Sinsheim W
Hamburg W
VT Aurubis Hamburg feiert 3:1-Auswärtssieg bei envacom volleys Sinsheim und springt auf Platz vier der Tabelle.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungVT Aurubis Hamburg feiert wichtigen Auswärtssieg in Sinsheim
Die Volleyballerinnen des VT Aurubis Hamburg haben am 2. März 2012 einen verdienten 3:1-Auswärtssieg bei den envacom volleys Sinsheim gefeiert und sich damit in der Tabelle der 1. Bundesliga Frauen auf Platz vier verbessert. Vor rund 900 Zuschauern in der Messehalle Sinsheim drehte die Mannschaft von Trainer Sebastian Leipold einen Satzrückstand und sicherte sich die drei Punkte.
Satz für Satz: Die Hamburger Comeback-Qualitäten
Der erste Satz gehörte noch den Gastgeberinnen aus Sinsheim. Die envacom volleys, die in der gesamten Saison gegen den Abstieg kämpften, starteten druckvoll und entschieden den Auftaktdurchgang mit 25:17 für sich. Die Hamburgerinnen wirkten zunächst etwas unkonzentriert und fanden nur schwer in die Partie.
Doch im zweiten Satz zeigte VT Aurubis seine Klasse. Die Mannschaft um Zuspielerin Femke Stoltenborg und Diagonalangreiferin Sarah Petrausch steigerte sich deutlich. Mit einer soliden Annahme und zielstrebigen Angriffen über die Außenpositionen erarbeitete sich Hamburg einen frühen Vorsprung und gewann den Satz souverän mit 25:18.
Der dritte Satz wurde zur Machtdemonstration der Gäste. VT Aurubis ließ den Sinsheimerinnen keine Chance und dominierte das Geschehen nach Belieben. Die Hamburger Blockarbeit um die Mittelblockerinnen Anja Brandt und Wiebke Silge stand hervorragend, während die Annahme der Gastgeberinnen immer wieder unter Druck geriet. Mit 25:8 – dem deutlichsten Satzergebnis der Partie – stellte Hamburg die Weichen auf Sieg.
Auch im vierten Satz ließen die Hamburgerinnen nicht nach. Zwar wehrten sich die envacom volleys nach Kräften, doch die spielerische Überlegenheit des Teams aus der Hansestadt war zu groß. Am Ende hieß es 25:14 aus Hamburger Sicht, womit der 3:1-Endstand besiegelt war.
Bedeutung für die Tabelle
Mit diesem Erfolg festigte VT Aurubis Hamburg seinen Platz in der Spitzengruppe der 1. Bundesliga Frauen. Die Mannschaft rangierte zum damaligen Zeitpunkt auf dem vierten Tabellenplatz hinter Schwerin, Dresden und Vilsbiburg und hatte gute Aussichten auf die Teilnahme an den Play-offs. Der spätere deutsche Meister 2011/12 hieß Schweriner SC.
Für Sinsheim hingegen war die Niederlage ein weiterer Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt. Die envacom volleys, die in der Vorsaison den Aufstieg geschafft hatten, konnten sich in der höchsten deutschen Spielklasse nicht durchsetzen und beendeten die Saison auf dem zwölften und letzten Tabellenplatz, was den direkten Wiederabstieg bedeutete. Der Verein erhielt zudem keine Lizenz für die folgende Spielzeit.
Die Schlüssel zum Erfolg
Ausschlaggebend für den Hamburger Sieg war vor allem die überragende Block- und Abwehrarbeit nach dem verlorenen ersten Satz. Während die Gastgeberinnen im Auftaktdurchgang noch gut im Spiel waren, liefen sie in der Folge immer wieder in die gut organisierte Hamburger Blockformation. Auch die Aufschlagserien der Hamburgerinnen bereiteten der Sinsheimer Annahme zunehmend Probleme.
Trainer Sebastian Leipold zeigte sich nach dem Spiel zufrieden mit der Reaktion seiner Mannschaft: Nach einem schwachen Start habe das Team genau die richtige Antwort gefunden und die Partie souverän kontrolliert.
Saisonausblick
Während Sinsheim am Ende der Saison 2011/12 als Tabellenletzter abstieg, qualifizierte sich VT Aurubis Hamburg souverän für die Play-offs. Das Team aus der CU Arena belegte am Ende der Hauptrunde den vierten Rang und traf in der Meisterrunde auf die Spitzenteams der Liga.
Die Saison 2011/12 markierte für den Hamburger Volleyball insgesamt eine positive Entwicklung. Der Verein etablierte sich in der Spitzengruppe der Bundesliga und konnte in den folgenden Jahren an diese Leistungen anknüpfen.
Rivalität seit 2009
Sinsheim W vs Hamburg W Direkter Vergleich· 5
Sinsheim W und Hamburg W trafen 5 Mal aufeinander — Sinsheim W gewann 1 Mal, Hamburg W 4 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. Hamburg W führt den Direktvergleich mit 4 Siegen aus 5 Begegnungen an. Insgesamt fielen 20 Tore in diesen Partien, im Schnitt 4.00 pro Spiel (6 für die Heimmannschaft, 14 für die Gäste). Beide Teams trafen in 3 Spielen (60%). In 5 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2011.
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API-Daten: 11. Juni 2026