SC Potsdam verliert zuhause gegen die Ladies in Black Aachen mit 1:3 (25:17, 21:25, 19:25, 15:25) in der 1. Bundesliga Frauen Saison 2013/14.
Spielzusammenfassung
Aachen W besiegte Potsdam W 3:1. Das Spiel fand in der 1. Bundesliga Women 2013 statt.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungAachen dreht Satzrückstand und siegt verdient in Potsdam
Die Ladies in Black Aachen haben am 7. Dezember 2013 ein packendes Auswärtsspiel beim SC Potsdam mit 3:1 (17:25, 25:21, 25:19, 25:15) für sich entschieden. Vor heimischer Kulisse in der MBS-Arena am Luftschiffhafen starteten die Potsdamerinnen furios, doch die Gäste aus Aachen kämpften sich Satz für Satz zurück und dominierten die zweite Hälfte der Partie.
Erster Satz: Potsdam startet dominant
Der SC Potsdam erwischte einen Traumstart. Vor den rund 2.000 Zuschauern in Potsdam legte das Team von Trainer Alberto Salomoni los wie die Feuerwehr. Mit druckvollen Aufschlägen und einer stabilen Annahme setzten sich die Gastgeberinnen früh ab. Jessica Rivero, die sich in der Saison 2013/14 insgesamt fünf MVP-Auszeichnungen sichern sollte, zeigte ihre Klasse am Außenangriff und führte Potsdam zu einem deutlichen 25:17 im ersten Durchgang. Die Blockarbeit um Kathy Radzuweit und Lisa Gründing ließ den Aachener Angreiferinnen wenig Raum zur Entfaltung.
Zweiter Satz: Aachen findet ins Spiel
Doch die Mannschaft von Trainer Marek Rojko, der erst 2013 zu den Ladies in Black gestoßen war, steckte den Satzverlust gut weg. Aachen stabilisierte die Annahme und fand zunehmend besser in die Partie. Die erfahrene Zuspielerin Femke Stoltenborg – am Ende der Saison mit sechs MVP-Auszeichnungen eine der wertvollsten Spielerinnen der Liga – verteilte die Angriffe geschickt und ließ das Aachener Angriffsspiel aufleben.
Potsdam hielt zunächst mit, ehe sich Aachen Mitte des Satzes eine kleine Führung erspielte. Am Ende setzten sich die Gäste verdient mit 25:21 durch und glichen zum 1:1 aus. Die Satzdauer von 26 Minuten spiegelte die Ausgeglichenheit wider.
Dritter Satz: Aachen übernimmt die Kontrolle
Im dritten Durchgang war es dann vor allem die Aachener Defensive, die den Unterschied ausmachte. Mit konsequentem Block und guter Feldabwehr machten die Ladies in Black Potsdams Angriffsbemühungen zunehmend den Garaus. Während Aachen sein Spiel sicher aufzog, häuften sich auf Potsdamer Seite die Eigenfehler. Mit 25:19 ging der dritte Satz an die Gäste, die damit die Führung übernahmen.
Aachens Blockarbeit um die Mittelblockerinnen stand nun sicher. Dazu kam eine starke Aufschlagserie, die Potsdams Annahmereihe immer wieder unter Druck setzte.
Vierter Satz: Aachen lässt nichts mehr anbrennen
Der vierte Satz geriet zur eindrucksvollsten Demonstration der Aachener Stärke an diesem Abend. Was in den ersten beiden Durchgängen noch eine enge Partie war, entwickelte sich nun zu einer einseitigen Angelegenheit. Aachen dominierte nach Belieben, während Potsdam sichtlich resignierte. Mit 25:15 fegten die Gäste den letzten Satz ein und machten den 3:1-Auswärtssieg perfekt.
Insgesamt dauerte die Partie 97 Minuten. Aachen sicherte sich 92 eigene Punkte bei 80 für Potsdam.
Tabellarische Einordnung
Das Spiel war Teil der Saison 2013/14 der 1. Bundesliga Frauen, in der sich am Ende der SSC Palmberg Schwerin den Meistertitel sicherte. Der SC Potsdam belegte zum Abschluss der Saison mit 41 Punkten aus 24 Spielen den 4. Tabellenplatz und qualifizierte sich damit für die Playoffs. Es war das bis dahin beste Ergebnis der Vereinsgeschichte in der Bundesliga. Die Ladies in Black Aachen hingegen beendeten die Saison mit 17 Punkten auf dem 8. Rang.
Spielerinnen im Fokus
Auf Seiten Potsdams ragte Jessica Rivero heraus. Die kubanisch-spanische Außenangreiferin, die 2013 erst 18 Jahre alt war, entwickelte sich zur Saison 2013/14 hin zu einer der konstantesten Angreiferinnen der Liga und sammelte insgesamt fünf MVP-Ehrungen. An ihrer Seite spielten unter anderem Kathy Radzuweit, Lisa Rühl, Sophie Dreblow, Doreen Engel, Bernarda Cutuk und Nikola Radosova.
Bei Aachen war Femke Stoltenborg der unumstrittene Dreh- und Angelpunkt. Die niederländische Zuspielerin führte ihr Team mit ruhiger Hand und kluger Spielverteilung. Mit sechs MVP-Auszeichnungen in der Saison 2013/14 unterstrich sie ihren Status als eine der besten Zuspielerinnen der Liga. Trainer Marek Rojko gelang es, die Mannschaft nach dem verlorenen ersten Satz taktisch neu einzustellen und auf die Potsdamer Schwächen zu fokussieren.
Fazit
Der 3:1-Erfolg der Ladies in Black Aachen in Potsdam war am Ende verdient. Nach einem verschlafenen ersten Satz steigerten sich die Gäste kontinuierlich und ließen dem SC Potsdam vor allem in der zweiten Spielhälfte keine Chance. Während Aachen einen wichtigen Schritt weg von den unteren Tabellenregionen machte, zeigte die Partie auch die damalige Heimschwäche der Potsdamerinnen auf, die in der Schlussphase der Saison jedoch noch eine deutliche Steigerung hinlegten und am Ende einen starken vierten Platz belegten.
Potsdam W und Aachen W trafen 37 Mal aufeinander — Potsdam W gewann 25 Mal, Aachen W 12 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. Potsdam W führt den Direktvergleich mit 25 Siegen aus 37 Begegnungen an. Insgesamt fielen 144 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.89 pro Spiel (90 für die Heimmannschaft, 54 für die Gäste). Beide Teams trafen in 22 Spielen (59%). In 37 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Potsdam W ist in den letzten 3 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2024.
Letzte Begegnungen
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 11. Juni 2026