Menu
2. November 2013 um 20:00
Heim

Suhl W

23
Auswärts

Vilsbiburg W

AI

Die VolleyStars Thüringen unterlagen den Roten Raben Vilsbiburg in einem dramatischen Fünf-Satz-Match 2:3. Über 800 Zuschauer sahen in Erfurt eine packende Begegnung.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Spannung pur in der Riethsporthalle: VolleyStars Thüringen verlieren 2:3 gegen Spitzenreiter Vilsbiburg

Erfurt – In ihrem ersten Heimspiel am 2. November 2013 in der Erfurter Riethsporthalle lieferten die VolleyStars Thüringen dem Tabellenführer Rote Raben Vilsbiburg einen packenden Fünf-Satz-Kampf, der am Ende jedoch mit 2:3 (21:25, 25:23, 25:21, 20:25, 11:15) verloren ging. Über 800 Zuschauer erlebten einen denkwürdigen Volleyball-Abend.

Der Spielverlauf

Die Ausgangslage vor dem Anpfiff hätte unterschiedlicher kaum sein können. Die VolleyStars Thüringen – das gemeinsame Projekt des VfB 91 Suhl und des SWE Volley-Teams Erfurt – waren mit lediglich zwei Punkten aus zwei verlorenen Tiebreak-Spielen als Tabellenzehnter in die Partie gegangen. Die Gäste aus Vilsbiburg hingegen reisten als Tabellenführer an, der bis dahin noch keinen Satz und keinen Punkt in der Saison 2013/14 abgegeben hatte.

Satz 1: Startschwierigkeiten für die Gastgeberinnen Der erste Durchgang begann vielversprechend, doch die Roten Raben um die Vizeeuropameisterin Jennifer Geerties erwiesen sich als abgezockt. Mit konsequentem Aufschlagdruck und einer stabilen Annahme setzten sich die Gäste aus Niederbayern Satz für Satz ab und sicherten sich den ersten Satz mit 25:21.

Satz 2 und 3: VolleyStars kämpfen sich zurück Doch die Mannschaft um Trainer Heiko Herzberg steckte nicht auf. Im zweiten Satz steigerten sich die Gastgeberinnen deutlich. Eine aggressive Aufschlagserie und eine stabilere Blockarbeit brachten die VolleyStars zurück ins Spiel. Mit 25:23 und einer kämpferischen Glanzleistung glich das Thüringer Team aus. Der dritte Satz war eine weitere Demonstration des Willens: Vor toller Kulisse in der Riethsporthalle erkämpften sich die Gastgeberinnen ein 25:21 und gingen erstmals in Führung – die Sensation lag in der Luft.

„Kampfgeist vom ersten Ballwechsel bis zum letzten Punkt und eine tolle Stimmung mit zahlreichen La-Ola-Wellen – die Stimmung in der Riethsporthalle war Klasse“, beschrieb ein Beobachter die Atmosphäre.

Satz 4: Vilsbiburg schlägt zurück Mit 2:1 in Führung liegend hatten die VolleyStars den Sieg bereits vor Augen. Aber die Roten Raben zeigten, warum sie als Spitzenreiter und ungeschlagenes Team nach Erfurt gereist waren. Vilsbiburg erhöhte den Druck in der Annahme und forcierte die Angaben deutlich. Die Gäste erzwangen einen fünften Satz, indem sie Satz vier mit 25:20 für sich entschieden.

Tiebreak: Die Entscheidung Der Tiebreak wurde zur Nervenprobe für beide Teams. Die VolleyStars starteten engagiert, hielten lange Zeit Schritt mit den favorisierten Gästen. Doch die Routine der Roten Raben, die als Vizeeuropameister von 2009 und mehrfacher Pokalsieger über große Erfahrung verfügten, machte am Ende den Unterschied. Mit 15:11 entschieden die Gäste den fünften Satz für sich – ein 2:3-Auswärtssieg, der die weiße Weste der Roten Raben bewahrte.

Analyse und Bedeutung

Für die VolleyStars Thüringen war die knappe Niederlage gegen den Spitzenreiter ein ermutigendes Zeichen. Das Team hatte dem bis dahin ungeschlagenen Tabellenführer alles abverlangt und gezeigt, dass es durchaus konkurrenzfähig ist. Die Tatsache, dass die ersten beiden Punkte der Saison ebenfalls aus Tiebreak-Niederlagen stammten, unterstrich allerdings auch die mangelnde Effektivität in den entscheidenden Phasen.

Die Partie war das erste von drei Heimspielen, die der VfB 91 Suhl in der Saison 2013/14 in Erfurt austrug, um dem gemeinsamen Kooperationsprojekt „VolleyStars Thüringen“ eine größere regionale Basis zu geben. Von den über 800 Zuschauern kamen rund zwei Drittel aus Suhl und ein Drittel aus Erfurt – eine gelungene Premiere für das vereinsübergreifende Projekt.

Die Roten Raben Vilsbiburg hingegen blieben durch diesen hart erkämpften Sieg an der Tabellenspitze und setzten ihre beeindruckende Serie ohne Niederlage fort. Mit Spielerinnen wie Jennifer Geerties, die erst wenige Monate zuvor Vizewuropameisterin geworden war, gehörte das Team aus Niederbayern zu den Topfavoriten auf die deutsche Meisterschaft.

Fazit

Der 2:3-Erfolg der Roten Raben Vilsbiburg gegen die VolleyStars Thüringen war eine hochklassige Partie, die ihrem Etikett als Spitzenspiel mehr als gerecht wurde. Während die Gäste ihre Ungeschlagenheit bewahrten, konnten die Gastgeberinnen trotz der Niederlage viel Positives mitnehmen. Die VolleyStars hatten gezeigt, dass sie mit den Top-Teams der Liga mithalten können – wenn sie es schaffen, in den entscheidenden Momenten die Nerven zu behalten.

Rivalität seit 2010

Suhl W vs Vilsbiburg W Direkter Vergleich· 30

Suhl W und Vilsbiburg W trafen 30 Mal aufeinander — Suhl W gewann 9 Mal, Vilsbiburg W 21 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2010 zurück. Vilsbiburg W führt den Direktvergleich mit 21 Siegen aus 30 Begegnungen an. Insgesamt fielen 119 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.97 pro Spiel (46 für die Heimmannschaft, 73 für die Gäste). Beide Teams trafen in 21 Spielen (70%). In 30 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 3–2 im Jahr 2023.

9
Siege
Unentschieden
0
·
Vilsbiburg W
21
Siege
Tore gesamt
119 · 4.0/Spiel
Beide getroffen
21/30 · 70%
Über 2,5
30/30 · 100%

Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.

API-Daten: 11. Juni 2026