Vilsbiburg W
Hamburg W
Rote Raben Vilsbiburg starten mit einem überzeugenden 3:0 (26:24, 25:19, 25:16)-Heimsieg gegen VT Aurubis Hamburg in die Volleyball-Bundesliga-Saison 2013/14.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungGelungener Saisonauftakt für die Roten Raben
Die Rote Raben Vilsbiburg haben am 16. Oktober 2013 vor 883 Zuschauern in der heimischen Ballsporthalle einen souveränen 3:0 (26:24, 25:19, 25:16)-Auftaktsieg gegen VT Aurubis Hamburg gefeiert. Das neuformierte Team von Trainer Jorge Munari, der seine Premiere auf der Bundesliga-Bühne gab, steigerte sich nach einem engen ersten Satz zunehmend und ließ den Gästen aus der Hansestadt im weiteren Verlauf keine Chance mehr.
Satz für Satz: Von knapp zu dominant
Satz 1: 26:24 – Nervosität und fehlende Abstimmung
Beide Teams taten sich zu Beginn sichtlich schwer. Die neuformierten Roten Raben mit gleich fünf Neuzugängen in der Startformation brauchten Zeit, um sich zu finden. Die Abstimmung stimmte noch nicht perfekt, und die Partie war von erkennbarer Nervosität auf beiden Seiten geprägt. In der Crunch-Phase jedoch zeigten sich die Vilsbiburgerinnen cleverer und vor allem im Block effektiver. Mit 26:24 entschieden sie den engen ersten Durchgang für sich – ein Satz, der hätte kippen können, wären die Hamburgerinnen kaltschnäuziger gewesen.
Satz 2: 25:19 – Die Wende
Nach dem gewonnenen ersten Satz legten die Roten Raben eine klare Leistungssteigerung hin. Die Angriffsaktionen wurden flüssiger, das Defensivverhalten kompakter. Insbesondere Zuspielerin Jenna Hagglund übernahm die Regie und verteilte variantenreich ihre Bälle. Vilsbiburg zog auf 2:0 davon – die Messe war damit so gut wie gelesen. Hamburg fand keine Antwort auf das nun deutlich aggressivere Spiel der Gastgeberinnen.
Satz 3: 25:16 – Die Entscheidung
Im dritten Durchgang waren die Kräfteverhältnisse eindeutig. VT Aurubis Hamburg leistete keinen nennenswerten Widerstand mehr und sah früh alle Felle davonschwimmen. Mit 25:16 machten die Roten Raben den Deckel drauf – ein klares Statement zum Saisonstart. Die Partie dauerte insgesamt 74 Minuten.
Munari setzt auf sieben Spielerinnen – ohne Wechsel
Bemerkenswert: Trainer Jorge Munari, der erstmals als Bundesliga-Cheftrainer verantwortlich zeichnete, brachte in der gesamten Partie nur sieben Spielerinnen zum Einsatz und sah keine Veranlassung für personelle Wechsel. Seine Startformation bestand aus fünf Neuzugängen – den vier US-Amerikanerinnen Jenna Hagglund, Tamari Miyashiro, Dominique Lamb und Michelle Bartsch sowie der Deutschen Silvia Sperl. Kapitänin Cristina Alves und Routinier Liana Mesa Luaces komplettierten die Sieben.
Die kurz zuvor von der U23-Weltmeisterschaft in Mexiko zurückgekehrten Nationalspielerinnen Jenny Geerties und Anna Pogany wurden komplett geschont.
Die beste Spielerin des Spiels
Zur Spielerin des Spiels wurde auf Vilsbiburger Seite Zuspielerin Jenna Hagglund gewählt. Die 24-jährige US-Amerikanerin war ab dem zweiten Satz die zentrale Figur im Spiel der Roten Raben und stellte mit variantenreichen, cleveren Bällen die Weichen auf Erfolg. Bei Hamburg überzeugte Mittelblockerin Jennifer Pettke mit einer starken Leistung.
Tabellarische Einordnung
Mit diesem Sieg setzten sich die Roten Raben am ersten Spieltag der Saison 2013/14 der 1. Bundesliga Frauen an die Tabellenspitze – zumindest für eine Nacht. Für Vilsbiburg war es der Auftakt zu einer Saison, in der das Team am Ende den dritten Platz in der Hauptrunde belegen sollte. VT Aurubis Hamburg hingegen startete mit einer Niederlage in die Spielzeit und fand sich im weiteren Saisonverlauf im Mittelfeld der Tabelle wieder.
Direkter Vergleich
Die Bilanz sprach bereits vor diesem Duell für Vilsbiburg: Von 18 bisherigen Aufeinandertreffen mit Hamburg gewannen die Roten Raben 16 Partien. Die Dominanz im direkten Vergleich setzte sich auch an diesem Abend fort.
Rivalität seit 2009
Vilsbiburg W vs Hamburg W Direkter Vergleich· 18
Vilsbiburg W und Hamburg W trafen 18 Mal aufeinander — Vilsbiburg W gewann 16 Mal, Hamburg W 2 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. Vilsbiburg W führt den Direktvergleich mit 16 Siegen aus 18 Begegnungen an. Insgesamt fielen 65 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.61 pro Spiel (48 für die Heimmannschaft, 17 für die Gäste). Beide Teams trafen in 8 Spielen (44%). In 18 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Vilsbiburg W ist in den letzten 8 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 3–2 im Jahr 2014.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 11. Juni 2026