SC Schweriner W
Vilsbiburg W
Schweriner SC besiegt Rote Raben Vilsbiburg 3:0 im ersten Playoff-Halbfinale 2011/12. Satzergebnisse: 25:11, 26:24, 25:21.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungSchweriner SC dominiert im ersten Halbfinalspiel
Am 4. April 2012 empfing der Schweriner SC die Rote Raben Vilsbiburg in der Palmberg Arena zum ersten Spiel des Playoff-Halbfinals der 1. Bundesliga Frauen. Vor heimischer Kulisse setzte sich der Titelverteidiger souverän mit 3:0 (25:11, 26:24, 25:21) durch.
Satz für Satz
Erster Satz — 25:11 Die Hausherrinnen begannen wie aus einem Guss. Vom ersten Ballwechsel an dominierte der SSC das Geschehen, setzte Vilsbiburg mit aggressivem Aufschlagspiel und geschlossener Blockarbeit massiv unter Druck. Die Roten Raben fanden nicht in die Partie, leisteten sich zahlreiche Annahmefehler. Mit 25:11 war der Auftaktsatz eine Machtdemonstration des Rekordmeisters.
Zweiter Satz — 26:24 Der zweite Durchgang entwickelte sich zur emotionalen Achterbahnfahrt. Vilsbiburg kam deutlich besser ins Spiel, kämpfte sich Punkt für Punkt heran und erspielte sich mehrfach Satzbälle. Doch Schwerin bewährte sich in der Crunchtime: Der SSC wehrte alle Satzbälle der Gäste ab und verwandelte seinen ersten Satzball zum 26:24.
Dritter Satz — 25:21 Nach dem verlorenen zweiten Durchgang ließ bei Vilsbiburg die Konzentration merklich nach. Schwerin agierte weiter souverän, variierte im Angriff und machte über den Aufschlag Druck. Die Führung geriet nie ernsthaft in Gefahr. Am Ende stand ein verdienter 3:0-Erfolg.
Spielentscheidende Faktoren
Ausschlaggebend war die Überlegenheit des SSC in der Annahme-Angriff-Kombination. Während Schwerins Annahme stabil blieb, haderten die Roten Raben über die gesamte Spieldauer mit Unsicherheiten. Der Block des SSC um Berit Kauffeldt und Patricia Thormann erwies sich als schwer überwindbare Hürde. Trainer Tore Aleksandersen hatte sein Team taktisch hervorragend eingestellt.
Serienkontext
Das Spiel war das erste von maximal drei Halbfinalduellen im Best-of-Three-Modus. Nach diesem deutlichen Erfolg war Schwerin favorisiert, doch Vilsbiburg zeigte im Rückspiel am 7. April eine ganz andere Seite und gewann 3:1. Die Entscheidung fiel im dritten Spiel.
Saisonkontext
Die Saison 2011/12 war von der Rivalität zwischen Schwerin und Vilsbiburg geprägt. Schwerin gewann am Ende den dritten Meistertitel in Folge. Vilsbiburg beendete die Hauptrunde auf Platz zwei (22 Siege, 4 Niederlagen, 71:25 Sätze). Zudem erreichten die Roten Raben das DVV-Pokalfinale, das ebenfalls gegen Schwerin verloren ging, und sorgten im CEV-Pokal für Furore.
Rivalität seit 2010
SC Schweriner W vs Vilsbiburg W Direkter Vergleich· 30
SC Schweriner W und Vilsbiburg W trafen 30 Mal aufeinander — SC Schweriner W gewann 22 Mal, Vilsbiburg W 8 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2010 zurück. SC Schweriner W führt den Direktvergleich mit 22 Siegen aus 30 Begegnungen an. Insgesamt fielen 118 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.93 pro Spiel (75 für die Heimmannschaft, 43 für die Gäste). Beide Teams trafen in 19 Spielen (63%). In 30 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. SC Schweriner W ist in den letzten 7 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2022.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 11. Juni 2026