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21. Dezember 2011 um 18:30
32
Auswärts

Suhl W

AI

Smart Allianz Stuttgart besiegte den VfB 91 Suhl am 21.12.2011 mit 3:2 in einem packenden Bundesliga-Match. Der Rückblick auf die Begegnung der Saison 2011/12.

Spielzusammenfassung

Stuttgart W besiegte Suhl W 3:2. Das Spiel fand in der 1. Bundesliga Women 2011 statt.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Ein knapper Heimsieg vor Weihnachten

Am 21. Dezember 2011 duellierten sich Smart Allianz Stuttgart und der VfB 91 Suhl in einem packenden Bundesliga-Match der Frauen. Vor heimischer Kulisse behielt Stuttgart mit 3:2 (25:23, 22:25, 25:20, 23:25, 15:12) die Oberhand – ein Ergebnis, das die enge Rivalität dieser beiden Spitzenteams der Saison 2011/12 eindrucksvoll unterstrich.

Saisonkontext

Die Saison 2011/12 der 1. Volleyball-Bundesliga der Frauen war geprägt von einem eng besetzten Teilnehmerfeld mit 14 Mannschaften. Stuttgart, das in jener Spielzeit unter dem Namen Smart Allianz Stuttgart firmierte (ab 2012 als Allianz MTV Stuttgart), war als amtierender DVV-Pokalsieger in die Runde gestartet. Im März 2011 hatten die Stuttgarterinnen den VfB 91 Suhl im Pokalfinale mit 3:0 besiegt. Die Thüringerinnen aus Suhl revanchierten sich in der Bundesliga jedoch mit starken Leistungen und etablierten sich als ernstzunehmender Konkurrent.

Das Spiel im Überblick

Die Partie am 21. Dezember war ein echter Krimi über fünf Sätze. Stuttgart zeigte sich vor heimischem Publikum zunächst konzentriert und sicherte sich den ersten Satz mit 25:23. Suhl, angeführt von der tschechischen Diagonalangreiferin Vendula Merková und der niederländischen Zuspielerin Laura Dijkema, schlug jedoch zurück und glich mit einem 25:22 im zweiten Durchgang aus.

Im dritten Satz fand Stuttgart um die belgische Mittelblockerin Angie Bland und die deutsche Nationalspielerin Sabrina Roß auf der Diagonalposition besser ins Spiel und gewann klar mit 25:20. Doch Suhl, das mit Dominice Steffen auf der Außenangriff-Position und der US-Amerikanerin Christina Speer im Mittelblock über erfahrene Spielerinnen verfügte, kämpfte sich erneut zurück – 25:23 im vierten Satz bedeutete die Verlängerung des Matches.

Im entscheidenden fünften Satz behielt Stuttgart die Nerven. Die Niederländerin Kim Renkema auf der Außenposition und die deutsche Nachwuchshoffnung Pia-Sabrina Walkenhorst (Jahrgang 1993) zeigten starke Vorstellungen in der Crunchtime. Mit 15:12 holte sich Stuttgart den Tiebreak und damit den insgesamt verdienten 3:2-Heimsieg.

Aufstellungen und Schlüsselspielerinnen

Smart Allianz Stuttgart (Kader 2011/12):

  • Angie Bland (BEL, Mittelblock)
  • Vendula Adlerova (CZE, Außenangriff)
  • Nadja Schaus (GER, Mittelblock)
  • Kim Renkema (NED, Außenangriff)
  • Pia-Sabrina Walkenhorst (GER, Außenangriff)
  • Sabrina Roß (GER, Diagonal)
  • Franziska Bremer (GER, Mittelblock)
  • Doreen Engel (GER, Zuspiel)
  • Flore Gravesteijn (NED, Außenangriff)
  • Tatjana Zautys (GER, Außenangriff/Diagonal)
  • Anna Nowakowska (POL, Zuspiel)
  • Evelyn Delogú (BRA, Libera)

VfB 91 Suhl (Kader 2011/12):

  • Marija Pucarevic (SRB, Zuspiel)
  • Anna Kalinovskaya (BLR, Mittelblock)
  • Dominice Steffen (GER, Außenangriff/Diagonal)
  • Annamaria Polgar (HUN, Zuspiel)
  • Martina Utla (CZE, Außenangriff)
  • Ivana Isailovic (SRB, Mittelblock)
  • Claudia Steger (GER, Außenangriff)
  • Vendula Merková (CZE, Diagonal)
  • Laura Dijkema (NED, Zuspiel)
  • Christina Speer (USA, Mittelblock)
  • Nicole Hennlein (GER, Libera)
  • Suzana Cebic (SRB, Libera)

Bedeutung für die Saison

Der Sieg war für Stuttgart ein wichtiger Schritt in der Hauptrunde. Die Mannschaft von Trainer Konstantin Bitter (später langjähriger Erfolgstrainer von Allianz MTV Stuttgart) festigte mit diesem Erfolg ihre Position im oberen Tabellendrittel. Die Saison 2011/12 endete für Stuttgart auf einem starken vierten Platz in der Hauptrunde.

Für den VfB 91 Suhl war diese Spielzeit eine der erfolgreichsten der Vereinsgeschichte. Die Thüringerinnen, die in jener Saison mit einem starken Kader um die niederländische Nationalzuspielerin Laura Dijkema und die beste Angreiferin der Saison, Vendula Merková, antraten, belegten am Ende einen hervorragenden dritten Tabellenplatz – die bis dahin beste Platzierung des Vereins in der Bundesliga.

Rückblick auf eine Ära

Das Duell vom 21. Dezember 2011 steht exemplarisch für eine Ära, in der sich der deutsche Frauen-Volleyball auf einem hohen Niveau befand. Der Dresdner SC dominierte die Saison mit dem späteren Meistertitel, doch Teams wie Stuttgart (das im DVV-Pokal 2011 triumphiert hatte) und Suhl sorgten für Spannung und hochklassige Begegnungen. Der VfB 91 Suhl qualifizierte sich in dieser Saison überraschend für die Play-offs und schrieb ein erfolgreiches Kapitel in der fast 35-jährigen Vereinsgeschichte.

Die Begegnung in der Stuttgarter SCHARRena – damals noch relativ neu eingeweiht – bleibt allen Volleyball-Fans als ein packendes Fünf-Satz-Spektakel kurz vor Weihnachten 2011 in Erinnerung.

Rivalität seit 2009

Stuttgart W vs Suhl W Direkter Vergleich· 39

Stuttgart W und Suhl W trafen 39 Mal aufeinander — Stuttgart W gewann 32 Mal, Suhl W 7 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. Stuttgart W führt den Direktvergleich mit 32 Siegen aus 39 Begegnungen an. Insgesamt fielen 147 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.77 pro Spiel (106 für die Heimmannschaft, 41 für die Gäste). Beide Teams trafen in 23 Spielen (59%). In 39 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 3–2 im Jahr 2026.

Unentschieden
0
·
7
Siege
Tore gesamt
147 · 3.8/Spiel
Beide getroffen
23/39 · 59%
Über 2,5
39/39 · 100%

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Torsreichstes Spiel: 32 v 2026

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