SC Schweriner W
Kopenicker Berlin W
SC Schweriner W besiegte Köpenicker Berlin W 3:0 (25:13, 25:13, 25:21) vor 1.369 Zuschauern in der Arena Schwerin – der Double-Gewinner von 2012 blieb in der 1. Bundesliga Frauen ungeschlagen.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungSchweriner SC bezwingt Köpenick 3:0 und bleibt ungeschlagen
Schwerin – Der SC Schweriner hat seine makellose Bilanz in der 1. Bundesliga Frauen-Saison 2012/13 gewahrt. Vor 1.369 Zuschauern in der Arena Schwerin besiegte der Double-Gewinner von 2012 den Köpenicker SC am 10. November 2012 souverän mit 3:0 (25:13, 25:13, 25:21).
Es war das vierte Pflichtspiel der Saison für den SSC, und auch der Tabellenfünfte aus Berlin konnte dem Titelverteidiger keinen Satz abnehmen. Dabei war die Partie vor allem im ersten Abschnitt umkämpfter, als es das Ergebnis vermuten lässt.
Satz 1: Früh die Kontrolle übernommen
Gleich zu Beginn ging es hart zur Sache. Schwerin störte früh den Aufschlag der Gäste und ging 1:0 in Führung. Als Zuspielerin Denise Hanke dann selbst aufschlug, zog der SSC auf 5:1 davon. Die Köpenickerinnen kämpften sich auf 7:6 heran, doch dann schaltete der Meister einen Gang höher. Mit einer eindrucksvollen Serie setzte sich Schwerin über 16:11 und 20:12 bis zum 25:13 ab. Mittelblockerin Quinta Steenbergen verwandelte den ersten Satzball.
Satz 2: Machtdemonstration der Gastgeberinnen
Der zweite Durchgang war noch deutlicher. Mit 8:3 zur ersten technischen Auszeit hatte sich der SSC einen komfortablen Vorsprung erarbeitet, den die Gäste nicht mehr aufholen konnten. Steenbergen war es erneut, die mit dem 25:13 den zweiten Satz für die Hausherrinnen entschied.
„Wir haben gegen die beste Mannschaft von Deutschland gespielt, die sich durch eine hohe Disziplin im Spiel auszeichnet“, sagte Köpenicks Trainer Gil Ferrer Cutino nach der Partie.
Satz 3: Aufholjagd nach verschlafendem Start
Der dritte Satz begann für den SSC alles andere als planmäßig. Im Zusammenspiel, in der Annahme und im Zuspiel lief einiges durcheinander. Die Berlinerinnen nutzten das eiskalt aus und zogen auf 9:15 davon. Was folgte, war eine beeindruckende Aufholjagd. Punkt für Punkt kämpfte sich Schwerin heran, ehe Lisa Thomsen mit einem Angriff die erste Führung in diesem Satz besorgte (18:17). Hanke hielt mit präzisen Aufschlägen die Gäste auf Distanz. Am Ende hieß es 25:21 – eine starke Mentalitätsleistung des Rekordmeisters.
Die Protagonistinnen
Als beste Spielerinnen der Partie wurden Denise Hanke (SSC) und Ilona Dröger (KSC) ausgezeichnet. Hanke, die Zuspielerin des SSC, dirigierte ihr Team mit überlegener Ruhe und war maßgeblich an den schnellen Angriffskombinationen beteiligt. Aufseiten der Gäste kämpfte besonders Außenangreiferin Dröger unermüdlich, konnte die Niederlage aber nicht verhindern.
Saisonkontext
Der Schweriner SC war als amtierender Double-Gewinner (Meisterschaft und DVV-Pokal 2012) in die Saison gestartet. Das Team von Trainer Teun Buijs – einem Niederländer, der mit seiner Landsfrau Anne Buijs auch seine Tochter im Kader hatte – dominierte die Liga von Beginn an. Der SSC beendete die Hauptrunde der Saison 2012/13 auf Platz 1 und sicherte sich am Ende den zehnten deutschen Meistertitel.
Der Köpenicker SC, damals noch unter dem traditionsreichen Namen Köpenicker SC Berlin (heute: SC Potsdam), spielte eine solide Saison und belegte am Ende Rang 8 – ein respektables Ergebnis für einen Verein, der sich in der Bundesliga etabliert hatte.
Direkter Vergleich
Die Statistik spricht eine klare Sprache: Von 16 Aufeinandertreffen gewann der SC Schweriner 15, Köpenick nur eines. Die Rivalität besteht seit 2010, und die Schwerinerinnen sind in den letzten 13 Begegnungen ungeschlagen.
Fazit
Der 3:0-Erfolg gegen Köpenick war ein weiterer Beleg für die Klasse des Schweriner SC in dieser Saison. Auch wenn der dritte Satz eine kurze Schwächephase offenbarte, zeigte die Mannschaft um Denise Hanke und Quinta Steenbergen, warum sie als Maßstab der Liga galt.
Rivalität seit 2010
SC Schweriner W vs Kopenicker Berlin W Direkter Vergleich· 16
SC Schweriner W und Kopenicker Berlin W trafen 16 Mal aufeinander — SC Schweriner W gewann 15 Mal, Kopenicker Berlin W 1 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2010 zurück. SC Schweriner W führt den Direktvergleich mit 15 Siegen aus 16 Begegnungen an. Insgesamt fielen 54 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.38 pro Spiel (46 für die Heimmannschaft, 8 für die Gäste). Beide Teams trafen in 6 Spielen (38%). In 16 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. SC Schweriner W ist in den letzten 13 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 1–3 im Jahr 2017.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 11. Juni 2026