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1 Bundesliga WomenSaison 2011

Dresdner SC W vs Munster W

7. April 2012 um 17:30
30
Auswärts

Munster W

AI

Der Dresdner SC besiegt USC Münster im Rückspiel des Playoff-Halbfinales mit 3:0 und zieht in die Finalserie um die Deutsche Meisterschaft ein.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Die Ausgangslage

Nach dem packenden 3:2-Auswärtssieg im Hinspiel am 4. April in der Sporthalle Berg Fidel in Münster (25:23, 22:25, 25:18, 19:25, 20:18) ging der DSC als Favorit in das Rückspiel. Der USC hatte sich im Viertelfinale über den Golden Set gegen VT Aurubis Hamburg durchgesetzt und war als Überraschungsteam ins Halbfinale eingezogen. Dresden hingegen hatte als souveräner Hauptrundensieger im Viertelfinale Smart Allianz Stuttgart mit 3:1 bezwungen und galt als Topfavorit auf den Titel.

Satz 1: Enger Beginn, starkes Finish

Vor rund 2.600 Zuschauern in der ausverkauften Margon Arena begann die Partie erwartungsgemäß ausgeglichen. Der USC Münster, angeführt von einer stabilen Annahme und variablem Angriffsspiel, hielt lange Zeit mit. Beide Teams schenkten sich nichts, die Führung wechselte mehrfach. In der Crunchphase bewies Dresden jedoch die größere Abgeklärtheit. Mit einem konzentrierten Schlussspurt sicherten sich die Gastgeberinnen den ersten Satz mit 25:20.

Satz 2: Nervenstärke in der entscheidenden Phase

Auch der zweite Durchgang blieb bis zum Ende offen. Münster spielte mutig auf, forcierte über die Aufschläge immer wieder Druck und zwang die DSC-Damen mehrfach in die Defensive. Doch Dresden zeigte sich in den entscheidenden Momenten kaltschnäuziger. Block und Feldabwehr standen sicher, und im Angriff fanden die Dresdnerinnen immer wieder die Lücken in der Münsteraner Abwehr. Mit 25:22 ging auch der zweite Satz an den Hausherren.

Satz 3: Der souveräne Schlusspunkt

Im dritten Satz ließ der DSC keine Zweifel mehr aufkommen. Von Beginn an bestimmte das Team um Zuspielerin Mareen Apitz das Geschehen, zog schnell auf 12:6 davon und kontrollierte das Spielgeschehen nach Belieben. Münster versuchte zwar, sich noch einmal heranzukämpfen, doch der Vorsprung war zu groß. Mit 25:18 machte Dresden den Deckel drauf und besiegelte den Einzug ins Finale.

Der Weg ins Finale

Mit dem souveränen Gesamterfolg in der Halbfinalserie (Hinspiel 3:2, Rückspiel 3:0) zog der Dresdner SC in die Finalserie um die Deutsche Meisterschaft ein. Dort traf die Mannschaft von Alexander Waibl auf den Rekordmeister Schweriner SC, der sich im anderen Halbfinale in einem dramatischen Golden-Set-Krimi gegen die Roten Raben Vilsbiburg durchgesetzt hatte. Die Finalserie wurde im Best-of-Three-Modus ausgetragen.

Schlüssel zum Erfolg

Die starke Blockarbeit und die effektive Angriffsquote waren die tragenden Säulen des Erfolgs. Insbesondere die Aufschlagserien in den entscheidenden Phasen bereiteten Münster immer wieder Probleme. Für den USC Münster war nach einer starken Saison mit dem Erreichen des Halbfinales Endstation. Das Team von Trainer Axel Büring konnte an die starken Leistungen aus der Hauptrunde nicht ganz anknüpfen und musste sich letztlich verdient dem Favoriten aus Dresden geschlagen geben.

Rivalität seit 2010

Dresdner SC W vs Munster W Direkter Vergleich· 33

Dresdner SC W und Munster W trafen 33 Mal aufeinander — Dresdner SC W gewann 31 Mal, Munster W 2 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2010 zurück. Dresdner SC W führt den Direktvergleich mit 31 Siegen aus 33 Begegnungen an. Insgesamt fielen 122 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.70 pro Spiel (95 für die Heimmannschaft, 27 für die Gäste). Beide Teams trafen in 17 Spielen (52%). In 33 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2016.

Unentschieden
0
·
Munster W
2
Siege
Tore gesamt
122 · 3.7/Spiel
Beide getroffen
17/33 · 52%
Über 2,5
33/33 · 100%

Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.

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