Schweriner SC startet mit einem souveränen 3:0 (25:16, 25:14, 28:26) gegen VfB Suhl in die Bundesliga-Saison 2012/13. 1.425 Zuschauer in der Schweriner Arena feierten den Double-Gewinner.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungEin Volleyballfest in der Schweriner Arena
Der Schweriner SC ist mit einem überzeugenden 3:0 (25:16, 25:14, 28:26)-Heimsieg gegen den VfB Suhl in die Saison 2012/13 der 1. Volleyball-Bundesliga der Frauen gestartet. Vor 1.425 Zuschauern in der Schweriner Arena feierte der amtierende Double-Gewinner einen Auftakt nach Maß.
Das Eröffnungsspiel der neuen Bundesliga-Saison wurde gebührend zelebriert. Die Fans erlebten ein wahres Volleyballfest mit einem Rahmenprogramm, das die Spannung bereits vor dem ersten Aufschlag steigerte. Der SSC ließ die schönsten Momente der Vorsaison per Videowand Revue passieren, Sportgymnastinnen des TSV Schwerin zeigten ihr Können, und die jüngsten Vertreter aller zwölf Bundesligavereine liefen gemeinsam auf. DVL-Vorsitzender Michael Evers eröffnete die Saison offiziell, bevor die drei Schweriner Tenöre die deutsche Nationalhymne anstimmten.
Schwerin startet dominant
Trainer Teun Buijs vertraute auf eine Mischung aus erfahrenen Meisterinnen und vielversprechenden Neuzugängen. Mit den Neuen Quinta Steenbergen, Lucia Hatinova und Lousi Ziegler sowie den Meister- und Pokalsiegern Lisa Thomsen, Anja Brandt, Denise Hanke und Anne Buijs ging der SSC aufs Feld.
Den ersten Punkt des Spiels markierte Quinta Steenbergen mit einem Aufschlag direkt – ein deutliches Signal. Nach einer kurzen Einspielphase übernahm der SSC die Kontrolle. Vor allem über die Außenpositionen durch Lousi Ziegler und Anne Buijs sammelte Schwerin Punkt um Punkt.
Der erste Satz war zunächst ausgeglichen. Suhl kämpfte tapfer und hielt beim 8:8 mit, doch dann zog Schwerin das Tempo an. Dank einer herausragenden Blockarbeit zog der SSC auf 18:10 davon. Suhl nahm zweimal eine Auszeit, kam aber nicht mehr heran. Mit 25:16 sicherte sich Schwerin den ersten Durchgang.
Satz zwei: Klare Sache
Der zweite Satz entwickelte sich ähnlich. Schwerin legte sofort vor und baute die Führung kontinuierlich auf 10:4 aus. Suhl fand kein Mittel gegen die druckvollen Aufschläge und die kompakte Abwehr der Gastgeberinnen. Der VfB verlor den Anschluss und gab den Satz mit 25:14 ab. Nach 2:0-Satzführung war die Richtung vorgegeben.
Nervenkitzel im dritten Satz
Der dritte Satz hielt dann die erhoffte Spannung parat. Beide Teams schenkten sich nichts, die Partie blieb über weite Strecken ausgeglichen. Suhl kämpfte verbissen und ging tatsächlich mit 17:20 in Führung. Plötzlich war die Überraschung greifbar.
Doch der SSC zeigte die Mentalität eines Meisters. Lousi Ziegler brachte Schwerin wieder heran, Punkt für Punkt kämpfte sich das Team von Teun Buijs zurück. Beim 25:25 wurde es dramatisch. Erneut ging Suhl in Front, aber der SSC bewies Nervenstärke. Am Ende war es erneut Lousi Ziegler, die mit einem entscheidenden Angriff den Satz mit 28:26 und damit den 3:0-Gesamtsieg perfekt machte.
Beste Spielerinnen
Als beste Spielerin auf Schweriner Seite wurde Zuspielerin Denise Hanke ausgezeichnet, die das Angriffsspiel des SSC hervorragend lenkte. Bei den Gästen aus Suhl überzeugte Claudia Steger.
Ausblick
Für den Schweriner SC war es der perfekte Start in die Mission Titelverteidigung. Der SSC hatte 2012 das Double aus Meisterschaft und DVV-Pokal gewonnen und wollte in der Saison 2012/13 unter Trainer Teun Buijs an diese Erfolge anknüpfen – ein Ziel, das die Mannschaft am Ende der Saison mit dem erneuten Gewinn der Deutschen Meisterschaft auch erreichen sollte.
Der VfB Suhl unter Trainer Felix Koslowski zeigte besonders im dritten Satz eine starke Leistung und deutete an, dass in dieser Saison mit den Thüringerinnen zu rechnen sein würde.
Rivalität seit 2010
SC Schweriner W vs Suhl W Direkter Vergleich· 32
SC Schweriner W und Suhl W trafen 32 Mal aufeinander — SC Schweriner W gewann 25 Mal, Suhl W 6 Mal, dazu kamen 1 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2010 zurück. SC Schweriner W führt den Direktvergleich mit 25 Siegen aus 32 Begegnungen an. Insgesamt fielen 117 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.66 pro Spiel (82 für die Heimmannschaft, 35 für die Gäste). Beide Teams trafen in 16 Spielen (50%). In 31 Begegnungen (97%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. SC Schweriner W ist in den letzten 3 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2022.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 11. Juni 2026