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1 Bundesliga WomenSaison 2011

Sinsheim W vs Leverkusen W

3. Dezember 2011 um 19:00
Heim

Sinsheim W

32
Auswärts

Leverkusen W

AI

Die envacom volleys Sinsheim feierten am 3. Dezember 2011 den ersten Saisonsieg in der 1. Bundesliga Frauen: ein hart umkämpftes 3:2 gegen Bayer Leverkusen.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Envacom Volleys Sinsheim feiern ersten Saisonsieg: 3:2 gegen Bayer Leverkusen

Sinsheim – Große Erleichterung in der Messehalle 6: Die envacom volleys Sinsheim haben am 3. Dezember 2011 ihren ersten Saisonsieg in der 1. Bundesliga Frauen gefeiert. Vor 850 Zuschauern bezwangen sie den Aufsteiger TSV Bayer 04 Leverkusen mit 3:2 (14:25, 25:21, 22:25, 25:23, 15:8) – ein hart erkämpfter Erfolg, der Trainer Stefan Bräuer sichtlich erleichterte.

„Da sind mir einige Steine vom Herzen gefallen“, gestand Bräuer nach der Partie. Seine Mannschaft hatte bis zu diesem 10. Spieltag auf den ersten Dreier gewartet und stand mit lediglich einem Punkt aus den vorherigen Begegnungen massiv unter Druck.

Leverkusen startet furios – Satz 1 an die Gäste

Der Auftakt missglückte den Gastgeberinnen gründlich. Leverkusen kam mit einer aggressiven Aufschlagserie aus der Kabine und sorgte damit früh für Unruhe in der Annahme der Sinsheimerinnen. „Das hat bei uns für Unruhe gesorgt“, analysierte Bräuer. Der Satz war eine klare Angelegenheit: Mit 25:14 dominierten die Gäste aus Leverkusen den ersten Durchgang und deuteten an, dass sie nicht gewillt waren, sich kampflos zu ergeben. Die Angriffsquote der Sinsheimerinnen lag bei mageren 32 Prozent, während Leverkusen effizient abschloss.

Die Wende im zweiten Satz

Sinsheim fand zurücks ins Spiel. Angeführt von der jungen Rebecca Schäperklaus und Ann-Christin Quade steigerten sich die Gastgeberinnen deutlich. Mit 25:21 holten sie sich Satz zwei und glichen zum 1:1 aus. Schäperklaus, die am Ende auf 19 Punkte kommen sollte, traf aus nahezu jeder Position. Die Annahme stabilisierte sich, Neuzugang Diana Castano erwies sich als wichtiger Rückhalt.

Leverkusen kontert – 2:1-Führung

Im dritten Satz legten die Gäste erneut vor. Leverkusen variierte Aufschlag und Angriff geschickt, ließ Sinsheim immer wieder in der Abwehr zappeln. Mit 25:22 entschieden die Leverkusenerinnen den Durchgang für sich und stellten auf 2:1. Sinsheim wirkte phasenweise verunsichert, doch die Moral stimmte.

Nervenstärke im vierten Satz

Der vierte Satz wurde zur Zitterpartie. Sinsheim kämpfte verbissen, lag zwischenzeitlich zurück, gab aber nicht auf. Schäperklaus und Quade übernahmen Verantwortung in der Offensive, die 19-jährige Quade verbuchte am Ende 15 Punkte bei einer respektablen Angriffsquote von 48 Prozent. Mit 25:23 entschieden die Gastgeberinnen den Durchgang hauchdünn für sich – und erzwangen den Tiebreak.

Tiebreak: Sinsheim lässt nichts anbrennen

Im fünften Satz war von der anfänglichen Nervosität nichts mehr zu spüren. Sinsheim startete furios, lag schnell 10:6 und schließlich 15:8 vorne. Die Mannschaft von Stefan Bräuer dominierte den Entscheidungssatz nach Belieben, ließ in der Abwehr nichts mehr anbrennen und verwandelte den zweiten Matchball souverän.

„Endlich sind wir für unseren Einsatz auch mal mit Punkten belohnt worden“, sagte Bräuer erleichtert. Dabei hatte sich der Erfolg bereits in den vorangegangenen Spielen angedeutet – nun sprang endlich der erste Sieg heraus.

Rekordverdächtige Punktausbeute

Kurios: Trotz des 3:2-Erfolgs sammelte Sinsheim mit 101 Punkten einen Zähler weniger als Leverkusen (102). Dies verdeutlicht die Enge der Partie und die Effizienz der Gastgeberinnen in den entscheidenden Phasen. 850 Zuschauer in der Sinsheimer Messehalle 6 erlebten ein packendes Duell, das über weite Strecken auf Augenhöhe geführt wurde.

Die Stars des Spiels

  • Rebecca Schäperklaus (Sinsheim): 19 Punkte, 49 Prozent Angriffsquote – die Diagonalangreiferin war der unumstrittene Matchwinnerin.
  • Ann-Christin Quade (Sinsheim): 15 Punkte, 48 Prozent im Angriff – die junge Außenangreiferin überzeugte auf ganzer Linie.
  • Martina Jakubsova (Sinsheim): 11 Punkte, wichtige Impulse von der rechten Seite.
  • Diana Castano (Sinsheim): Die Neuzugang stabilisierte die Annahme und gab der Mannschaft die nötige Sicherheit.
  • Marlen Hoja (Leverkusen): 18 Punkte, 41 Prozent Angriffsquote – die stärkste Angreiferin aufseiten der Gäste.

Tabellarische Bedeutung

Mit dem ersten Saisonsieg machten die envacom volleys Sinsheim im Abstiegskampf wichtige Boden gut. Für Leverkusen war es hingegen eine verpasste Chance, sich im Mittelfeld der Tabelle festzusetzen. Am Ende der Saison sollten beide Teams den Gang in die Zweitklassigkeit antreten müssen – Sinsheim verweigerte man zudem die Lizenz für die 1. Bundesliga.

Fazit

Es war ein Abend der Erleichterung für Sinsheim. Gegen einen stark aufspielenden Aufsteiger aus Leverkusen feierten die envacom volleys ihren ersten Saisonsieg – und das in beeindruckender Manier. Nach einem verschlafenen ersten Satz steigerten sich die Gastgeberinnen kontinuierlich und belohnten sich im Tiebreak mit dem verdienten Dreier. Das Duell zwischen Schäperklaus und Hoja war dabei das i-Tüpfelchen eines unterhaltsamen Bundesliga-Abends.

Rivalität seit 2012

Sinsheim W vs Leverkusen W Direkter Vergleich· 1

Sinsheim W und Leverkusen W trafen 1 Mal aufeinander — Sinsheim W gewann 1 Mal, Leverkusen W 0 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2012 zurück. Sinsheim W führt den Direktvergleich mit 1 Sieg aus 1 Begegnung an. Insgesamt fielen 4 Tore in diesen Partien, im Schnitt 4.00 pro Spiel (3 für die Heimmannschaft, 1 für die Gäste). Beide Teams trafen in 1 Spiel (100%). In 1 Begegnung (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 1–3 im Jahr 2012.

Sinsheim W
1
Siege
Unentschieden
0
·
Leverkusen W
0
Siege
Tore gesamt
4 · 4.0/Spiel
Beide getroffen
1/1 · 100%
Über 2,5
1/1 · 100%

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API-Daten: 11. Juni 2026