Köpenicker SC Berlin unterliegt VC Wiesbaden 2:3 in einem dramatischen Tiebreak-Krimi der 1. Bundesliga Frauen 2013/14 vor 900 Zuschauern.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungKöpenicker SC Berlin vs. VC Wiesbaden 2:3 (15:25, 25:22, 18:25, 25:21, 10:15)
Der Köpenicker SC Berlin hat dem Tabellenführer VC Wiesbaden am 11. Januar 2014 alles abverlangt, musste sich am Ende jedoch mit 2:3 geschlagen geben. Vor rund 900 begeisterten Zuschauern in der Sporthalle Hämmerlingstraße boten die Berlinerinnen eine kämpferisch herausragende Vorstellung und schnupperten sogar an der Sensation, ehe sich die Abgeklärtheit des Spitzenreiters im Tiebreak durchsetzte.
Schwacher Start, starke Reaktion
Der erste Satz begann denkbar schlecht für die Gastgeberinnen. Unsicher und unkonzentriert verschenkten die Berlinerinnen die Punkte. Beim Stand von 9:17 reagierte KSC-Trainer Frank mit einer Auswechslung auf der Zuspielposition. Zwar fing sich das Team langsam, doch der Satz ging mit 15:25 klar an den VC Wiesbaden.
Ganz anders präsentierte sich der Köpenicker SC im zweiten Durchgang. Von Beginn an drückten die Berlinerinnen dem Spiel ihren Stempel auf, erkämpften sich eine komfortable 12:5-Führung und ließen sich auch von der Aufholjagd Wiesbadens nicht mehr vom Erfolg abbringen. Mit 25:22 glich der KSC aus.
Wiesbaden kontert, Berlin kämpft zurück
Im dritten Satz übernahmen wieder die Gäste das Kommando. Mit einem Zwischenspurt zogen sie auf 7:16 davon. Trainer Frank reagierte erneut und entlastete seine Stammspielerinnen – der KSC fing sich zum Satzende, verkürzte noch einmal, aber der Satz ging mit 18:25 an Wiesbaden.
Zu Beginn des vierten Satzes deutete alles auf einen schnellen Sieg der Hessinnen hin. Doch dann zeigte Pia Riedel ihre Klasse: Mit einer Aufschlagserie drehte sie einen 5:9-Rückstand in eine 14:9-Führung. Mit 25:21 erzwangen die Berlinerinnen den Tiebreak.
Tiebreak-Drama
Der fünfte Satz war nichts für schwache Nerven. Wiesbaden führte fast durchgängig, doch der KSC kämpfte sich Punkt für Punkt heran. Patricia Grohmann war das spielende Vorbild: Mit einer Schmetterserie sorgte sie für das 10:10. Doch dann zeigte Wiesbaden seine Routine. Mit 10:15 ging der Tiebreak an den Tabellenführer.
Grohmann als MVP
Wiesbadens Trainer Andreas Vollmer lobte Patricia Grohmann als MVP der Partie: Vorbild in ihrer Einsatzstärke. Shannon Hawari und Patricia Grohmann erkämpften bei den Berlinerinnen die meisten Punkte. Auf Wiesbadener Seite erzielte Karine Muijlwijk die meisten Treffer.
Punktgewinn als Signal
Trotz der Niederlage war der Punktgewinn ein Signal. Die junge Mannschaft zeigte Kampfgeist und spielerisch ansprechende Aktionen. Rund 900 Zuschauer feierten das Team ununterbrochen. Für den KSC geht es in zwei Wochen mit der ersten von drei Auswärtspartien bei VT Aurubis Hamburg weiter.
Rivalität seit 2009
Kopenicker Berlin W vs VC Wiesbaden W Direkter Vergleich· 15
Kopenicker Berlin W und VC Wiesbaden W trafen 15 Mal aufeinander — Kopenicker Berlin W gewann 2 Mal, VC Wiesbaden W 13 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. VC Wiesbaden W führt den Direktvergleich mit 13 Siegen aus 15 Begegnungen an. Insgesamt fielen 59 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.93 pro Spiel (18 für die Heimmannschaft, 41 für die Gäste). Beide Teams trafen in 11 Spielen (73%). In 15 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. VC Wiesbaden W ist in den letzten 4 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2016.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 11. Juni 2026