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1 Bundesliga WomenSaison 2011

Dresdner SC W vs VC Wiesbaden W

10. März 2012 um 17:30
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AI

Dresdner SC besiegt VC Wiesbaden mit 3:1 (25:19, 22:25, 25:15, 25:23) vor 3000 Fans in der Margon Arena. Stefanie Karg (16) und Judith Pietersen (15) führen DSC zum 22. Saisonsieg.

Spielzusammenfassung

Dresdner SC W besiegte VC Wiesbaden W 3:1. Das Spiel fand in der 1. Bundesliga Women 2011 statt.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Dresdner SC bezwingt VC Wiesbaden mit 3:1

Der Dresdner SC hat am vorletzten Hauptrundenspieltag der Saison 2011/12 einen wichtigen 3:1 (25:19, 22:25, 25:15, 25:23)-Heimsieg gegen den VC Wiesbaden gefeiert. Vor rund 3000 Zuschauern in der Margon Arena präsentierten sich die Gastgeberinnen über weite Strecken souverän und fuhren ihren 22. Saisonsieg in der 1. Volleyball Bundesliga der Frauen ein.

Satz für Satz: Dresdens Dominanz und Wiesbadener Gegenwehr

Erster Satz – DSC startet druckvoll (25:19)

Die Mannschaft von Trainer Alexander Waibl erwischte einen starken Start. Druckvoller Aufschlag und eine gut organisierte Blockarbeit legten den Grundstein für den frühen Vorsprung. Mittelblockerin Stefanie Karg setzte gleich zu Beginn Akzente und scheiterte am Wiesbadener Block nur selten. Die Gäste aus der hessischen Landeshauptstadt hielten zunächst noch gut dagegen, doch ab der Satzmitte zog Dresden unaufhaltsam davon.

Zweiter Satz – Wiesbaden schlägt zurück (22:25)

Der VC Wiesbaden bewies Moral und kam deutlich verbessert aus der Satzpause. Angetrieben von der starken Martina Novotna, die mit 17 Punkten zur erfolgreichsten Angreiferin der Partie avancierte, machten die Gäste jetzt Tempo und setzten den Dresdner Annahmeriegel unter Druck. Die DSC-Frauen leisteten sich einige Abstimmungsprobleme im Block, und Wiesbaden nutzte die Gelegenheit zum Satzausgleich.

Dritter Satz – Dresden zeigt seine Klasse (25:15)

Waibl schien in der Kabine die richtigen Worte gefunden zu haben. Der DSC kam wie verwandelt aus der Pause und dominierte den dritten Durchgang nach Belieben. Das Aufschlagspiel gewann an Präzision, und die Abstimmung zwischen Zuspiel und Angriff klappte nun wieder reibungslos. Judith Pietersen – mit 15 Punkten Dresdens Topscorerin an diesem Abend – traf aus nahezu jeder Position. Der VC Wiesbaden fand gegen diesen Sturmlauf kein Mittel und musste den deutlichen Satzverlust hinnehmen.

Vierter Satz – Packendes Finale mit dem besseren Ende für Dresden (25:23)

Der vierte Durchgang entwickelte sich zur spannendsten Phase der Begegnung. Wiesbaden kämpfte verbissen und blieb bis zum Schluss in Schlagdistanz. Die Partie blieb lange offen, beide Teams schenkten sich nichts. In den entscheidenden Phasen bewahrten die Dresdnerinnen jedoch die Nerven. Karg und Pietersen übernahmen die Verantwortung, und ein entschlossener Block sicherte den umjubelten 3:1-Erfolg.

Die Schlüsselspielerinnen

  • Stefanie Karg (Dresdner SC): Die Mittelblockerin und Kapitänin sammelte 16 Punkte und erwies sich vor allem am Netz als verlässliche Ankerfrau. Ihr Timing im Block war ein entscheidender Faktor.
  • Judith Pietersen (Dresdner SC): 15 Punkte der Niederländerin unterstrichen ihre Bedeutung für das DSC-Spiel. Ihre Angriffsquote und Variabilität machten sie zur gefährlichsten Waffe der Gastgeberinnen.
  • Martina Novotna (VC Wiesbaden): Die 17 Punkte der Tschechin waren der herausragende Wert aufseiten der Gäste. Sie kämpfte bis zum Schluss und hielt ihr Team vor allem im vierten Satz im Rennen.

Tabellenkonstellation

Mit diesem Sieg untermauerte der Dresdner SC seine Spitzenposition in der Tabelle – im direkten Duell mit den Roten Raben Vilsbiburg um die Tabellenführung blieb alles offen. Da an diesem Spieltag sämtliche Teams aus den Top Sechs gewannen, blieb die Rangordnung an der Spitze vor dem letzten Hauptrundenspieltag bestehen.

Der VC Wiesbaden hingegen belegte nach der Niederlage Rang 7 und stand damit bereits als Play-off-Teilnehmer fest. Wie die DVV-Berichterstattung damals festhielt, ist ein Wiedersehen beider Teams im Play-off-Viertelfinale durchaus möglich – eine Prognose, die der weiteren Saison zusätzliche Würze verleihen sollte.

Ausblick

Für den Dresdner SC stand nun das Gipfeltreffen bei den Roten Raben Vilsbiburg auf dem Programm – eine Partie, die über die Tabellenführung in der Hauptrunde entscheiden konnte. Der VC Wiesbaden empfing zeitgleich die Alemannia Aachen und wollte mit einem Sieg Schwung für die bevorstehenden Play-offs holen.

Rivalität seit 2009

Dresdner SC W vs VC Wiesbaden W Direkter Vergleich· 48

Dresdner SC W und VC Wiesbaden W trafen 48 Mal aufeinander — Dresdner SC W gewann 34 Mal, VC Wiesbaden W 14 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. Dresdner SC W führt den Direktvergleich mit 34 Siegen aus 48 Begegnungen an. Insgesamt fielen 171 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.56 pro Spiel (114 für die Heimmannschaft, 57 für die Gäste). Beide Teams trafen in 21 Spielen (44%). In 48 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Dresdner SC W ist in den letzten 9 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2024.

Unentschieden
0
·
Tore gesamt
171 · 3.6/Spiel
Beide getroffen
21/48 · 44%
Über 2,5
48/48 · 100%

Letzte Begegnungen

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