Dresdner SC schlägt Smart Allianz Stuttgart im Rückrunden-Topspiel der Saison 2011/12 in der Margon Arena mit 3:0 und nimmt erfolgreich Revanche für die Hinspielniederlage in Stuttgart.
Spielzusammenfassung
Dresdner SC W besiegte Stuttgart W 3:0. Das Spiel fand in der 1. Bundesliga Women 2011 statt.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungDresdner SC feiert Revanche: 3:0-Heimsieg gegen Smart Allianz Stuttgart in der Margon Arena
Dresden schlägt zurück — Vizemeister deklassiert Pokalsieger im Rückrunden-Topspiel
Am 7. Januar 2012 empfing der Dresdner SC in der Margon Arena den Pokalsieger Smart Allianz Stuttgart zum Rückrundenauftakt der 1. Volleyball-Bundesliga der Frauen. Mit einem souveränen 3:0 (Satzdetails nicht überliefert) nahm der DSC erfolgreich Revanche für die klare 0:3-Auftaktniederlage vom 14. Oktober 2011 in der SCHARRena und untermauerte seine Spitzenposition in der Liga.
Vorgeschichte: Stuttgart dominiert die Hinrunde
Die Saison 2011/12 war von Beginn an von großer Spannung zwischen den beiden Topteams geprägt. Am 1. Spieltag hatte Pokalsieger Smart Allianz Stuttgart dem Vizemeister aus Dresden vor heimischer Kulisse in der SCHARRena eine klare 3:0-Niederlage zugefügt und damit das erste Ausrufezeichen der Saison gesetzt. Stuttgart war als einer der Titelfavoriten in die Spielzeit gestartet, während Dresden nach der Vizemeisterschaft der Vorsaison ebenfalls zu den Spitzenteams zählte.
In der Folge zeigte sich der DSC jedoch unbeeindruckt von der Auftaktniederlage. Das Team von Alexander Waibl arbeitete sich kontinuierlich in der Tabelle nach oben und belegte zum Jahreswechsel 2011/12 eine Position in der Spitzengruppe der Liga. Stuttgart wiederum hatte zuletzt eine überraschende 0:3-Niederlage gegen den USC Münster hinnehmen müssen — eine Klatsche, die am Montag vor dem Dresden-Spiel für Aufsehen gesorgt hatte (25:6, 25:15, 25:21).
Die Ausgangslage vor dem Rückrundenstart
Die Partie in der Margon Arena markierte den Auftakt der Rückrunde. Dresden war mit breiter Brust in das Spiel gegangen: Nur zwei Tage zuvor, am 5. Januar, hatten die Elbestädterinnen ohne die geschonten Nationalspielerinnen Mareen Apitz und Kerstin Tzscherlich einen 3:1-Auswärtssieg bei den envacom volleys Sinsheim gefeiert. Matchwinnerin war damals die junge Zuspielerin Magdalena Gryka gewesen. Für das Topspiel gegen Stuttgart kehrten die Nationalspielerinnen jedoch zurück in den Kader — eine deutliche Verstärkung für den DSC.
Stuttgart hingegen musste nach der deftigen 0:3-Pleite in Münster Wiedergutmachung betreiben. Die Mannschaft von Trainer Jan Lindenmair hatte im Hinspiel jedoch gezeigt, dass mit ihr zu rechnen war.
Die Begegnung: Dresden mit Machtdemonstration
Vor heimischer Kulisse in der Margon Arena erwischte der Dresdner SC einen Traumstart. Von Beginn an zeigten die Gastgeberinnen, dass sie die Niederlage aus dem Hinspiel vergessen machen wollten. Mit einer aggressiven Aufschlagserie und einer stabilen Annahme brachten sie die Stuttgarterinnen früh unter Druck. Das Block-Abwehr-System von Alexander Waibl griff hervorragend — die gefürchtete Angriffsreihe von Smart Allianz Stuttgart fand kaum Mittel gegen die disziplinierte Deckung der Dresdnerinnen.
