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1 Bundesliga WomenSaison 2011

Leverkusen W vs Aachen W

11. Februar 2012 um 19:30
Heim

Leverkusen W

23
Auswärts

Aachen W

AI

Ladies in Black Aachen drehen 0:2-Satzrückstand gegen TSV Bayer 04 Leverkusen und gewinnen 3:2 (21:25, 16:25, 25:14, 25:12, 15:1) im Tiebreak der 1. Volleyball Bundesliga Frauen 2011/12.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Ausgangslage

Der TSV Bayer 04 Leverkusen empfing Alemannia Aachen zum 7. Spieltag der Hauptrunde der 1. Volleyball Bundesliga Frauen. Für Leverkusen, das in der Saison 2011/12 mit nur zwei Siegen aus der gesamten Spielzeit am Tabellenende festhing, war es eine weitere Gelegenheit, vor heimischem Publikum in der Smidt ARENA zu punkten. Aachen, das mit Angelina Grün eine der bekanntesten deutschen Volleyballerinnen in seinen Reihen hatte, kämpfte um den Anschluss ans Mittelfeld der Tabelle.

Spielverlauf

Satz 1: Leverkusen startet stark (25:21)

Die Gastgeberinnen erwischten einen furiosen Start. Vor heimischer Kulisse zeigte der TSV Bayer 04 Leverkusen seine beste Saisonleistung. Anna Hoja und Anna Karthaus fanden immer wieder Lücken im Aachener Block, und das Zusammenspiel mit Zuspielerin Pia Weiand funktionierte reibungslos. Die Abstimmung in der eigenen Defensive stand ebenfalls sicher. Mit 25:21 sicherte sich Leverkusen den ersten Durchgang – ein klares Ausrufezeichen des Tabellenletzten.

Satz 2: Leverkusen legt nach – Aachen wackelt (25:16)

Auch im zweiten Satz bestimmte Leverkusen das Geschehen. Die Mannschaft von Trainer Zhong Yu Zhou spielte wie befreit auf und ließ den Favoriten aus Aachen kaum zur Entfaltung kommen. Isabel Schneider und Jennifer Pettke sorgten mit starken Aufschlägen für Druck, während Aachens Annahme um die erfahrene Simone Legerstee ins Wanken geriet. Mit 25:16 zog Leverkusen souverän davon – nach 2:0-Satzführung deutete alles auf eine Sensation hin.

Satz 3: Aachen schlägt zurück (25:14)

Doch die Ladies in Black bewiesen Moral. In der Satzpause sortierte sich das Team von Trainer Stefan Falter neu. Angelina Grün, die deutsche Nationalspielerin, übernahm die Verantwortung im Angriff und fand immer sicherer ihren Rhythmus. Auch Karolina Bednarova und Jana Franziska Poll steigerten sich merklich. Aachen forcierte den Aufschlagdruck und brachte Leverkusens Annahme um Julia Lambertz erstmals in dieser Partie zum Einsturz. Mit 25:14 verkürzte Aachen auf 1:2 – die Wende war eingeleitet.

Satz 4: Aachen dominiert nach Belieben (25:12)

Der vierte Satz wurde zur Machtdemonstration der Gäste. Aachen spielte nun wie verwandelt und ließ Leverkusen keine Chance mehr. Die Annahme der Gastgeberinnen zerfiel vollständig, während Aachens Block um Ciara Michel und Anke Borowikow die Leverkusener Angriffe systematisch erstickte. Im Angriff zeigte Barbara Degi ihre ganze Klasse und traf aus nahezu jeder Position. Mit 25:12 erzwang Aachen den Tiebreak – von Leverkusens anfänglicher Dominanz war nichts mehr zu sehen.

Satz 5: Tiebreak-Demütigung – 15:1 für Aachen

Der Tiebreak geriet zur einseitigsten Angelegenheit des gesamten Spiels. Aachen startete wie aus der Pistole geschossen und legte Punkt um Punkt vor. Die Gäste zeigten keinerlei Nerven, während Leverkusen völlig von der Rolle war. Annahmefehler reihten sich an Aufschlagsfehlern, und der Aachener Block blieb eine unüberwindbare Mauer. Am Ende stand ein vernichtendes 15:1 – der höchste Tiebreak-Sieg, den man in dieser Saison sehen konnte. Aachen vollendete damit eine der beeindruckendsten Aufholjagden der Saison.

Schlüsselspielerinnen

Auf Aachener Seite ragten Angelina Grün und Karolina Bednarova heraus, die nach dem 0:2-Rückstand das Angriffsspiel der Ladies in Black auf ein neues Niveau hoben. Ciara Michel und Anke Borowikow bildeten einen unüberwindbaren Mittelblock, der Leverkusen im Tiebreak komplett zurücksetzte. Zuspielerin Lucy Wicks fand nach anfänglichen Schwierigkeiten immer besser ihre Angreiferinnen.

Bei Leverkusen zeigten Anna Hoja und Anna Karthaus in den ersten beiden Sätzen eine starke Leistung, konnten diese aber nach dem Seitenwechsel nicht bestätigen. Jennifer Pettke kämpfte im Mittelblock engagiert, fand aber gegen die aufdrehenden Aachenerinnen kein Mittel mehr.

Tabellenkontext

Für Leverkusen, das in der Saison 2011/12 am Ende mit nur zwei Siegen aus 26 Spielen den letzten Tabellenplatz belegte, war dies eine bittere Niederlage nach so vielversprechendem Start. Die Mannschaft aus der Smidt ARENA kämpfte von Beginn an gegen den Abstieg, der am Saisonende auch Realität wurde.

Aachen hingegen festigte mit diesem Sieg seine Position im Mittelfeld der Tabelle. Die Ladies in Black beendeten die Spielzeit am Ende auf einem soliden achten Platz und zeigten mit solchen Comeback-Siegen, welches Potenzial in der Mannschaft steckte.

Fazit

Die Partie zwischen dem TSV Bayer 04 Leverkusen und Alemannia Aachen am 11. Februar 2012 war ein Volleyball-Drama der Extraklasse. Was nach den ersten beiden Sätzen wie eine Überraschung aussah, entpuppte sich als eines der dominantesten Comebacks der Saison. Insbesondere der Tiebreak mit 15:1 blieb lange in Erinnerung – eine Machtdemonstration der Ladies in Black, die Leverkusen in seiner eigenen Halle demütigte.

Angelina Grün, die deutsche Volleyball-Ikone, zeigte in den entscheidenden Phasen ihre gesamte Klasse und führte ihr Team zu einem Auswärtssieg, der den Charakter dieser Aachener Mannschaft perfekt widerspiegelte: niemals aufgeben, immer weitermachen.

Rivalität seit 2011

Leverkusen W vs Aachen W Direkter Vergleich· 1

Leverkusen W und Aachen W trafen 1 Mal aufeinander — Leverkusen W gewann 1 Mal, Aachen W 0 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2011 zurück. Leverkusen W führt den Direktvergleich mit 1 Sieg aus 1 Begegnung an. Insgesamt fielen 3 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.00 pro Spiel (3 für die Heimmannschaft, 0 für die Gäste). Beide Teams trafen in 0 Spielen (0%). In 1 Begegnung (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 0–3 im Jahr 2011.

Leverkusen W
1
Siege
Unentschieden
0
·
0
Siege
Tore gesamt
3 · 3.0/Spiel
Beide getroffen
0/1 · 0%
Über 2,5
1/1 · 100%

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