27:25 im ersten Satz dominierte der DSC klar mit 25:19 und 25:14.
Spielzusammenfassung
Dresdner SC W besiegte Aachen W 3:0. Das Spiel fand in der 1. Bundesliga Women 2011 statt.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungDresdner SC deklassiert Alemannia Aachen: 3:0-Heimsieg in der Margon Arena
Dresden – Der Dresdner SC hat seine Erfolgsserie in der 1. Volleyball Bundesliga der Frauen eindrucksvoll fortgesetzt. Vor 1.650 Zuschauern in der Margon Arena bezwang der Vorjahreszweite Alemannia Aachen mit einem souveränen 3:0 (27:25, 25:19, 25:14) und untermauerte damit seine Ambitionen an der Tabellenspitze.
Enger Auftakt, dann Dominanz
Der erste Satz entwickelte sich zur Geduldsprobe. Aachen startete mutig und hielt das Spiel lange offen. Beide Teams schenkten sich nichts, die Führung wechselte mehrfach. Erst in der Verlängerung machte Dresden den Sack zu: Mit 27:25 ging ein hochklassiger Durchgang an die Gastgeberinnen, der satte 29 Minuten dauerte.
„Das war ein hartes Stück Arbeit im ersten Satz“, bilanzierte Dresdens Trainer Alexander Waibl nach der Partie. „Aachen hat uns alles abverlangt, aber meine Mannschaft hat Nervenstärke bewiesen.“
Nach diesem Kraftakt ließ die Mannschaft aus der sächsischen Landeshauptstadt nichts mehr anbrennen. Satz zwei gewann Dresden klar mit 25:19, der dritte Durchgang war mit 25:14 eine Machtdemonstration. Insgesamt benötigten die Dresdnerinnen lediglich 79 Minuten für den ungefährdeten Erfolg.
Schlüssel zum Erfolg: Aufschlag und Block
Der DSC zeigte vor allem im Aufschlag eine starke Leistung. Fünf Asse, darunter drei von Kapitänin Claudia Schwabe, brachten die Aachener Annahme immer wieder in Bedrängnis. Die Libera des DSC, Kerstin Tzscherlich, sicherte mit einer Annahmequote von 54 Prozent stark ab.
Im Angriff war vor allem Joanna Cmaylo nicht zu bremsen. Die Diagonalangreiferin kam auf 16 Punkte bei einer beeindruckenden Angriffseffizienz von 60 Prozent. An ihrer Seite überzeugte auch Claudia Schwabe (13 Punkte, 69 Prozent Angriffsquote) und sorgte nach ihren kraftvollen Aufschlägen immer wieder für Break-Situationen.
Aachens gefährlichste Angreiferin war Grün mit 19 Punkten, doch ihre Offensivbemühungen verpufften allzu oft an der soliden Dresdner Block-Feld-Abwehr. Die Gäste aus der Domstadt kamen insgesamt nur auf eine Angriffsquote von 34 Prozent.
Saisonkontext: DSC auf dem Vormarsch
Der Sieg gegen Aachen war bereits der dritte Saisonerfolg für den Dresdner SC. Die Mannschaft von Alexander Waibl hatte erst drei Tage zuvor einen Paukenschlag gelandet und Meister Schwerin SC mit 3:0 in der Margon Arena abgefertigt. Mit diesem Selbstvertrauen im Rücken ging der DSC auch gegen Aachen als klarer Favorit ins Spiel – und rechtfertigte diese Rolle eindrucksvoll.
Die Tabelle führten zu diesem Zeitpunkt die Rote Raben Vilsbiburg an, doch Dresden machte mit diesem klaren Erfolg Boden gut. Alemannia Aachen hingegen blieb nach zuvor achtbaren Leistungen (unter anderem ein 3:0 gegen den Köpenicker SC Berlin nur drei Tage zuvor) in Dresden ohne Chance.
Spielstatistik
| Kategorie | Dresdner SC | Alemannia Aachen |
|---|---|---|
| Angriffspunkte | 44 | 33 |
| Blockpunkte | 7 | 6 |
| Aufschlagassen | 5 | 4 |
| Gegnerfehler | 25 | 17 |
| Angriffsquote | 51 % | 34 % |
Die Dominanz des DSC wird in den Zahlen deutlich: 44 direkte Angriffspunkte bei 51 Prozent Erfolgsquote stehen lediglich 33 Angriffspunkte (34 Prozent) der Aachenerinnen gegenüber. Im Block entschied Dresden das Duell mit 7:6 knapp für sich.
Fazit
Der Dresdner SC präsentierte sich an diesem Samstagnachmittag in bestechender Form. Nach einem engen ersten Satz zog das Waibl-Team davon und ließ Aachen keine Chance mehr. Mit dem dritten Saisonsieg schob sich der DSC in der Tabelle nach vorne und untermauerte seine Titelambitionen. Für Alemannia Aachen war es ein erwartbarer Rückschlag, den es in den folgenden Wochen zu verkraften galt.
Rivalität seit 2010
Dresdner SC W vs Aachen W Direkter Vergleich· 42
Dresdner SC W und Aachen W trafen 42 Mal aufeinander — Dresdner SC W gewann 36 Mal, Aachen W 6 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2010 zurück. Dresdner SC W führt den Direktvergleich mit 36 Siegen aus 42 Begegnungen an. Insgesamt fielen 158 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.76 pro Spiel (117 für die Heimmannschaft, 41 für die Gäste). Beide Teams trafen in 23 Spielen (55%). In 42 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Dresdner SC W ist in den letzten 6 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 3–2 im Jahr 2024.
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