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1 Bundesliga WomenSaison 2013

Hamburg W vs VC Wiesbaden W

19. Oktober 2013 um 18:00
Heim

Hamburg W

03
AI

VC Wiesbaden gewinnt 3:0 bei VT Aurubis Hamburg – Kapitänin Regina Mapeli Burchardt besiegelt den ersten Auswärtssieg mit einem Aufschlagass.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Kapitänin Burchardt macht den Deckel drauf

Am Ende war es der Kapitänin persönlich vorbehalten, den ersten Auswärtserfolg der Spielzeit perfekt zu machen. Mit einem lupenreinen Aufschlagass sorgte Regina Mapeli Burchardt für den 25:23-Endstand im dritten Satz und damit für den verdienten 3:0-Sieg der Wiesbadenerinnen. Die Gäste beeindruckten vor allem durch eine geschlossene Teamleistung und unbändigen Siegeswillen.

Der erste Durchgang: Eine enge Kiste

Mit dem Selbstvertrauen aus dem 3:1-Auftakterfolg gegen den Köpenicker SC Berlin reiste der VCW nach Hamburg. Die Gastgeberinnen, die ihr Auftaktspiel in Vilsbiburg mit 0:3 verloren hatten, wollten vor heimischem Publikum unbedingt die ersten Saisonpunkte einfahren. Entsprechend entwickelte sich zunächst ein Duell auf Augenhöhe. Über ein 8:7, 16:14 und 21:20 erspielte sich der VCW beim Stand von 24:22 den ersten Satzball und sicherte sich nach 26 Minuten einen denkbar knappen 25:23-Erfolg.

Satz zwei: Die Vorentscheidung

Mit dem Rückenwind des Satzgewinns starteten die Gäste furios in den zweiten Durchgang. Eine beeindruckende Serie an souveräner Feldabwehr und effektiven Angriffsschlägen brachte den VCW schnell auf Kurs. Eine Aufschlagserie von Julia Osterloh ließ die Wiesbadenerinnen auf 15:7 davonziehen. Hamburg offenbarte fortan Probleme im Spielaufbau. Auf der Gegenseite verstand es Zuspielerin Kaisa Alanko, an ihre starke Leistung vom Mittwoch anzuknüpfen und die VCW-Offensive geschickt in Szene zu setzen. Mit 25:17 sicherten sich die Landeshauptstädterinnen auch den zweiten Durchgang – eine klare Vorentscheidung.

Satz drei: Hamburg kämpft, Wiesbaden bleibt cool

Die Hamburgerinnen kehrten mit verbesserter Leistung und neuem Moral auf das Feld zurück. Trainer Helmut von Soostens Team startete druckvoll und lag schnell mit 6:3 vorn. VCW-Coach Andi Vollmer griff beim 3:6 zur Auszeit – mit Erfolg. Seine Schützlinge bewiesen Moral und drehten die Partie: Zur ersten technischen Auszeit führte der VCW mit 8:6. Doch Hamburg ließ nicht locker und setzte die Wiesbadenerinnen zunehmend unter Druck. Auch das 12:15 konnte den VCW nicht aus dem Rhythmus bringen. Über 16:15 und 21:19 kämpfte sich Wiesbaden zurück. Am Ende war es Kapitänin Burchardt, die mit einem Aufschlagass den 25:23-Sieg und damit den ersten Auswärtssieg der Saison perfekt machte.

Saisonkontext

Für den VC Wiesbaden war es der zweite Sieg im zweiten Saisonspiel – nach dem 3:1-Auftakterfolg gegen Köpenick setzte die Mannschaft von Trainer Andi Vollmer ein echtes Ausrufezeichen. Der VCW, der in seine zehnte Bundesliga-Saison in Folge startete, präsentierte sich nach einem personellen Umbruch bereits früh in der Saison eingespielt.

VT Aurubis Hamburg hingegen blieb nach der 0:3-Auftaktniederlage in Vilsbiburg auch im ersten Heimspiel der Saison punktlos. Das Team von Trainer Helmut von Soosten fand vor allem in der zweiten Satzmitte des zweiten Durchgangs keine Mittel gegen die Wiesbadener Angriffswelle.

Die nächsten Aufgaben

Schon eine Woche später wartete auf den VCW die nächste große Herausforderung: Als Tabellenzweiter empfing man in der Sporthalle am 2. Ring den amtierenden deutschen Meister und Pokalsieger Schweriner SC. Für Hamburg galt es, die defensive Stabilität zu verbessern, um im Abstiegskampf der 1. Bundesliga Boden gutzumachen.

Spielstatistik

  • Paarung: VT Aurubis Hamburg – VC Wiesbaden
  • Ergebnis: 0:3 (23:25, 17:25, 23:25)
  • Datum: 19. Oktober 2013, 18:00 Uhr
  • Ort: CU-Arena, Hamburg
  • Zuschauer: 1.293
  • Top-Scorerin VCW: Regina Mapeli Burchardt (mit Aufschlagass zum Sieg)

Rivalität seit 2009

Hamburg W vs VC Wiesbaden W Direkter Vergleich· 13

Hamburg W und VC Wiesbaden W trafen 13 Mal aufeinander — Hamburg W gewann 5 Mal, VC Wiesbaden W 8 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. VC Wiesbaden W führt den Direktvergleich mit 8 Siegen aus 13 Begegnungen an. Insgesamt fielen 45 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.46 pro Spiel (19 für die Heimmannschaft, 26 für die Gäste). Beide Teams trafen in 4 Spielen (31%). In 13 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2012.

Hamburg W
5
Siege
Unentschieden
0
·
Tore gesamt
45 · 3.5/Spiel
Beide getroffen
4/13 · 31%
Über 2,5
13/13 · 100%

Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.

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