Der Dresdner SC gewinnt souverän mit 3:0 bei den Ladies in Black Aachen. Rebecca Perry führt den DSC mit einer starken Leistung zum ungefährdeten Auswärtssieg in der 1. Volleyball-Bundesliga 2013/14.
Spielzusammenfassung
Dresdner SC W besiegte Aachen W 3:0. Das Spiel fand in der 1. Bundesliga Women 2013 statt.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungAusgangslage
Die Partie in der Aachener Sporthalle Neuköllner Straße war für beide Teams das erste Aufeinandertreffen in der Saison 2013/14. Die Ladies in Black Aachen, die nach dem Wechsel von Alemannia Aachen zum PTSV Aachen einen kompletten Neuanfang wagten, hatten in der Sommerpause mit einem stark veränderten Kader und dem neuen Cheftrainer Marek Rojko die Vorbereitung absolviert. Der Dresdner SC hingegen ging als amtierender DVV-Pokalsieger und Supercup-Gewinner in die Partie und zählte von Beginn an zu den Topfavoriten auf die Meisterschaft.
Satz 1: 25:20 – DSC mit früher Duftmarke
Die Gäste aus Dresden erwischten den besseren Start und setzten Aachen früh unter Druck. Mit kraftvollen Aufschlägen und einer stabilen Blockarbeit zwangen die Waibl-Schützlinge die Gastgeberinnen immer wieder zu Fehlern. Aachens Trainer Marek Rojko sah sich bereits beim Stand von 8:4 zur ersten Auszeit gezwungen. Die Ladies in Black kämpften sich zwar Punkt für Punkt heran, blieben durch gute Abwehraktionen von Libera Dominika Valachova und Angriffe von Femke Stoltenborg im Spiel, doch Dresden ließ sich die Führung nicht mehr nehmen. Rebecca Perry, die später zur MVP der Saison gekürt werden sollte, traf aus dem Außenangriff mit beeindruckender Konstanz und legte den Grundstein für den Satzgewinn.
Satz 2: 25:18 – Dresden erhöht den Druck
Im zweiten Durchgang steigerte der DSC das Tempo weiter. Die Aufschläge von Stephanie Karg und die Angriffe von Rebecca Perry bereiteten der Aachener Annahme erhebliche Probleme. Die Mannschaft von Trainer Alexander Waibl spielte nun noch variabler und nutzte die Lücken in der Aachener Abwehr effektiv aus. Nach einem 10:6-Zwischenspurt war die Partie endgültig in der Kontrolle der Gäste.
Aachen versuchte, mit personellen Wechseln neuen Schwung zu holen, doch die DSC-Damen ließen sich nicht aus dem Rhythmus bringen. Die Durchschlagskraft der Dresdner Angreiferinnen war an diesem Abend eine Nummer zu groß.
Satz 3: 25:18 – DSC macht den Deckel drauf
Auch im dritten Satz ließ der Dresdner SC nichts anbrennen. Zwar hielten die Ladies in Black zu Beginn des Satzes besser mit und kämpften verbissen um jeden Punkt, doch spätestens zur Mitte des Satzes setzte sich die Überlegenheit des DSC erneut durch. Rebecca Perry und ihre Teamkolleginnen ließen bis zum Schluss nicht nach und verwandelten den ersten Matchball zum verdienten 3:0-Endstand.
Spielerinnen des Spiels
Rebecca Perry (Dresdner SC) war die überragende Spielerin auf dem Feld. Die US-Amerikanerin im Außenangriff traf aus nahezu jeder Position und erwies sich als verlässliche Punktelieferantin. Auf Seiten der Ladies in Black überzeugte Femke Stoltenborg als Zuspielerin mit kluger Spielverteilung, während Mareike Hindriksen in der Abwehr einige sehenswerte Bälle grub. Die Niederländerin war im Sommer neu nach Aachen gekommen und versuchte, das junge Team zu führen.
Tabellarische Bedeutung
Mit diesem Sieg untermauerte der Dresdner SC seinen Anspruch auf die Tabellenspitze. Die Mannschaft sollte diese starke Leistung über die gesamte Saison bestätigen und am Ende den dritten Meistertitel der Vereinsgeschichte feiern. Für die Ladies in Black Aachen war die Niederlage ein früher Realitätscheck in einer Saison, die viele Herausforderungen bereithielt. Das neu formierte Team um Trainer Marek Rojko fand im Laufe der Spielzeit jedoch zunehmend zu seiner Form.
Rückblick und Ausblick
Historisch betrachtet war diese Partie der Beginn einer langen Rivalität zwischen den beiden Klubs. Der Dresdner SC und die Ladies in Black Aachen begegneten sich in den folgenden Jahren immer wieder in der Bundesliga und im DVV-Pokal. Der DSC behielt in den direkten Duellen meist die Oberhand: Von 44 Begegnungen seit 2010 gewann Dresden 37, Aachen lediglich 7.
Verwendete Quellen: Offizielle Spielberichte der Volleyball Bundesliga, Vereinsmagazin der Ladies in Black Aachen (LIB Volley 1 – 2013/14), Saisonarchiv der VBL.
Rivalität seit 2010
Aachen W vs Dresdner SC W Direkter Vergleich· 42
Aachen W und Dresdner SC W trafen 42 Mal aufeinander — Aachen W gewann 6 Mal, Dresdner SC W 36 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2010 zurück. Dresdner SC W führt den Direktvergleich mit 36 Siegen aus 42 Begegnungen an. Insgesamt fielen 158 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.76 pro Spiel (41 für die Heimmannschaft, 117 für die Gäste). Beide Teams trafen in 23 Spielen (55%). In 42 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Dresdner SC W ist in den letzten 6 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 3–2 im Jahr 2024.
Letzte Begegnungen
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