Ladies in Black Aachen schlagen VT Aurubis Hamburg 3:1 (25:18, 25:21, 20:25, 25:13) im Hexenkessel. MVP Femke Stoltenborg führt Aachen zum ungefährdeten Heimsieg.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungAachener Überlegenheit im Hexenkessel
Die Ladies in Black Aachen haben am 13. November 2013 in der Sporthalle Neuköllner Straße einen souveränen 3:1-Heimsieg gegen VT Aurubis Hamburg gefeiert. Vor den begeisterten Fans im ausverkauften Hexenkessel setzte sich die Mannschaft von Trainer Marek Rojko mit 25:18, 25:21, 20:25 und 25:13 durch und untermauerte damit ihren Aufwärtstrend in der 1. Bundesliga Frauen.
Satz für Satz: Aachen dominiert über weite Strecken
Satz 1 (25:18): Die Hausherrinnen erwischten einen Blitzstart. Femke Stoltenborg verteilte die Bälle geschickt auf ihre Angreiferinnen, und die Blockarbeit von Yvon Beliën und Tatiana Crkonová ließ den Hamburger Angriffen wenig Raum. Hamburgs Topspielerin Anika Brinkmann hielt dagegen, doch Aachen ließ sich den Satzgewinn nicht mehr nehmen.
Satz 2 (25:21): Die Gäste aus der Hansestadt kamen besser ins Spiel und hielten lange mit. Beim 21:21 schien Hamburg auf Augenhöhe, doch dann schaltete Aachen einen Gang hoch – ein Aufschlag-Ass von Jordanne Scott und ein Monsterblock von Yvon Beliën brachten die Entscheidung. Erneut Stoltenborg, die als MVP ausgezeichnet wurde, dirigierte ihr Team mit ruhiger Hand.
Satz 3 (20:25): Die einzige Schwächephase der Aachenerinnen. Hamburg kämpfte verbissen und erspielte sich früh eine Führung. Anika Brinkmann, auf der Gegenseite ebenfalls zur MVP gekürt, und Jennifer Pettke am Netz ließen den Block der Gastgeberinnen verzweifeln. Aachen fand kaum Mittel gegen die auf einmal dicht stehende Hamburger Abwehr. Trainer Rojko wechselte durch, doch der Satz ging verloren.
Satz 4 (25:13): Was für eine Antwort! Die Ladies in Black ließen keine Zweifel aufkommen. Mit einem furiosen 9:2-Lauf zu Beginn zogen sie davon. Romana Stankova traf aus dem Hinterfeld, Laura Weihenmaier punktete über Außen und die Slowakin Dominika Valachová förderte als Libera einen Ball nach dem anderen aus der Verteidigung. Am Ende hieß es 25:13 – ein echtes Ausrufezeichen.
Die Tabellensituation
Mit dem Sieg kletterten die Ladies in Black in der Tabelle nach oben. Trainer Marek Rojko, der das Team nach dem Wechsel zum PTSV Aachen komplett neu aufgestellt hatte, formte aus neun Neuzugängen aus sieben Nationen eine schlagkräftige Einheit. Aachen fand sich plötzlich in Tabellenregionen wieder, die vor der Saison kaum jemand für möglich gehalten hatte.
Hamburg hingegen blieb am Tabellenende – das Team von der Elbe fand in der gesamten Hinrunde kaum in Tritt. MVP Anika Brinkmann war eine der wenigen Lichtblicke, doch die Mannschaftsleistung reichte in dieser Saison nur selten.
Schlüssel zum Erfolg
Die Stärke der Aachenerinnen lag in der geschlossenen Mannschaftsleistung. Die neu formierte Truppe mit Spielerinnen aus den Niederlanden (Stoltenborg, Beliën), Tschechien (Bednarova, Stankova), der Slowakei (Valachová, Crkonová), Finnland (Salomäki), Israel (Ponte), Schweden (Rejzovic) und den USA (Scott) fand immer besser zusammen. Kapitänin Karolina Bednarova führte das internationale Ensemble souverän, und das Zusammenspiel wurde von Woche zu Woche besser.
Femke Stoltenborg ragte als beste Spielerin auf dem Feld heraus – die niederländische Zuspielerin verteilte nicht nur klug, sondern setzte auch eigene Akzente im Angriff.
Ausblick
Für Aachen ging die Reise in dieser Saison noch weiter bis in die Playoffs – eine bemerkenswerte Leistung für ein Team, das kurz vor Saisonstart noch um die Existenz gekämpft hatte. Hamburg blieb am Tabellenboden und musste nach diesem Spiel weiter um den Klassenerhalt bangen.
Spielinfos auf einen Blick
| Kategorie | Detail |
|---|---|
| Paarung | Ladies in Black Aachen vs. VT Aurubis Hamburg |
| Datum | 13. November 2013, 19:30 Uhr |
| Ort | Sporthalle Neuköllner Straße, Aachen |
| Ergebnis | 3:1 (25:18, 25:21, 20:25, 25:13) |
| MVP Aachen | Femke Stoltenborg |
| MVP Hamburg | Anika Brinkmann |
| Wettbewerb | 1. Bundesliga Frauen, Saison 2013/14 |
Rivalität seit 2009
Aachen W vs Hamburg W Direkter Vergleich· 15
Aachen W und Hamburg W trafen 15 Mal aufeinander — Aachen W gewann 7 Mal, Hamburg W 8 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. Hamburg W führt den Direktvergleich mit 8 Siegen aus 15 Begegnungen an. Insgesamt fielen 58 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.87 pro Spiel (28 für die Heimmannschaft, 30 für die Gäste). Beide Teams trafen in 9 Spielen (60%). In 15 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 3–2 im Jahr 2016.
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