Dresdner SC gewinnt Saisonauftakt 3:1 gegen Schwerin in der Margon Arena – Lisa Izquierdo mit 15 Punkten als Matchwinnerin.
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Spielanalyse
KI-ZusammenfassungDrückende Überlegenheit im ersten Satz
Rund 3.000 Zuschauer sorgten in der Margon Arena für eine beeindruckende Atmosphäre – und die Mannschaft von Chefcoach Alexander Waibl bedankte sich mit einer starken Vorstellung. Der erste Satz geriet zur Machtdemonstration: Nach einem kurzen 0:4-Rückstand fing sich der DSC schnell, Anne Matthes servierte sechs Aufschlagpunkte in Serie und brachte die Gastgeberinnen auf die Siegerstraße. Mit 25:18 wurde der Auftaktdurchgang nach 23 Minuten sicher nach Hause gebracht.
Schwerin, das in der Vorsaison noch die Meisterschaft gewonnen hatte, fand zunächst keine Mittel gegen die aggressive Aufschlagtaktik der Dresdnerinnen. DSC-Coach Waibl hatte seine Mannschaft gezielt darauf eingestellt, die annahmeschwachen Brasilianerinnen im Schweriner Trikot unter Druck zu setzen – ein Plan, der voll aufging.
Schwerin schlägt zurück
Im zweiten Satz steigerten sich die Gäste aus Mecklenburg-Vorpommern deutlich. Schwerins Angriffsspiel wurde variabler, während beim DSC plötzlich die Annahme wackelte. Die Schwerinerinnen nutzten die verunsicherte DSC-Abwehr eiskalt aus und zogen auf 21:15 davon. Am Ende hieß es 25:19 für die Gäste – der Ausgleich war geschafft.
Doch der DSC ließ sich nicht aus dem Konzept bringen. „Wir haben von der ersten Minute an die Ruhe gehabt, auch mal schwierige Situationen cool zu meistern und unsere Qualitäten auszuspielen“, betonte Alexander Waibl nach der Partie.
Die Wende im dritten Durchgang
Mit neuem Schwung kam Dresden aus der Satzpause. Die DSC-Frauen zeigten sich kämpferisch und ließen sich vom enthusiastischen Publikum nach vorne peitschen. Die Blockarbeit stand nun deutlich besser, und im Angriff fand das Team immer wieder die Lücken in der Schweriner Abwehr. 25:19 lautete das Ergebnis nach 27 intensiven Minuten – der DSC führte wieder mit 2:1.
Klarer Sieg im vierten Satz
Im vierten Satz ließ Dresden keine Zweifel mehr aufkommen. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und einer konstant starken Aufschlagserie zog der DSC davon. Die Schwerinerinnen versuchten zwar noch einmal, den Anschluss zu finden, doch die Gastgeberinnen ließen sich den Sieg nicht mehr nehmen. Nach 25 Minuten war der vierte Satz mit 25:18 beendet – Endstand 3:1 für den Dresdner SC.
Lisa Izquierdo – das 18-jährige „Sprungwunder“
Besonders hervorzuheben war die Leistung von Lisa Izquierdo. Die erst 18-jährige Diagonalangreiferin steuerte 15 Punkte zum Sieg bei und avancierte zur überragenden Spielerin des Abends. Auch der anwesende Bundestrainer zeigte sich von ihrer Leistung beeindruckt.
Neben Izquierdo überzeugte auch Martina Utler im Mittelblock, während Anne Matthes mit ihrer druckvollen Aufschlagserie im ersten Satz den Grundstein zum Erfolg legte.
Psychologischer Vorteil oder nicht?
„Heute haben die Dresdnerinnen gezeigt: Wenn heute einer ins Bett geht und denkt, wir können Meister werden, dann ist das gut“, fasste ein TV-Kommentator die Bedeutung des Sieges zusammen. Waibl selbst winkte jedoch ab: „Drei muss man erringen, erst dann ist man Meister. Ich interpretiere in den Erfolg nicht mehr hinein. Für mich bleibt es ein Sieg, nicht mehr, nicht weniger. Jetzt wollen wir den Schwung mitnehmen nach Schwerin und dort den nächsten Sieg einfahren.“
Rückblick: Eine historische Saison
Die Saison 2013/14 endete bekanntlich mit dem dritten Meistertitel der Vereinsgeschichte des Dresdner SC – nach 1999 und 2007 krönten sich die Sachsen erneut zur besten Mannschaft Deutschlands. Der Sieg gegen Schwerin am ersten Spieltag war dabei ein erstes Ausrufezeichen in einer langen und erfolgreichen Saison.
Der SC Schweriner SC, der die vergangenen beiden Meisterschaften gewonnen hatte, zeigte in dieser Partie zwar Phasenweise seine Klasse, konnte aber am Ende der Saison den Titel nicht verteidigen. Der Dresdner SC setzte sich am Ende souverän durch und schrieb ein weiteres Kapitel seiner erfolgreichen Vereinsgeschichte.
Spielstatistik
| Dresdner SC | 3-1 | SC Schweriner SC |
|---|---|---|
| 25 | Satz 1 | 18 |
| 19 | Satz 2 | 25 |
| 25 | Satz 3 | 19 |
| 25 | Satz 4 | 18 |
| 94 | Gesamtpunkte | 80 |
Satzdauer: 23, 24, 27, 25 Minuten
Rivalität seit 2009
Dresdner SC W vs SC Schweriner W Direkter Vergleich· 40
Dresdner SC W und SC Schweriner W trafen 40 Mal aufeinander — Dresdner SC W gewann 16 Mal, SC Schweriner W 24 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. SC Schweriner W führt den Direktvergleich mit 24 Siegen aus 40 Begegnungen an. Insgesamt fielen 160 Tore in diesen Partien, im Schnitt 4.00 pro Spiel (72 für die Heimmannschaft, 88 für die Gäste). Beide Teams trafen in 26 Spielen (65%). In 40 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Dresdner SC W ist in den letzten 5 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 3–2 im Jahr 2021.
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API-Daten: 11. Juni 2026
