Spielanalyse
KI-ZusammenfassungÜberlegener Start der Dresdnerinnen
Von Beginn an zeigte der Dresdner SC, warum er in jener Saison zu den Spitzenteams der Liga zählte. Im ersten Satz ließen die Gäste aus Sachsen nichts anbrennen und dominierten die Leverkusener Annahme mit starken Aufschlägen. Mit 25:17 zogen die Dresdnerinnen souverän davon und gaben dem Gegner kaum eine Chance, ins Spiel zu finden.
Auch der zweite Satz verlief nach einem ähnlichen Muster. Dresden kontrollierte das Geschehen an Netz und Feld, ließ Leverkusen nur selten ins Spiel kommen und holte sich mit 25:21 auch Durchgang zwei – eine komfortable Führung war damit perfekt.
Leverkusen kämpft sich zurück
Doch Leverkusen, das in der Saison 2011/12 gegen den Abstieg kämpfte, steckte nicht auf. Vor heimischem Publikum in der Sporthalle des TSV Bayer 04 mobilisierten die Gastgeberinnen noch einmal alle Kräfte und machten dem Favoriten das Leben schwer. Mit geschlossener Mannschaftsleistung und nun deutlich verbesserter Blockarbeit erkämpfte sich Leverkusen Satz drei mit 25:23 – der erste Satzgewinn gegen den DSC in dieser Begegnung.
Dresden schließt den Deckel
Im vierten Satz kehrten die Dresdnerinnen jedoch zu ihrer spielerischen Überlegenheit zurück. Angetrieben von einer starken Friederike Thieme, die sich als erfolgreichste Punktesammlerin der Partie auszeichnen sollte, zogen die Gäste das Tempo wieder an. Mit 25:18 sicherte sich Dresden den vierten Satz und damit den 3:1-Endstand.
Thieme und Cmaylo stechen heraus
Besonders hervorzuheben war die Leistung von Friederike Thieme aufseiten des DSC. Wie der Verein später bestätigte, war sie die Top-Scorerin des Spiels. Auch Anna Cmaylo überzeugte nach einer zweiwöchigen Verletzungspause aufgrund eines Knieproblems und zeigte eine starke Rückkehr auf das Parkett.
Ein besonderer Moment war das Debüt der 18-jährigen Juliane Langgemach, die ihre ersten Einsatzminuten in der 1. Bundesliga sammeln durfte – ein vielversprechender Auftakt für das Nachwuchstalent.
Trainer Waibl zufrieden trotz Satzverlust
Trotz des verlorenen dritten Satzes zeigte sich Trainer Alexander Waibl nach der Partie zufrieden: „Wir haben gegen einen stark kämpfenden Gegner ein gutes Spiel abgeliefert.“ Waibl nutzte die Partie bewusst, um einige angeschlagene oder zuvor erkrankte Spielerinnen zu schonen und rotierte durch den Kader.
Der DSC stand in jenen Tagen vor einem engen Terminplan. Direkt im Anschluss an das Leverkusen-Spiel ging es für die Mannschaft weiter zum DVV-Pokal-Viertelfinale gegen den VC Wiesbaden. Die Nacht verbrachte das Team in Frankfurt, bevor es am Montag zum Pokalspiel antrat.
Champions League als großes Ziel
Nur drei Tage später stand für den Dresdner SC bereits das nächste Highlight an: das Heimspiel in der CEV Volleyball Champions League gegen den französischen Vertreter ASPTT Mulhouse. „Unsere Priorität liegt beim Spiel gegen Mulhouse, da es nicht viele Gelegenheiten gibt, auf Augenhöhe mit einem Gegner in Europas wichtigstem Wettbewerb zu spielen“, betonte Waibl im Vorfeld.
Der Sieg in Leverkusen war daher nicht nur ein wichtiger Schritt in der Bundesliga, sondern auch die optimale Vorbereitung auf die anstehenden Aufgaben auf internationalem Parkett.
Saisonkontext
In der Saison 2011/12 der 1. Bundesliga Frauen zählte der Dresdner SC zu den absoluten Topteams und beendete die Hauptrunde schließlich auf dem ersten Platz mit einer beeindruckenden Bilanz von 30:6 Punkten und 49:20 Sätzen. Für Leverkusen hingegen war es eine schwierige Saison – der TSV Bayer 04 kämpfte gegen den Abstieg und belegte am Ende den 13. Tabellenplatz. Das Rückspiel in Dresden am 4. Februar 2012 gewann der DSC ebenfalls deutlich mit 3:0.
Rivalität seit 2012
Leverkusen W vs Dresdner SC W Direkter Vergleich· 1
Leverkusen W und Dresdner SC W trafen 1 Mal aufeinander — Leverkusen W gewann 0 Mal, Dresdner SC W 1 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2012 zurück. Dresdner SC W führt den Direktvergleich mit 1 Sieg aus 1 Begegnung an. Insgesamt fielen 3 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.00 pro Spiel (0 für die Heimmannschaft, 3 für die Gäste). Beide Teams trafen in 0 Spielen (0%). In 1 Begegnung (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 3–0 im Jahr 2012.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 11. Juni 2026