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1 Bundesliga WomenSaison 2011

Potsdam W vs VC Wiesbaden W

29. Januar 2012 um 16:00
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AI

Der SC Potsdam verliert sein erstes Heimspiel in der neuen MBS-Arena gegen den VC Wiesbaden mit 0:3 (22:25, 20:25, 23:25) und bleibt im Tabellenkeller der 1. Volleyball Bundesliga Frauen gefangen.

Spielzusammenfassung

VC Wiesbaden W besiegte Potsdam W 3:0. Das Spiel fand in der 1. Bundesliga Women 2011 statt.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

MBS-Arena-Premiere missglückt: SC Potsdam unterliegt VC Wiesbaden klar mit 0:3

Der SC Potsdam hat sein erstes Heimspiel in der neu eröffneten MBS-Arena im Sportpark Luftschiffhafen nicht wie erhofft gewinnen können. Am 29. Januar 2012 musste sich das Team von Trainer Alberto Salomoni vor über 2.000 Zuschauern dem 1. VC Wiesbaden mit 0:3 (22:25, 20:25, 23:25) geschlagen geben.

Hallenpremiere ohne Happy End

Die Vorfreude in Potsdam war riesig: Erstmals trat der SC Potsdam in der nagelneuen MBS-Arena an, die fortan als neue Heimspielstätte des Vereins dienen sollte. Doch der erhoffte Dreier blieb aus. Gegen einen souverän aufspielenden VC Wiesbaden zeigten die Gastgeberinnen über weite Strecken eine ordentliche Leistung, mussten sich am Ende jedoch in drei knappen Sätzen geschlagen geben.

„Wir konnten nicht ganz das umsetzen, was wir uns vorgenommen haben“, sagte SC-Geschäftsführer Peter Rieger nach der Partie. „Der nötige Mut hat gefehlt, und dann ist unseren jungen Spielerinnen doch etwas das Herz in die Hose gerutscht.“

Satz 1: Enger Schlagabtausch zum Auftakt

Der erste Durchgang begann ausgeglichen. Beide Teams tasteten sich zunächst ab, ehe Wiesbaden eine leichte Führung herausspielte. Potsdam kämpfte sich immer wieder heran, doch die Gäste aus der hessischen Landeshauptstadt behielten in den entscheidenden Phasen die Ruhe und verwandelten den ersten Satz mit 25:22. Besonders Wiesbadens Angriffsspiel um die Außenangreiferinnen zeigte sich effektiv, während Potsdam vor allem über die Mitte kam.

Satz 2: Potsdam hält mit, Wiesbaden zieht davon

Auch im zweiten Satz boten die Brandenburgerinnen lange Zeit Paroli. Bis zur Mitte der Satzes war alles offen, ehe sich der VCW einen kleinen Vorsprung erarbeiten konnte. Die Potsdamerinnen haderten zunehmend mit der eigenen Annahme und leisteten sich einige Aufschlagfehler zum ungünstigsten Zeitpunkt. Wiesbaden nutzte die Fehler des Gegners eiskalt aus und zog auf 25:20 davon – eine deutliche Ansage an die Gastgeberinnen.

Satz 3: Die Entscheidung auf des Messers Schneide

Im dritten Satz steigerte sich Potsdam noch einmal und lag zwischenzeitlich sogar in Führung. Die Partie entwickelte sich zum packendsten Durchgang des Nachmittags. Beide Teams schenkten sich nichts, die Führung wechselte mehrfach. Beim Stand von 23:23 schien eine Verlängerung greifbar – doch Wiesbaden behielt auch hier die Nerven und machte mit zwei starken Aktionen den 25:23-Satzgewinn und damit den 3:0-Auswärtssieg perfekt.

Personelle Notlage beim SC Potsdam

Potsdam musste dabei auf eine wichtige Stammkraft verzichten: Außenangreiferin Patricia Grohmann fehlte verletzungsbedingt. Ihr Fehlen war vor allem in der Annahme und im Spiel über außen deutlich spürbar. Der junge Potsdamer Kader, der in dieser Saison um den Klassenerhalt kämpfte, konnte die Lücke nicht vollständig schließen.

Saisonkontext: Zwei Teams auf unterschiedlichen Wegen

Die Saison 2011/12 der 1. Volleyball Bundesliga Frauen war für beide Teams von unterschiedlicher Bedeutung. Der VC Wiesbaden stand zum Zeitpunkt der Partie mit einer ausgeglichenen Bilanz von je sechs Siegen und fünf Niederlagen im gesicherten Mittelfeld und kämpfte um den Anschluss an die Playoff-Ränge. Am Ende der Hauptrunde sollten die Hessinnen den siebten Platz belegen.

Der SC Potsdam hingegen steckte tief im Abstiegskampf. Mit nur zwei Siegen aus elf Spielen rangierten die Brandenburgerinnen auf Rang elf der Tabelle – einem direkten Abstiegsplatz. Der Druck war entsprechend hoch, zumal die Mannschaft von Alberto Salomoni in der neu eröffneten MBS-Arena ein Signal nach außen senden wollte.

Am Ende der Saison gelang Potsdam tatsächlich noch die Wende: Durch einen 3:0-Auswärtserfolg beim bereits abgestiegenen TSV Bayer 04 Leverkusen sicherte sich der SC Potsdam den Klassenerhalt und beendete die Saison auf Rang elf. Der VC Wiesbaden qualifizierte sich als Siebter souverän für die Playoffs.

Fazit

Für den SC Potsdam war die MBS-Arena-Premiere ein gebrauchter Tag. Trotz einer kämpferisch ordentlichen Vorstellung fehlte im entscheidenden Moment die Cleverness, um gegen einen abgeklärten VC Wiesbaden zu bestehen. Die 0:3-Niederlage war letztlich verdient, auch wenn die Satzergebnisse mit 22:25, 20:25 und 23:25 eine knappere Partie suggerieren, als sie letztlich war. Wiesbaden präsentierte sich als die reifere Mannschaft und nahm drei hochverdiente Punkte mit in die hessische Landeshauptstadt.

Rivalität seit 2009

Potsdam W vs VC Wiesbaden W Direkter Vergleich· 37

Potsdam W und VC Wiesbaden W trafen 37 Mal aufeinander — Potsdam W gewann 17 Mal, VC Wiesbaden W 20 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. VC Wiesbaden W führt den Direktvergleich mit 20 Siegen aus 37 Begegnungen an. Insgesamt fielen 143 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.86 pro Spiel (70 für die Heimmannschaft, 73 für die Gäste). Beide Teams trafen in 23 Spielen (62%). In 37 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2019.

17
Siege
Unentschieden
0
·
Tore gesamt
143 · 3.9/Spiel
Beide getroffen
23/37 · 62%
Über 2,5
37/37 · 100%

Letzte Begegnungen

22.11.23DVV Cup Women
Spieldetails
Torsreichstes Spiel: 23 v 2019

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