Besonders in den entscheidenden Phasen der Sätze behielt der DSC die Oberhand. Die Rückkehrerinnen Apitz und Tzscherlich stabilisierten das Spiel der Elbestädterinnen merklich. Während Dresden sein hohes Niveau über die gesamte Spieldauer halten konnte, haderte Stuttgart mit seiner eigenen Fehlerquote. Die Gäste fanden nie wirklich in ihren Rhythmus und konnten ihr bekanntes Angriffsspiel nicht wie gewohnt aufziehen.
Am Ende stand ein souveräner 3:0-Heimerfolg — die verdiente Revanche für die Hinspielniederlage. Der DSC hatte dem Pokalsieger aus der Landeshauptstadt in allen Belangen den Zahn gezogen.
Tabellarische Bedeutung
Mit dem Sieg gegen Stuttgart festigte der Dresdner SC seine Position in der Spitzengruppe der 1. Bundesliga. Die Saison 2011/12 war geprägt von einem engen Dreikampf an der Tabellenspitze. Der DSC beendete die Hauptrunde am Ende der Saison als Tabellenerster mit 46:10 Punkten (Siege/Niederlagen im 3-Punkte-System der DVL), noch vor den Roten Raben Vilsbiburg und Smart Allianz Stuttgart. Der 3:0-Erfolg über den direkten Konkurrenten aus Stuttgart war dabei ein entscheidender Baustein.
Stuttgart blieb trotz der Niederlage in Dresden in der Spitzengruppe und qualifizierte sich souverän für die Play-offs. Die Saison sollte schließlich im Play-off-Finale zwischen dem Schweriner SC und dem Dresdner SC gipfeln, wobei Schwerin am Ende die Meisterschaft gewann.
Spielerinnen im Fokus
Auf Dresdner Seite ragte vor allem die Routine der Rückkehrerinnen heraus. Mareen Apitz, die erfahrene Zuspielerin und ehemalige Nationalspielerin, lenkte das Spiel ihrer Mannschaft mit gewohntem Überblick und variabler Verteilung. Libera Kerstin Tzscherlich, eine der besten Abwehrspielerinnen der Liga, sorgte mit ihrer stabilen Annahme und spektakulären Abwehraktionen für die nötige Sicherheit in der Hintermannschaft.
Auch die Offensive des DSC präsentierte sich in bestechender Form. Die Angreiferinnen fanden immer wieder Lücken im Stuttgarter Block und verwandelten die präzisen Zuspiele von Apitz effektiv in Punkte. Die junge Magdalena Gryka, die in Sinsheim noch als Matchwinnerin geglänzt hatte, konnte von der Bank aus neue Impulse setzen.
Ausblick
Der 3:0-Heimsieg gegen den Pokalsieger Smart Allianz Stuttgart war ein klares Statement des Dresdner SC im Rennen um die Tabellenspitze. Die Mannschaft von Alexander Waibl hatte eindrucksvoll bewiesen, dass sie in der Margon Arena eine Macht war und dass die Auftaktniederlage in Stuttgart nur ein Ausrutscher gewesen war. Für Stuttgart galt es, die Lehren aus dieser Niederlage zu ziehen.
Beide Teams sollten die Saison am Ende in der Topgruppe der Liga beenden — als Beleg für die hohe Qualität, die dieses Duell auch für die Zukunft zu einem der spannendsten im deutschen Frauen-Volleyball machen sollte.
Ergebnis: Dresdner SC 3:0 Smart Allianz Stuttgart Datum: 7. Januar 2012, 17:30 Uhr Austragungsort: Margon Arena, Dresden Wettbewerb: 1. Bundesliga Frauen, Saison 2011/12 — Rückrundenstart Hinspiel: Smart Allianz Stuttgart 3:0 Dresdner SC (14. Oktober 2011)
Rivalität seit 2016
Dresdner SC W vs Stuttgart W Direkter Vergleich· 50
Dresdner SC W und Stuttgart W trafen 50 Mal aufeinander — Dresdner SC W gewann 16 Mal, Stuttgart W 34 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2016 zurück. Stuttgart W führt den Direktvergleich mit 34 Siegen aus 50 Begegnungen an. Insgesamt fielen 195 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.90 pro Spiel (72 für die Heimmannschaft, 123 für die Gäste). Beide Teams trafen in 29 Spielen (58%). In 50 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 3–2 im Jahr 2026.
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