Der Schweriner SC besiegt die Ladies in Black Aachen mit 3:1 (22:25, 28:26, 25:18, 25:23) in der 1. Bundesliga Frauen – ein Kampfsieg nach 0:1-Satzrückstand.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungSchweriner SC bezwingt Ladies in Black Aachen mit 3:1 – Kampfsieg nach Satzrückstand
Der Schweriner SC hat am 16. November 2013 sein Heimspiel gegen die Ladies in Black Aachen mit 3:1 (22:25, 28:26, 25:18, 25:23) gewonnen. Vor heimischer Kulisse drehten die Mecklenburgerinnen einen 0:1-Satzrückstand und feierten einen verdienten Heimsieg in der 1. Bundesliga Frauen.
Enger Auftakt mit Aachener Nase vorn
Die Gäste aus Aachen erwischten den besseren Start und zeigten von Beginn an, dass sie nicht als Statisten nach Schwerin gereist waren. Mit mutigen Aufschlägen und einer stabilen Blockarbeit setzten die Ladies in Black den Titelverteidiger früh unter Druck. Der erste Satz war hart umkämpft, am Ende behielt Aachen mit 25:22 die Oberhand – eine kleine Überraschung, denn der SSC war als klarer Favorit in die Partie gegangen.
Nervenschlacht im zweiten Satz – Schwerin schlägt zurück
Der zweite Satz wurde zur Schicksalswende der Begegnung. Schwerin steigerte sich merklich, doch Aachen wehrte sich mit aller Kraft. Beide Teams lieferten sich einen offenen Schlagabtausch. Punkt um Punkt kämpften die Kontrahenten, kein Team wollte nachgeben. Am Ende war es der SSC, der die Nerven bewahrte und den Satz mit 28:26 für sich entschied – ein entscheidender psychologischer Vorteil vor der Satzpause.
Schwerin übernimmt das Kommando
Mit dem gewonnenen zweiten Satz im Rücken spielte der Schweriner SC nun wie befreit auf. Der dritte Satz geriet zur Machtdemonstration der Gastgeberinnen: Mit druckvollen Angriffen und einer nun deutlich stabileren Annahme zogen sie schnell davon. Aachen fand kaum noch Mittel gegen die wiedererstarkten Schwerinerinnen, die den Satz souverän mit 25:18 für sich entschieden.
Nervosität im vierten Satz – Schwerin macht den Sack zu
Im vierten Satz kämpfte Aachen noch einmal um den Anschluss und die Verlängerung des Spiels in einen Entscheidungssatz. Die Partie blieb bis zum Ende eng. Beide Teams schenkten sich nichts, die Führung wechselte mehrfach. Am Ende behielt der SSC jedoch die Oberhand und sicherte sich mit 25:23 auch den vierten Durchgang – und damit den 3:1-Gesamtsieg.
Saisonkontext: Schwerin als Titelverteidiger
Der Schweriner SC ging als amtierender Deutscher Meister (Titel 2011, 2012, 2013) in die Saison 2013/14. Nach dem Abgang von Erfolgstrainer Teun Buijs hatte mit Felix Koslowski ein junger Trainer das Ruder übernommen, der das Team trotz eines Umbruchs auf Kurs hielt. Die Saison 2013/14 endete für Schwerin allerdings bereits im Halbfinale, wo man den VolleyStars Thüringen unterlag. Meister wurde in jener Spielzeit der Dresdner SC.
Aachens Aufwärtstrend
Für die Ladies in Black Aachen war die Saison 2013/14 eine Spielzeit des Neuanfangs. Der Verein war zum PTSV Aachen gewechselt, und Trainer Marek Rojko formte aus einem neu zusammengestellten Team eine schlagkräftige Einheit. Eine Woche vor der Partie in Schwerin hatten die Aachenerinnen einen knappen 3:2-Auswärtssieg in Berlin gegen den Köpenicker SC gefeiert – ein Zeichen des Aufwärtstrends. Trotz der Niederlage in Schwerin qualifizierten sich die Ladies in Black am Ende der Hauptrunde für die Playoffs, wo sie im Viertelfinale am späteren Meister Dresdner SC scheiterten.
Fazit
Der 3:1-Erfolg des Schweriner SC gegen die Ladies in Black Aachen war ein hart erkämpfter Sieg, der vor allem durch die Aufholjagd nach dem verlorenen Startsatz und den dramatischen 28:26-Gewinn im zweiten Durchgang sein Gesicht bekam. Während Schwerin seine Ambitionen als Spitzenteam untermauerte, zeigte Aachen, dass man auch in der Schweriner Arena mithalten konnte – ein Vorgeschmack auf eine Saison, in der die Ladies in Black erstmals seit langem wieder in die Playoffs einziehen sollten.
Rivalität seit 2009
SC Schweriner W vs Aachen W Direkter Vergleich· 31
SC Schweriner W und Aachen W trafen 31 Mal aufeinander — SC Schweriner W gewann 26 Mal, Aachen W 5 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. SC Schweriner W führt den Direktvergleich mit 26 Siegen aus 31 Begegnungen an. Insgesamt fielen 114 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.68 pro Spiel (83 für die Heimmannschaft, 31 für die Gäste). Beide Teams trafen in 15 Spielen (48%). In 31 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. SC Schweriner W ist in den letzten 4 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2021.
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