VolleyStars Thüringen unterliegen Allianz MTV Stuttgart in einem packenden Fünfsatz-Krimi vor 1.250 Zuschauern in der Wolfsgrube mit 2:3.
Spielzusammenfassung
Stuttgart W besiegte Suhl W 3:2. Das Spiel fand in der 1. Bundesliga Women 2013 statt.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungVolleyStars Thüringen vs. Allianz MTV Stuttgart 2:3 — Fünfsatz-Krimi in der Wolfsgrube
Suhl – Die VolleyStars Thüringen haben am 2. Spieltag der 1. Bundesliga Frauen 2013/14 eine knappe 2:3 (25:23, 19:25, 25:27, 25:20, 11:15)-Heimniederlage gegen Allianz MTV Stuttgart hinnehmen müssen. Vor 1.250 Zuschauern in der Sporthalle Wolfsgrube boten beide Teams über 2 Stunden und 7 Minuten packenden Volleyballsport.
Ausgangslage
Die VolleyStars Thüringen waren unter ihrem neuen Namen in die Saison gestartet – der VfB 91 Suhl trat ab 2013/14 als „VolleyStars Thüringen“ an. Der Saisonauftakt war drei Tage zuvor mit einer 2:3-Niederlage beim USC Münster denkbar knapp verlaufen. Auch Allianz MTV Stuttgart hatte den Start in die Spielzeit mit einer 0:3-Auswärtspleite bei den Ladies in Black Aachen verpatzt. Beide Teams waren also auf Wiedergutmachung aus.
Der Spielverlauf
Satz 1 — Suhl startet furios (25:23)
Die Gastgeberinnen erwischten einen Blitzstart. Mit druckvollen Aufschlägen und einer stabilen Annahme setzten sich die VolleyStars früh ab. Mareike Hindriksen dirigierte das Spiel von der Zuspielposition aus sicher und steuerte selbst vier Blockpunkte bei. Christina Speer (6 Blocks insgesamt) und Martina Utla (11 Angriffspunkte) sorgten für die nötige Durchschlagskraft im Angriff. Stuttgart kämpfte sich nach einem 16:21-Rückstand nochmals heran, doch Suhl behielt die Nerven und holte sich Satz 1 mit 25:23.
Satz 2 — Stuttgart schlägt zurück (19:25)
Der zweite Durchgang begann ausgeglichen, doch bei 8:5 für Suhl schaltete Stuttgart einen Gang höher. Deborah van Daelen (19 Punkte im gesamten Spiel) und Rebecca Pavan (14 Punkte, 58 % Angriffseffizienz) übernahmen die Verantwortung. Franziska Bremer, die später jahrelang das Stuttgarter Spiel prägen sollte, zeigte mit elf kills ihre Klasse. Die Gäste zogen von 13:16 auf 16:21 davon und glichen souverän zum 1:1 aus.
Satz 3 — Stuttgarter Nervenstärke im Tiebreak (25:27)
Der dritte Satz war der intensivste des gesamten Spiels. Beide Teams lieferten sich über 30 Minuten ein Duell auf Augenhöhe, bei dem die Führung ständig wechselte. Stuttgart zeigte eine herausragende Angriffsquote von 54 % nach guter Annahme. Am Ende behielt Stuttgart die Oberhand, profitierte dabei auch von zwei Suhler Angriffsfehlern bei 25:25 und sicherte sich Satz 3 mit 27:25 – die Vorentscheidung schien greifbar.
Satz 4 — Suhl kämpft sich zurück (25:20)
Mit dem Rücken zur Wand zeigten die VolleyStars Charakter. Bianca Rowland (Angriffseffizienz 33 %) und Nikola Nemcova (45 % im Angriff) spielten stark auf. Vor allem die Annahme – im dritten Satz noch wacklig – stabilisierte sich: 61 % positive Annahme bei 28 % perfekter Annahme in Satz 4. Stuttgart fand kaum Mittel gegen die variablen Angriffskombinationen der Gastgeberinnen und verlor Satz 4 klar mit 20:25.
