USC Münster besiegt VfB Suhl in der 1. Bundesliga Frauen 2011/12 mit 3:0 (25:19, 28:26, 25:16) vor 1.423 Zuschauern im Berg Fidel. MVP Ines Bathen führt den USC zum Heimsieg.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungUSC Münster dominiert VfB Suhl im heimischen Berg Fidel
Der USC Münster hat am 19. Februar 2012 in der Sporthalle Berg Fidel einen souveränen 3:0-Heimsieg gegen den VfB Suhl gefeiert. Vor 1.423 Zuschauern setzten sich die Münsteranerinnen mit den Satzergebnissen 25:19, 28:26 und 25:16 durch und untermauerten damit ihre Ambitionen in der Hauptrunde der 1. Bundesliga Frauen.
Enger zweiter Satz als Knackpunkt
Der erste Satz begann ausgeglichen, doch Münster zog über 8:6 und 16:10 auf 21:16 davon und sicherte sich den Durchgang mit 25:19. Der zweite Satz entwickelte sich zum Herzschlagfinale: Nach einem 8:6 für die Gastgeberinnen drehte Suhl auf und führte zwischenzeitlich mit 16:13 und 21:19. Münster kämpfte sich zurück und wehrte Satzbälle ab, ehe der USC den Satz mit 28:26 für sich entschied – ein psychologischer Wirkungstreffer. Im dritten Satz ließen die Münsteranerinnen nichts mehr anbrennen und zogen über 8:7, 16:11 auf 25:16 davon.
Überragende Teamleistung des USC
Als MVP des Spiels wurde auf Münsteraner Seite Ines Bathen ausgezeichnet, die mit starken Aufschlägen (29 Versuche, 52% erfolgreich) und einer soliden Angriffsquote von 60% (6 Punkte aus 10 Angriffen) maßgeblich zum Heimsieg beitrug. Linda Dörendahl glänzte in der Annahme mit einer beeindruckenden Quote von 100% (92% positiv). Auch Lonneke Sloetjes überzeugte mit 12 Punkten, während Patricia Hildebrandt mit 11 Punkten und einer Angriffsquote von 60% ebenfalls stark aufspielte.
Suhl findet kein Mittel gegen Münsterer Block
Trainer Axel Büring hatte seine Mannschaft taktisch hervorragend eingestellt. Der Block des USC erwies sich als unüberwindbare Hürde für den VfB Suhl, der insgesamt nur 43 Punkte erzielte und eine Angriffsquote von lediglich 38% aufwies. Ivana Isailovic war mit 8 Punkten die erfolgreichste Angreiferin der Gäste, gefolgt von Utla mit ebenfalls 8 Zählern. Laura Dijkema, die niederländische Zuspielerin, tat sich schwer, ihre Angreiferinnen in Szene zu setzen. Claudia Steger, auf Suhler Seite als MVP ausgezeichnet, kam nicht an ihre gewohnte Leistungsstärke heran.
Tabellensituation im Februar 2012
Zum Zeitpunkt dieser Partie befand sich der USC Münster in der Hauptrunde der Saison 2011/12 auf dem vierten Tabellenplatz und kämpfte um den Einzug in die Meisterrunde. Der VfB Suhl rangierte im unteren Mittelfeld auf Rang sechs. Die Saison endete schließlich mit dem Dresdner SC als Sieger der Hauptrunde (46:6 Punkte, 71:23 Sätze), während Rekordmeister Schweriner SC seinen neunten Meistertitel feierte. Für den USC Münster bedeutete Platz vier die Teilnahme an der Meisterrunde, während Suhl als Sechster die Saison im unteren Playoff-Bereich abschloss. Am Ende der Saison stiegen envacon volleys Sinsheim und Bayer 04 Leverkusen ab.
Historischer Direkter Vergleich
Die Rivalität zwischen Münster und Suhl reicht bis 2009 zurück. In den insgesamt 35 Aufeinandertreffen führt Münster mit 23 Siegen klar vor Suhl mit 12 Siegen. Das torreichste Duell endete 2:3 im Jahr 2019. Mit diesem 3:0-Erfolg baute der USC seine Führung im direkten Vergleich weiter aus und zeigte, warum die Mannschaft aus Münster in der Sporthalle Berg Fidel traditionell ein schwer zu bespielender Gegner ist.
Rivalität seit 2009
Munster W vs Suhl W Direkter Vergleich· 35
Munster W und Suhl W trafen 35 Mal aufeinander — Munster W gewann 23 Mal, Suhl W 12 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. Munster W führt den Direktvergleich mit 23 Siegen aus 35 Begegnungen an. Insgesamt fielen 128 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.66 pro Spiel (77 für die Heimmannschaft, 51 für die Gäste). Beide Teams trafen in 18 Spielen (51%). In 35 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Suhl W ist in den letzten 3 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2019.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
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