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1 Bundesliga WomenSaison 2013

Aachen W vs VC Wiesbaden W

2. November 2013 um 19:00
30
AI

Die Ladies in Black Aachen feierten am 2. November 2013 einen souveränen 3:0-Heimsieg gegen den VC Wiesbaden. Vor ausverkauftem Haus im Hexenkessel überzeugten Jordanne Scott und Tatjana Crkonova.

Spielzusammenfassung

Aachen W besiegte VC Wiesbaden W 3:0. Das Spiel fand in der 1. Bundesliga Women 2013 statt.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Aachen feiert ersten Heimsieg der Saison

Die Ladies in Black Aachen haben dem heimischen Publikum am Samstagabend die erste Siegesparty der Saison 2013/14 beschert. Vor ausverkauftem Haus im Hexenkessel in der Neuköllner Straße bezwang das Team von Trainer Marek Rojko den VC Wiesbaden in 83 Minuten mit einem klaren 3:0 (25:23, 25:23, 25:20).

Es war ein hochklassiges Spiel, das von Beginn an zeigte, warum diese Begegnung in der deutschen Volleyball-Bundesliga als klassisches Duell gilt. Aachen erwischte den besseren Start, setzte die Gäste aus Hessen mit einer starken Annahme früh unter Druck und erspielte sich einen konstanten Vorsprung.

Knappe Sätze, klarer Endstand

Der erste Satz war geprägt von einer frühen Aachener Führung, die bis zum 18:16 Bestand hatte. Die Einwechslung von Rebecca Schäperklaus auf Wiesbadener Seite brachte noch einmal Spannung, doch Aachen blieb variabel und verwandelte den ersten Satzball per Monsterblock – 25:23.

Auch der zweite Durchgang war bis zum Schluss offen. Die Aachenerinnen ließen ihre Stärken kurzzeitig ruhen und gewährten den Gästinnen Oberwasser, was für Zittern bei den Fans sorgte. Trotz eines 15:16-Rückstands zur zweiten Auszeit behielten die Gastgeberinnen jedoch die Oberhand. Ein entscheidender Moment: Wiesbadens Karine Muijlwijk, einst selbst in Aachen aktiv, brachte beim Stand von 24:23 den Aufschlag nicht ins Feld und schenkte den Ladies den Satzgewinn.

Im dritten Satz boten beide Teams erneut eine starke Leistung, ehe Aachen in der Crunchtime die entscheidenden Akzente setzte. Beim 20:19 deutete sich noch eine enge Entscheidung an, doch die niederländische Co-Produktion von Femke Stoltenborg und Yvon Belien brachte die Matchbälle. Im zweiten Versuch machte Yvon Belien mit einer kraftvollen Aktion den Sack zu – 25:20.

Starke Einzelleistungen auf Aachener Seite

Jordanne Scott avancierte zur stärksten Spielerin auf Aachener Seite. „Schon beim Einspielen habe ich gefühlt, dass heute etwas drin ist. Wir haben gut ins Spiel gefunden, eine hohe Qualität auf das Feld bekommen“, erklärte Scott nach der Partie. Mittelblockerin Tatjana Crkonova, die eine Partie mit knapp 90 Prozent erfolgreichen Aktionen ablieferte, fasste den Abend knapp zusammen: „Starke Abwehr, starker Angriff, der totale Wille bis zum Schluss und ein bisschen Glück – so gewinnt man das Spiel.“

Laura Weihenmaier zeigte sich überrascht von der Deutlichkeit des Sieges: „Unglaublich, ich hätte nicht gedacht, dass es so klar ausgeht. Ich bin stolz auf mein Team. Wir haben gut aufgeschlagen, die Arbeit in Block und Abwehr hat ebenfalls gestimmt. Wir haben Wiesbaden einfach nicht kommen lassen. Das sind wichtige Punkte für uns.“

Neben Scott, Crkonova und Weihenmaier überzeugten auch Karolina Bednarova sowie die niederländischen Akteurinnen Femke Stoltenborg und Yvon Belien.

Wiesbaden mit zu vielen Aufschlagfehlern

VCW-Trainer Andi Vollmer zeigte sich nach der Niederlage selbstkritisch: „Aachen hat ein richtig gutes Spiel gemacht, sie waren heute klar besser. Wir haben unsere Routine nicht nutzen können und zu viele Aufschlagfehler gemacht. Ich bin mit der Leistung meiner Truppe nicht zufrieden, kann auf der anderen Seite den Aachenerinnen nur mein Kompliment aussprechen.“

Karine Muijlwijk, die von Rojko nach der Partei zur stärksten Spielerin auf VCW-Seite gewählt wurde, konnte ihre bekannten Stärken in der entscheidenden Phase nicht abrufen. Die Ex-Aachenerin blieb unglücklich, vor allem der verpatzte Aufschlag beim Satzball im zweiten Durchgang schmerzte.

Emotionale Premiere für Trainer Rojko

Für Aachens Trainer Marek Rojko war es der erste Heimsieg im Hexenkessel – ein emotionaler Moment: „Es ist ein tolles Erlebnis, hier zu gewinnen, endlich kenne ich das auch. Vielen Dank an alle, die gekommen sind. Wir haben das heute mit den Fans zusammen geschafft. Ich denke, man hat gesehen, was mit diesem Team möglich ist. Wir sind stark, nach innen und außen. Das Wie ist am Ende fast unwichtig, was zählt, sind die drei Punkte.“

Mit diesem Sieg untermauerten die Ladies in Black ihre Ambitionen in der jungen Saison und stimmten die Fans mit der ersten „Humba“ – dem traditionellen Siegesgesang im Hexenkessel – auf die kommenden Aufgaben ein.

Ausblick: Rückspiel im Januar

Das Rückspiel der beiden Teams in der Saison 2013/14 stand am 29. Januar 2014 in Wiesbaden an. Auch dort behielten die Ladies in Black die Oberhand und siegten nach einem packenden Fünf-Satz-Krimi mit 3:2. Aachen komplettierte damit das Saison-Double gegen den VC Wiesbaden.

Rivalität seit 2010

Aachen W vs VC Wiesbaden W Direkter Vergleich· 38

Aachen W und VC Wiesbaden W trafen 38 Mal aufeinander — Aachen W gewann 15 Mal, VC Wiesbaden W 23 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2010 zurück. VC Wiesbaden W führt den Direktvergleich mit 23 Siegen aus 38 Begegnungen an. Insgesamt fielen 151 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.97 pro Spiel (66 für die Heimmannschaft, 85 für die Gäste). Beide Teams trafen in 25 Spielen (66%). In 38 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Aachen W ist in den letzten 3 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 3–2 im Jahr 2025.

15
Siege
Unentschieden
0
·
Tore gesamt
151 · 4.0/Spiel
Beide getroffen
25/38 · 66%
Über 2,5
38/38 · 100%

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Torsreichstes Spiel: 32 v 2025

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