SC Potsdam besiegt VT Aurubis Hamburg am 19. Spieltag der 1. Bundesliga Frauen 2012/13 mit 3:1 und beendet die Saison auf Platz 8.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungSC Potsdam schließt Saison 2012/13 mit Heimsieg gegen VT Aurubis Hamburg ab
Am 19. und letzten Spieltag der 1. Bundesliga Frauen Saison 2012/13 empfing der SC Potsdam den VT Aurubis Hamburg in der heimischen MBS-Arena. Vor heimischer Kulisse setzten sich die Gastgeberinnen mit 3:1 durch und beendeten die Spielzeit damit auf dem achten Tabellenplatz.
Für Potsdam war es der neunte Saisonsieg. Die Mannschaft von Trainer Alberto Salomoni hatte sich in der Rückrunde kontinuierlich gesteigert und krönte die Saison mit einem verdienten Erfolg gegen den direkten Tabellennachbarn aus Hamburg. Der VT Aurubis, der als Siebter mit 20 Punkten und einem Satzverhältnis von 39:41 abschloss, hatte sich mehr vorgenommen, musste sich an diesem Abend aber der Heimstärke der Potsdamerinnen beugen.
Enger Schlagabtausch von Beginn an
Die Begegnung war von Beginn an von hoher Intensität geprägt. Beide Teams wussten um die Bedeutung des Spiels – für Potsdam ging es um den Abschluss auf einem einstelligen Tabellenplatz, für Hamburg um die bestmögliche Ausgangsposition vor der Sommerpause. Der SC Potsdam startete konzentriert in die Partie und konnte sich frühzeitig absetzen. Die Gastgeberinnen zeigten sich insbesondere im Angriff effektiv und nutzten die Abstimmungsprobleme in der Hamburger Abwehr konsequent aus.
Der VT Aurubis Hamburg kämpfte sich jedoch immer wieder heran und bewies Moral. Die Mannschaft von Trainer Helmut von Soosten, die in der Saison zuvor noch im oberen Tabellendrittel mitgespielt hatte, fand zunehmend besser ins Spiel und forderte die Gastgeberinnen in den entscheidenden Phasen heraus.
Potsdam mit der besseren Spielkontrolle
Ausschlaggebend für den Potsdamer Erfolg war die geschlossene Mannschaftsleistung. Die Gastgeberinnen agierten im Block gut organisiert und ließen die Hamburger Angreiferinnen immer wieder verzweifeln. Besonders in den entscheidenden Phasen der Sätze behielten die Potsdamerinnen die Nerven und spielten ihre Erfahrung aus.
Nikolina Jelić und Josephine Döfler, die bei den Potsdamerinnen zu den Stützen zählten, trugen mit starken Leistungen maßgeblich zum Heimsieg bei. Auch die junge Annika Zülow, die zuvor beim Derbysieg in Berlin überzeugt hatte, sammelte erneut wertvolle Spielpraxis.
Saisonfazit: Solides Abschneiden für beide Teams
Für den SC Potsdam bedeutete der 3:1-Erfolg den neunten Saisonsieg bei 13 Niederlagen. Mit 18 Punkten und einem Satzverhältnis von 39:43 belegten die Brandenburgerinnen am Ende den achten Rang – eine solide Platzierung im Mittelfeld der Liga.
Der VT Aurubis Hamburg schloss die Saison mit zehn Siegen und zwölf Niederlagen ab. Mit 20 Punkten und einem Satzverhältnis von 39:41 landeten die Hanseatinnen auf dem siebten Platz und verpassten damit knapp den Anschluss an die Top-Sechs. In der folgenden Saison 2013/14 sollte der VT Aurubis Hamburg unter neuem Namen weitermachen und sich im Challenge Cup international präsentieren.
Ausblick auf die Playoffs
Während Potsdam und Hamburg die Saison mit diesem Spiel beendeten, ging es für die Spitzenteams aus Schwerin, Dresden und Vilsbiburg in die Playoffs um die Deutsche Meisterschaft. Der SSC Palmberg Schwerin hatte die Hauptrunde souverän als Tabellenerster mit 40 Punkten abgeschlossen und galt als Topfavorit auf den Titel.
Für den SC Potsdam war die Saison 2012/13 ein weiterer Schritt in der Entwicklung des Vereins, der sich in den folgenden Jahren kontinuierlich in der Spitzengruppe der Bundesliga etablieren sollte.
Rivalität seit 2010
Potsdam W vs Hamburg W Direkter Vergleich· 13
Potsdam W und Hamburg W trafen 13 Mal aufeinander — Potsdam W gewann 5 Mal, Hamburg W 8 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2010 zurück. Hamburg W führt den Direktvergleich mit 8 Siegen aus 13 Begegnungen an. Insgesamt fielen 54 Tore in diesen Partien, im Schnitt 4.15 pro Spiel (23 für die Heimmannschaft, 31 für die Gäste). Beide Teams trafen in 10 Spielen (77%). In 13 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2016.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 11. Juni 2026