VfB 91 Suhl gewinnt am 7. Spieltag der 1. Volleyball-Bundesliga 2012/13 mit 3:0 bei Alemannia Aachen – der zweite Saisonsieg für die Thüringerinnen.
Spielzusammenfassung
Suhl W besiegte Aachen W 3:0. Das Spiel fand in der 1. Bundesliga Women 2012 statt.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungAlemannia Aachen vs. VfB 91 Suhl 0:3 (19:25, 22:25, 19:25)
Der VfB 91 Suhl hat am 7. Spieltag der 1. Volleyball-Bundesliga der Frauen 2012/13 einen verdienten 3:0-Auswärtssieg bei Alemannia Aachen gefeiert. Vor heimischer Kulisse an der Neuköllner Straße konnte Aachen in keinem der drei Sätze entscheidend mithalten.
Satzverlauf
Der erste Satz begann ausgeglichen, doch Suhl setzte sich Mitte des Satzes mit einer starken Aufschlagserie ab und gewann relativ sicher mit 25:19. Auch im zweiten Durchgang blieb das Team von Trainer Felix Koslowski konzentriert und entschied diesen mit 25:22 für sich. Im dritten Satz ließ Suhl nichts mehr anbrennen und machte mit einem klaren 25:19 den Deckel drauf.
Spielverlauf
Die Gastgeberinnen aus Aachen, die in dieser Saison unter Trainer Stefan Falter als Alemannia Aachen antraten (der spätere Name Ladies in Black Aachen wurde erst ab der Folgesaison verwendet), taten sich vor allem im Angriff schwer. Suhl dagegen präsentierte sich effizient und nutzte die Schwächen in der Aachener Annahme konsequent aus. Die Stärke der Suhlerinnen lag vor allem im Aufschlagspiel und der Blockarbeit, mit der sie den Aachener Angriff immer wieder unter Druck setzten.
Tabellenkontext
Für Suhl war es nach zuvor fünf Niederlagen in den ersten sechs Saisonspielen und dem ersten Saisonsieg in der Vorwoche gegen Hamburg (3:0) der zweite Erfolg in Folge. Die Mannschaft aus Thüringen kletterte mit nun sechs Punkten aus sieben Spielen auf den zehnten Tabellenplatz.
Aachen hingegen blieb nach zuvor bereits vier Niederlagen weiterhin im unteren Tabellendrittel gefangen. Mit lediglich vier Punkten aus acht Begegnungen belegte die Mannschaft den elften Rang, nur vor dem noch punktlosen VCO Berlin.
Teams und Personalien
Die Aufstellungen beider Teams waren in dieser Phase der Saison bereits eingespielt. Bei Aachen standen unter anderem die belgische Mittelblockerin Angie Bland sowie die tschechische Außenangreiferin Karolina Bednarova auf dem Feld. Suhl setzte auf die australische Zuspielerin Lauren Bertolacci, die US-amerikanische Diagonalangreiferin Kristen Dozier und die deutsche Außenangreiferin Claudia Steger – allesamt Spielerinnen, die in dieser Saison das Rückgrat der Mannschaft bildeten.
Ausblick
Der Erfolg in Aachen war ein wichtiger Baustein für Suhl, um den Anschluss an das Mittelfeld der Liga zu halten. Für Aachen hingegen wurde die Personalsituation zunehmend brisanter. Am Ende der Saison belegte Alemannia Aachen den elften Platz mit 8:36 Punkten, Suhl schloss die Hauptrunde auf Rang zehn ab (12:32 Punkte), verpasste aber knapp die Pre-Playoffs.
Aachen W und Suhl W trafen 33 Mal aufeinander — Aachen W gewann 11 Mal, Suhl W 22 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. Suhl W führt den Direktvergleich mit 22 Siegen aus 33 Begegnungen an. Insgesamt fielen 123 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.73 pro Spiel (48 für die Heimmannschaft, 75 für die Gäste). Beide Teams trafen in 16 Spielen (48%). In 33 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Suhl W ist in den letzten 8 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 3–2 im Jahr 2025.
Letzte Begegnungen
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API-Daten: 11. Juni 2026