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1 Bundesliga WomenSaison 2011

VC Wiesbaden W vs Dresdner SC W

19. Januar 2012 um 20:00
23
Auswärts

Dresdner SC W

AI

Der Dresdner SC gewinnt das Nachholspiel beim VC Wiesbaden mit 3:2 (25:21, 10:25, 26:24, 23:25, 15:9) vor 850 Zuschauern in der Sporthalle Am 2. Ring.

Spielzusammenfassung

Dresdner SC W besiegte VC Wiesbaden W 3:2. Das Spiel fand in der 1. Bundesliga Women 2011 statt.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Dresden setzt sich in Wiesbaden durch

Der Dresdner SC hat das Nachholspiel beim VC Wiesbaden mit 3:2 (25:21, 10:25, 26:24, 23:25, 15:9) für sich entschieden. Vor 850 Zuschauern in der Sporthalle Am 2. Ring lieferten sich beide Teams am 19. Januar 2012 eine packende Begegnung, die erst im Tiebreak entschieden wurde.

Für Dresden war es die Rückkehr aufs Bundesligaparkett nach dem historischen Champions-League-Erfolg drei Tage zuvor. Am 17. Januar hatte der DSC trotz einer 1:3-Niederlage gegen das Weltklasse-Team von Fenerbahce Istanbul den Einzug ins Achtelfinale der Königsklasse gefeiert – der größte Erfolg der Vereinsgeschichte. Trainer Alexander Waibl musste sein Team nun innerhalb kürzester Zeit wieder auf den Bundesliga-Alltag einstellen.

Satz 1: Dresden startet druckvoll

Der Dresdner SC erwischte den besseren Start. Die Gäste aus Sachsen setzten Wiesbaden früh unter Druck und entschieden die ersten entscheidenden Ballwechsel für sich. Über 14:16 und 18:21 zog Dresden davon und sicherte sich Satz 1 mit 25:21. Mit 17 Angriffspunkten im ersten Durchgang zeigte der DSC seine Durchschlagskraft in der Offensive.

Satz 2: Wiesbaden dominiert nach Belieben

Was dann folgte, war eine Machtdemonstration des VC Wiesbaden. Die Hessinnen spielten wie verwandelt, überrollten den DSC regelrecht und gewannen Satz 2 mit 25:10 – der höchste Satzgewinn des gesamten Spiels. Neun Angriffspunkte, vier Asse und eine nahezu fehlerfreie Annahme (75 % positiv) ließen den Gästen keine Chance. Auf Wiesbadener Seite ragte vor allem Mittelblockerin Tomazela Pissinato mit ihrer starken Blockarbeit heraus.

Satz 3: Enge Kiste – Dresden behält Nerven

Der dritte Satz war der umkämpfteste der Partie. Beide Teams schenkten sich nichts, die Führung wechselte mehrfach. Wiesbaden kämpfte sich nach einem zwischenzeitlichen Rückstand zurück und hatte beim 24:24 sogar Satzball. Doch Dresden bewahrte die Ruhe und verwandelte seine Chance zum 26:24. Die Aufschlagserie von Saskia Apitz brachte Wiesbaden in der entscheidenden Phase aus dem Rhythmus.

Satz 4: Wiesbaden schlägt zurück

Der VCW steckte den verlorenen dritten Satz gut weg. Im vierten Durchgang lief es erneut für die Hausherrinnen, die sich über 14:16 und 21:19 den Satz mit 25:23 sicherten. Erneut war es eine enge Kiste, aber Wiesbaden kämpfte sich zum 2:2-Ausgleich. Trainer Andreas Vollmer konnte mit der Moral seiner Mannschaft zufrieden sein.

Tiebreak: Dresden hat die besseren Reserven

Im entscheidenden fünften Satz zeigte sich die Klasse des Dresdner SC. Der deutsche Vizepokalsieger von 2011 zog früh auf 6:10 davon und ließ Wiesbaden nicht mehr herankommen. Letztlich hieß es 15:9 aus Dresdner Sicht. Die Niederländerin Anne Pietersen (22 Punkte) und die erfahrene Stefanie Karg waren die entscheidenden Faktoren im DSC-Angriff.

Personalnot auf beiden Seiten

Beide Teams mussten auf wichtige Spielerinnen verzichten. Beim DSC fehlten unter anderem Kapitänin Stefanie Karg, Anne Matthes und Frieda Thieme angeschlagen oder wurden geschont – eine Folge der anstrengenden Champions-League-Wochen. Bei Wiesbaden stand der Kader ebenfalls nicht in Bestbesetzung zur Verfügung.

Statistik

  • Satz 1: 21:25 (Dresdner SC)

  • Satz 2: 25:10 (VC Wiesbaden)

  • Satz 3: 24:26 (Dresdner SC)

  • Satz 4: 25:23 (VC Wiesbaden)

  • Satz 5: 9:15 (Dresdner SC)

  • Gesamtpunkte: 104:99 zugunsten Dresdens

  • Spieldauer: 2 Stunden 4 Minuten

  • Zuschauer: 850

  • VCW-Topscorerin: Tomazela Pissinato (12 Punkte), Ivana Cukseeva (15)

  • DSC-Topscorerin: Anne Pietersen (22 Punkte)

Auswirkungen auf die Tabelle

Der Sieg festigte die Position des Dresdner SC im oberen Tabellendrittel der 1. Bundesliga Frauen in der Saison 2011/12. Für den VC Wiesbaden war es eine verpasste Chance, gegen einen der Titelfavoriten zu punkten. Die Mannschaft von Trainer Andreas Vollmer präsentierte sich über weite Strecken auf Augenhöhe, verpasste es aber, die Überlegenheit aus Satz 2 konstant durchzuspielen.

Der DSC reiste am 22. Januar zum nächsten Heimspiel gegen den Köpenicker SC, während Wiesbaden tags darauf bei den envacom volleys Sinsheim gastierte.

Rivalität seit 2009

VC Wiesbaden W vs Dresdner SC W Direkter Vergleich· 48

VC Wiesbaden W und Dresdner SC W trafen 48 Mal aufeinander — VC Wiesbaden W gewann 14 Mal, Dresdner SC W 34 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. Dresdner SC W führt den Direktvergleich mit 34 Siegen aus 48 Begegnungen an. Insgesamt fielen 170 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.54 pro Spiel (56 für die Heimmannschaft, 114 für die Gäste). Beide Teams trafen in 21 Spielen (44%). In 48 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Dresdner SC W ist in den letzten 9 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2024.

Unentschieden
0
·
Tore gesamt
170 · 3.5/Spiel
Beide getroffen
21/48 · 44%
Über 2,5
48/48 · 100%

Letzte Begegnungen

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