Satz 5 — Stuttgart zieht im Tiebreak davon (11:15)
Im alles entscheidenden fünften Satz blieb es bis zur Seitenwechselführung (9:10) eng. Binnen weniger Punktgewinnserien setzte sich Stuttgart dann aber entscheidend ab. Die Stuttgarter Angreiferinnen trafen ihre Entscheidungen nun sicherer, während bei Suhl die Eigenfehlerquote stieg. Mit 15:11 machte Allianz MTV Stuttgart den Sack zu.
Schlüsselspielerinnen
Mareike Hindriksen (VolleyStars Thüringen) – Die Zuspielerin und spätere Nationalspielerin war mit 10 Punkten, 4 Blocks und einer überragenden Spielübersicht die auffälligste Suhlerin. Sie wechselte 2015 zu Stuttgart – dieses Duell war eine frühe Machtdemonstration ihrer Klasse.
Deborah van Daelen (Allianz MTV Stuttgart) – Mit 19 Punkten war die Diagonalangreiferin die Top-Scorerin des Spiels. 16 Angriffspunkte bei 41 % Effizienz und 2 Aufschlagasse untermauerten ihren Status als Stuttgarts Offensivwaffe.
Christina Speer (VolleyStars Thüringen) – Sechs Blockpunkte in einem Fünfsatzspiel sind eine herausragende Ausbeute für eine Mittelblockerin und unterstrichen Suhles Stärke am Netz.
Statistische Eckdaten
| Kategorie | VolleyStars Thüringen | Allianz MTV Stuttgart |
|---|---|---|
| Punkte gesamt | 105 | 110 |
| Angriffspunkte | 46 | 57 |
| Blockpunkte | 20 | 10 |
| Aufschlagpunkte | 9 | 15 |
| Angriffseffizienz | 33 % | 37 % |
| Positive Annahme | 36 % | 41 % |
Stuttgart gewann die entscheidenden Big Points – insbesondere bei eigenem Aufschlag (15 Asse vs. 9) und in den engen Sätzen 3 und 5.
Tabellenkontext
Für die VolleyStars Thüringen war es die zweite knappe Fünfsatz-Niederlage in Folge, die sie früh in der Saison unter Druck setzte. Allianz MTV Stuttgart holte sich nach der Auftaktpleite wichtige Punkte und fand zurück in die Spur. Die Saison 2013/14 sollte für beide Teams eine Achterbahnfahrt werden: Stuttgart kämpfte sich noch auf Platz 8, während die VolleyStars als Neunter knapp die Playoffs verpassten.
Fazit
Ein hochklassiges Fünfsatzspiel, das beide Mannschaften auf Augenhöhe zeigte. Die VolleyStars Thüringen bestätigten ihre Heimstärke in der Wolfsgrube, letztlich fehlte aber das Quäntchen Effizienz in den entscheidenden Phasen. Für Stuttgart war es der erste Saisonsieg – und die Basis für eine Saison, die im Playoff-Viertelfinale enden sollte.
Hinweis: Da es sich um eine Partie aus dem Jahr 2013 handelt, stehen keine offiziellen Highlight-Videos zur Verfügung.
Rivalität seit 2009
Suhl W vs Stuttgart W Direkter Vergleich· 39
Suhl W und Stuttgart W trafen 39 Mal aufeinander — Suhl W gewann 7 Mal, Stuttgart W 32 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. Stuttgart W führt den Direktvergleich mit 32 Siegen aus 39 Begegnungen an. Insgesamt fielen 147 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.77 pro Spiel (41 für die Heimmannschaft, 106 für die Gäste). Beide Teams trafen in 23 Spielen (59%). In 39 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 3–2 im Jahr 2026.
Letzte Begegnungen
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API-Daten: 11. Juni 2026