Alemannia Aachen dreht Volleyball-Bundesliga-Partie gegen SC Potsdam und gewinnt 3:1 nach Rückstand im ersten Satz. Grün (20 Punkte) und Borowikow (12) überzeugen.
Spielzusammenfassung
Aachen W besiegte Potsdam W 3:1. Das Spiel fand in der 1. Bundesliga Women 2011 statt.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungAlemannia Aachen besiegt SC Potsdam mit 3:1
Am 17. Dezember 2011 empfing Alemannia Aachen (heute Ladies in Black Aachen) den SC Potsdam in der Neuköllner Straße zum 11. Spieltag der 1. Bundesliga Frauen. Vor 815 Zuschauern setzten sich die Gastgeberinnen nach Satzrückstand noch mit 3:1 (23:25, 28:26, 25:17, 25:22) durch und sicherten sich einen wichtigen Heimsieg.
Knapper erster Satz an Potsdam
Der SC Potsdam erwischte den besseren Start und entschied den ersten Durchgang mit 25:23 für sich. Vor allem Außenangreiferin Mareike Weihenmaier und Diagonalangreiferin Lise Fresco sorgten früh für Druck. Potsdam nutzte seine Angriffsstärke und ließ Aachen trotz zweier Satzbälle keine Chance.
Wende im zweiten Satz – Aachen kämpft sich zurück
Im zweiten Satz steigerte sich Aachen deutlich. Nach einem engen Kopf-an-Kopf-Rennen wehrten die Gastgeberinnen mehrere Satzbälle ab und verwandelten den vierten eigenen Satzball zum 28:26. Entscheidend war hier die starke Aufschlagserie von Tatjana Borowikow, die mit ihrem Aufschlag die Annahme der Potsdamerinnen immer wieder unter Druck setzte. Linda Grün traf in dieser Phase ihre Angriffe mit hoher Präzision und brachte Aachen zurück in die Partie.
Aachen dominiert die Sätze drei und vier
Nach dem Ausgleich legte Aachen eine Schippe drauf. Satz drei war eine klare Angelegenheit: Mit 25:17 ließen die Ladies in Black den Gästen aus Potsdam keine Chance. Die Blockarbeit um Borowikow und Grün sowie die stabilere Annahme von Libera Simone Legerstee machten den Unterschied.
Auch im vierten Satz behielt Aachen die Oberhand. Zwar kam Potsdam noch einmal auf 22:25 heran, aber die Gastgeberinnen ließen sich den Sieg nicht mehr nehmen. Mit 25:22 machte Aachen den Sack zu.
Die Stars des Spiels
Linda Grün war mit 20 Punkten die überragende Angreiferin der Partie – sie traf aus 46 Angriffen 18 Mal (39 %) und blockte zwei Bälle. Tatjana Borowikow erzielte 12 Punkte (fünf davon per Block) und war die beste Blockspielerin auf dem Feld.
Auf Potsdamer Seite überzeugte vor allem Mareike Weihenmaier mit 14 Punkten, während Lise Fresco auf 13 Zähler kam.
Statistische Eckdaten
- Gesamtpunkte: 101:90 für Aachen
- Angriffspunkte: Aachen 40 – Potsdam 43
- Blockpunkte: Aachen 9 – Potsdam 4
- Aufschlagfehler: Aachen 14 – Potsdam 18
- Zuschauer: 815
- Halle: Neuköllner Straße, Aachen
- Schiedsrichter: Harald Boes, Heike Kraft
Tabellenkontext
Mit dem Sieg festigte Aachen seine Position im Mittelfeld der Tabelle. Die Mannschaft von Trainer Steffan Falter zeigte vor allem nach dem verlorenen ersten Satz eine starke Moral und belohnte sich für eine konzentrierte Vorstellung in den entscheidenden Phasen. Für Potsdam war es unter Trainer Alberto Salomoni eine enttäuschende Niederlage nach vielversprechendem Beginn.
Aachen W und Potsdam W trafen 37 Mal aufeinander — Aachen W gewann 12 Mal, Potsdam W 25 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. Potsdam W führt den Direktvergleich mit 25 Siegen aus 37 Begegnungen an. Insgesamt fielen 144 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.89 pro Spiel (54 für die Heimmannschaft, 90 für die Gäste). Beide Teams trafen in 22 Spielen (59%). In 37 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Potsdam W ist in den letzten 3 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2024.
Letzte Begegnungen
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