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1 Bundesliga WomenSaison 2012

Stuttgart W vs Munster W

9. März 2013 um 18:00
32
Auswärts

Munster W

AI

Allianz MTV Stuttgart besiegt USC Münster 3:2 (24:26, 25:19, 20:25, 25:23, 15:13) am letzten Hauptrundenspieltag. Beide Teams qualifizieren sich direkt für die Play-offs.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Stuttgart gewinnt Krimi gegen Münster – beide Teams jubeln

Zum Abschluss der Hauptrunde der 1. Volleyball Bundesliga Frauen lieferten sich Allianz MTV Stuttgart und der USC Münster ein packendes Fünf-Satz-Duell. Vor 2.047 Zuschauern in der Stuttgarter SCHARRena setzte sich das Heimteam am 9. März 2013 mit 3:2 (24:26, 25:19, 20:25, 25:23, 15:13) durch – und am Ende durften beide Lager jubeln.

Dank dieses Erfolges sicherte sich Stuttgart den fünften Tabellenplatz und damit das direkte Play-off-Ticket. Münster wiederum profitierte von der zeitgleichen Niederlage des Konkurrenten VT Aurubis Hamburg in Potsdam (1:3). Obwohl punkt- und satzgleich mit den Hamburgerinnen, zog der USC dank des minimal besseren Satzverhältnisses (41:43 gegenüber 39:41 von Hamburg) ebenfalls direkt ins Viertelfinale ein.

Satz für Satz: Die Partie im Detail

Erster Satz: Münster stiehlt sich den Auftakt (24:26)

Die Gäste aus Münster erwischten den besseren Start. In einer eng umkämpften Anfangsphase lag Stuttgart zunächst vorn, doch die Mannschaft von Trainer Axel Büring kämpfte sich Punkt für Punkt zurück. Beim 24:26 nutzte Münster den ersten Satzball und entriss Stuttgart den Auftaktsatz – eine frühe Duftmarke der Westfälinnen.

Zweiter Satz: Stuttgart schlägt zurück (25:19)

Stuttgart kam mit neuer Energie aus der Kabine. Die Angriffe von Marena van Daelen und Sara Oliveira fanden immer häufiger ihr Ziel, während Münster in der Annahme zunehmend Probleme bekam. Mit einer konzentrierten Aufschlagserie zog Stuttgart davon und glich zum 1:1 aus.

Dritter Satz: Münster erneut vorn (20:25)

Der USC ließ sich nicht hängen. Lonneke Sloetjes und Maren von Piekartz waren die Antreiberinnen auf Münsteraner Seite. Stuttgart tat sich schwer gegen den kompakten Block der Gäste und leistete sich zu viele Eigenfehler. Mit 20:25 ging der dritte Durchgang verdient an Münster – Stuttgart stand mit dem Rücken zur Wand.

Vierter Satz: Stuttgarter Kampfgeist (25:23)

Was nun folgte, war eine Charakterprobe für die Schwäbinnen. Die Mannschaft von Trainer Jan Lindenmair wehrte sich verbissen. Mareike Bremer (6,6 Bewertung, 64 Prozent Angriffseffizienz) und Kimberly Jovy-Heuser (6,3) hielten ihr Team im Spiel. Ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen endete mit 25:23 für Stuttgart – der Ausgleich war geschafft.

Fünfter Satz: Nervenstärke im Tiebreak (15:13)

Im alles entscheidenden Tiebreak lieferten sich beide Teams ein Herzschlagfinale. Stuttgart legte vor, geriet zwischenzeitlich in Bedrängnis, bewahrte aber die Ruhe. Olga Kitipova (6,5) verteilte klug ihre Bälle und stellte ihre Angreiferinnen immer wieder ideal ein. Beim Stand von 13:13 bewies Stuttgart Nervenstärke, nutzte die entscheidenden Breakpunkte und verwandelte den zweiten Matchball zum umjubelten 15:13-Endstand.

Matchstatistiken

Kategorie Stuttgart Münster
Gesamtpunkte 109 106
Angriffspunkte 72 70
Aufschlagpunkte 16 18
Blockpunkte 6 12
Angriffsfehler 26 25
Spielzeit 2:05 h 2:05 h

Die Schlüsselspielerinnen

Auf Stuttgarter Seite:

  • Mareike Bremer (6,6) – überragte mit einer Angriffseffizienz von 64 Prozent und war die zuverlässigste Punktesammlerin
  • Olga Kitipova (6,5) – die Zuspielerin dirigierte das Stuttgarter Spiel mit Übersicht und Präzision
  • Kimberly Jovy-Heuser (6,3) – starke Vorstellung mit drei Blockpunkten und viel Präsenz am Netz
  • Sara Oliveira (5,7) und Marena van Daelen (5,6) – wichtige Entlastung im Angriff

Auf Münsteraner Seite:

  • Mareike Hindriksen / von Piekartz (6,6 – bestes Rating auf dem Feld) – die Zuspielerin war in der Defense und im Zuspiel gleichermaßen stark
  • Laura Dijkema (5,8) – kämpferische Vorstellung im Zuspiel
  • Lonneke Sloetjes (5,7) – die Niederländerin war mit 22 Angriffsversuchen die gefährlichste Angreiferin im Münsteraner Team
  • Patricia Berg (6,3) und Whitney Benson (6,3) – solide Leistungen mit guten Blockaktionen

Play-off-Ausblick

Durch den Sieg belegte Allianz MTV Stuttgart in der Hauptrunden-Schlusstabelle den 5. Platz und trifft im Viertelfinale (best of three) auf den VC Wiesbaden. Der USC Münster qualifizierte sich ebenfalls direkt – als Sechster wartet mit dem Dresdner SC (Rang 3) eine hohe Hürde.

Das Drama des Spieltags ereignete sich in Schwerin, wo die Partie zwischen dem Tabellenführer Schweriner SC und den Roten Raben Vilsbiburg wegen eines Stromausfalls beim Stand von 19:13 im zweiten Satz abgebrochen werden musste.

Fazit

Es war ein Abend, der auf den Punkt brachte, was die Frauen-Volleyball-Bundesliga ausmacht: Spannung, Klasse und Dramatik bis zur letzten Aktion. Stuttgart zeigte Moral, Münster phasenweise brillanten Volleyball – und am Ende fuhren beide Teams mit dem erhofften Play-off-Ticket nach Hause. Ein denkwürdiger Abschluss der Hauptrunde.

Rivalität seit 2009

Stuttgart W vs Munster W Direkter Vergleich· 40

Stuttgart W und Munster W trafen 40 Mal aufeinander — Stuttgart W gewann 34 Mal, Munster W 6 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. Stuttgart W führt den Direktvergleich mit 34 Siegen aus 40 Begegnungen an. Insgesamt fielen 149 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.73 pro Spiel (109 für die Heimmannschaft, 40 für die Gäste). Beide Teams trafen in 21 Spielen (53%). In 40 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Stuttgart W ist in den letzten 21 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 3–2 im Jahr 2023.

Unentschieden
0
·
Munster W
6
Siege
Tore gesamt
149 · 3.7/Spiel
Beide getroffen
21/40 · 53%
Über 2,5
40/40 · 100%

Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.

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