VfB Suhl gewinnt zum Rückrundenauftakt der Saison 2011/12 verdient mit 3:1 beim SC Potsdam. Die Thüringerinnen untermauern damit ihren Platz in der Spitzengruppe der 1. Bundesliga Frauen.
Spielzusammenfassung
Suhl W besiegte Potsdam W 3:1. Das Spiel fand in der 1. Bundesliga Women 2011 statt.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungSC Potsdam vs. VfB Suhl 1:3 – Gäste aus Thüringen souverän in der Heinrich-Mann-Allee
Zum Rückrundenauftakt der Saison 2011/12 in der 1. Volleyball-Bundesliga der Frauen hat der VfB Suhl seine starke Form eindrucksvoll bestätigt. Am Dienstagabend, dem 3. Januar 2012, setzten sich die Thüringerinnen in der Sporthalle Heinrich-Mann-Allee in Potsdam verdient mit 3:1 (Gesamtbälle 98:81) durch und untermauerten damit ihren Platz in der Spitzengruppe der Liga.
Tabellarische Ausgangslage – zwei Welten
Die Vorzeichen vor der Partie hätten unterschiedlicher kaum sein können. Der SC Potsdam ging als Tabellenvorletzter in die Begegnung. Mit lediglich vier Siegen aus 20 Spielen und einem Satzverhältnis von 26:49 belegten die Brandenburgerinnen den 11. Rang – nur die abstiegsbedrohten Teams aus Leverkusen und Sinsheim sowie das Nachwuchsteam VCO Berlin standen in der 14er-Liga schlechter da.
Der VfB Suhl dagegen hatte sich nach einer starken Hinrunde auf dem vierten Platz etabliert. Mit 13 Siegen und einer ausgeglichenen Punktbilanz von 26:14 gehörte die Mannschaft von Trainer Dirk Förster zum erweiterten Kreis der Playoff-Anwärter. Besonders auswärts zeigte sich Suhl bis dahin stabil: In der Fremde hatten die Thüringerinnen eine positive Bilanz vorgewiesen.
Matchverlauf – Suhl mit der reiferen Spielanlage
Die Partie war am Dienstagabend live auf dem Spielplan der 1. Bundesliga Frauen zu sehen und fand vor einer engagierten Kulisse in Potsdam statt. Die Gastgeberinnen versuchten, mit viel Einsatz und kämpferischem Willen gegen den spielerisch überlegenen Gegner zu bestehen.
Suhl erwischte den besseren Start und zeigte von Beginn an, warum die Mannschaft in der oberen Tabellenhälfte steht. Mit einer stabilen Annahme und effektiver Blockarbeit gelang es dem VfB früh, sich entscheidende Vorsprünge zu erarbeiten. Potsdam hingegen haderte mit Eigenfehlern in der Offensive und fand nur phasenweise zu seiner gewohnten Durchschlagskraft.
Nach einem knappen ersten Satz, den Suhl für sich entscheiden konnte, steigerten sich die Gastgeberinnen im zweiten Durchgang und brachten die Partie zwischenzeitlich wieder völlig offen. Mit einer energischen Vorstellung kämpfte sich Potsdam in den Satz und glich aus – die Hoffnung auf eine Wende lebte.
Doch Suhl ließ sich nicht aus dem Rhythmus bringen. Ab dem dritten Satz kontrollierten die Gäste das Spielgeschehen wieder zunehmend. Vor allem in der Feldabwehr und über eine variable Aufstellungsvariante zeigte die Mannschaft aus Thüringen ihre ganze Klasse. Potsdam konnte zwar phasenweise mithalten, aber die nötige Konstanz über die gesamte Satzdauer blieb aus.
Am Ende setzte sich Suhl mit 3:1 durch. Bei der Gesamtballwertung von 98:81 spiegelt sich die Überlegenheit der Gäste wider, die am Ende verdient den Platz als Siegerinnen verließen.
DVV-Pokal-Endspiel als zusätzlicher Antrieb
Bemerkenswert war auch die personelle Gemengelage vor dieser Partie. Das Spiel in Potsdam war für beide Teams die erste Aufgabe im neuen Jahr, nachdem die Hinrunde mit den packenden DVV-Pokal-Halbfinals am 30. Dezember 2011 ihren sportlichen Höhepunkt gefunden hatte. Schwerin und Vilsbiburg hatten sich am vorletzten Abend des Jahres für das Endspiel am 4. März 2012 im Gerry-Weber-Stadion qualifiziert. Für Spielerinnen beider Teams, die nicht im Pokal involviert waren, galt es nun, sich nach der kurzen Winterpause schnell wieder in den Ligaalltag einzufinden.
Suhl zeigte dabei die größere Reife. Die Mannschaft agierte strukturiert und ließ sich auch von der zwischenzeitlichen Ergebnisangleichung nicht aus dem Konzept bringen. Für Potsdam war es die nächste Station auf einem schwierigen Weg – der Klub kämpfte in dieser Saison nicht nur um sportlichen Anschluss, sondern auch um die finanzielle Konsolidierung des Standorts.
Fazit
Mit dem 3:1-Erfolg in Potsdam festigte der VfB Suhl seine Position im oberen Tabellendrittel und sendete ein Signal für die Rückrunde. Der SC Potsdam hingegen musste auch im neuen Jahr einen herben Rückschlag hinnehmen – der Rückstand auf die Nicht-Abstiegsplätze blieb bestehen. Der Turnaround in der Saison 2011/12 wurde für die Mannschaft aus Brandenburg zunehmend zur Herausforderung.
Potsdam W und Suhl W trafen 40 Mal aufeinander — Potsdam W gewann 28 Mal, Suhl W 12 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. Potsdam W führt den Direktvergleich mit 28 Siegen aus 40 Begegnungen an. Insgesamt fielen 150 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.75 pro Spiel (94 für die Heimmannschaft, 56 für die Gäste). Beide Teams trafen in 20 Spielen (50%). In 40 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2025.
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