Spielbericht: VC Wiesbaden unterliegt Schweriner SC mit 0:3 (25:22, 28:26, 25:15) am 3. Spieltag der 1. Volleyball Bundesliga Frauen 2013/14.
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Spielanalyse
KI-ZusammenfassungSchweriner SC siegt in Wiesbaden: 3:0-Auswärtserfolg zum Auftakt
Der Schweriner SC hat seine Pflichtaufgabe beim VC Wiesbaden am 3. Spieltag der 1. Volleyball Bundesliga der Frauen souverän gelöst. Der amtierende Meister und Pokalsieger setzte sich am 26. Oktober 2013 in der Sporthalle am 2. Ring mit 3:0 (25:22, 28:26, 25:15) durch und fuhr drei wichtige Punkte in Hessen ein.
Enge erste beiden Sätze, klare Verhältnisse im dritten
Die Partie begann für den VC Wiesbaden vielversprechend. Nach einem holprigen Start mit Abstimmungsproblemen in der Annahme und im Spielaufbau kämpften sich die Hessinnen zurück und egalisierten beim 20:20 den Rückstand. Doch der Schweriner SC behielt die Nerven und verwandelte beim 24:22 den ersten Satzball zum 25:22.
Der zweite Satz entwickelte sich zur hochklassigen Auseinandersetzung auf Augenhöhe. Kein Team führte mit mehr als zwei Punkten. Der VCW hatte beim 24:23 durch Tanja Große sogar Satzball, doch Schwerin wehrte ab. Es folgte eine packende Verlängerung, in der Lousiane Penha Souza Ziegler mit einem platzierten Angriff das 27:26 für Schwerin besorgte. Der SSC nutzte seinen zweiten Satzball – 28:26.
Im dritten Durchgang brachen die Gastgeberinnen dann deutlich ein. Schwerin zog früh davon, lag schnell mit 11:5 vorn und ließ nichts mehr anbrennen. Radenkovic machte mit einem Ass den 25:15-Endstand und damit den 3:0-Auswärtssieg perfekt.
Aufstellung und Schlüsselspielerinnen
Beim VC Wiesbaden, der ohne die angeschlagene Ksenija Ivanovic auskommen musste, dirigierte Martina Fiesta das Zuspiel. Trainer Andreas Vollmer verzichtete auf einen Wechsel auf der Zuspielposition. Top-Scorerin der Gastgeberinnen war Tanja Große, die vor allem im zweiten Satz ihre Klasse zeigte.
Der Schweriner SC trat ohne die verletzte Mittelblockerin Anja Brandt an, fand aber schnell in die Partie. Entscheidend für den Erfolg der Gäste war die Dominanz im Angriff: Saskia Hippe und Lousiane Penha Souza Ziegler erwiesen sich für die Wiesbadener Abwehr als kaum zu kontrollieren. Insgesamt verbuchte Schwerin acht Blockpunkte – ein klarer Vorsprung gegenüber dem VCW, der in dieser Statistik deutlich abfiel.
Tabellenkontext
Für den VC Wiesbaden war es nach zwei Auftaktsiegen (zuletzt bei VT Aurubis Hamburg) die erste Niederlage der Saison. Cheftrainer Andreas Vollmer haderte vor allem mit der fehlenden Durchschlagskraft im Angriff nach gelungener Annahme, die in den ersten beiden Spielen noch zu den Stärken gehört hatte.
Der Schweriner SC, der als Titelverteidiger und Double-Sieger der Vorsaison in die Runde gestartet war, hatte vor dem Wiesbaden-Spiel mit einer ungewohnten Bilanz zu kämpfen: zwei Niederlagen in der Liga sowie eine im Europapokal standen zu Buche. Der 3:0-Erfolg in Hessen half dem Team von Trainer Teun Buijs, Stabilität zurückzugewinnen.
Ausblick: Pokal-Duell in Aussicht
Nur elf Tage später trafen beide Teams im DVV-Pokal erneut aufeinander – der VCW forderte den Meister in der Runde der letzten 16 heraus. Das Hauptrundenspiel in Wiesbaden machte jedoch deutlich, dass der Qualitätsunterschied zwischen den Teams an diesem Tag noch zu groß war, um ernsthaft in Gefahr zu geraten.
Für den VCW ging es in der Folge darum, sich in der Spitzengruppe der Liga zu etablieren. Die Mannschaft um Regina Burchardt und Tanja Große sollte die Saison auf einem starken vierten Platz beenden und später im Playoff-Halbfinale erneut auf Schwerin treffen.
Rivalität seit 2010
VC Wiesbaden W vs SC Schweriner W Direkter Vergleich· 31
VC Wiesbaden W und SC Schweriner W trafen 31 Mal aufeinander — VC Wiesbaden W gewann 11 Mal, SC Schweriner W 20 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2010 zurück. SC Schweriner W führt den Direktvergleich mit 20 Siegen aus 31 Begegnungen an. Insgesamt fielen 125 Tore in diesen Partien, im Schnitt 4.03 pro Spiel (48 für die Heimmannschaft, 77 für die Gäste). Beide Teams trafen in 21 Spielen (68%). In 31 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2022.
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API-Daten: 11. Juni 2026
